Derbysieg für die Löwen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Tölzer Löwen gehen als

Tabellenzweiter in die Länderspielpause. In einer spannenden Begegnung hielten

die Buam aus dem Isarwinkel den Verfolger EHC München knapp mit 2:1 nach

Verlängerung auf Distanz. Vor fast 4000 Zuschauer gelang Verteidiger

Jean-Philipe Morin zum Ende der Overtime der 2:1

Siegtreffer. 

Würde die leidige Serie, dass in

Vergleichen beider Teams jeweils immer die Gäste obsiegen, heute zu Ende gehen?

Axel Kammerer prohezeite es zumindest nach dem 2:1 Erfolg in München Ende

September. Beide Mannschaften suchten sofort den Weg nach Vorne. Die Tölzer im

Bestreben, die wenig begeisternde Leistung von Garmisch-Partenkirchen

wettzumachen, haben sich ohnehin einiges vorgenommen. Die Spielanteile waren

ausgeglichen verteilt, Spielleiter Sicorschi sorgte wie gewohnt für rege

Benutzung der Strafbänke. Die Tölzer gingen nach zehn Minuten durch Terry

Campbell in Führung, nachdem der Puck seine zwischenzeitliche Irrfahrt durch

eine Spielertraube am Schläger des Routiniers beendete.

Der EHC hatte seine

beste Möglichkeit durch Kevin Lavallee mit einem Schuss haarscharf am Pfosten

des Tölzer Gehäuses vorbei. Früh nach der ersten Pause mussten die Hausherren

den Ausgleich hinnehmen. Gerade zurück von der Strafbank beteiligte sich Austin

Wycisk an der Gemeinschaftproduktion mit Mike Kompon uns Torschütze David

Wrigley, der die Lücke zwischen dem Pfosten und dem Schoner von Steve

Silverthorn fand. München wurde zunehmend stärker und nötigte die Buam zu

einigen Fehlern in der Defensive. Dylan Gyory hatte in dieser Phase die beste

Gelegenheit, als er nur den in Position fahrenden Steve Silverthorn traf. Die

Mannschaft von Axel Kammerer mühte sich zwar, hatte aber bislanng ungewohnte

Probleme im Spielaufbau, was nicht zuletzt am Kräfteverschleiß in den letzten

Wochen seine Ursache hatte. Ferner war das Powerplay nicht minder desolat als in

den vergangenen Partien. Am Spielstand vor dem Schlussabschnitt konnte sich

einzig der Aufsteiger erfreuen.

 

Floppo Zeller erfährt anlässlich seines 590. Einsatz´im Löwen-Dress Huldigung von seinen Fans (Foto Rabuser) 

Kaum durchgeschnauft, sahen sich die Isarwinkler

gleich wieder Münchner Dauerbeschuss gegenüber. Einzig Steve Silverthorn, die

Wand aus Idaho, verwehrte den Gästen noch den Zutritt zum Führungstor. Der EHC

war dem zweiten Treffer stets näher, doch sechs Minuten vor dem Ende spielte

Rainer Suchan plötzlich Floppo Zeller frei, der aus schrägem Winkel über die

Querlatte zielte. Wenig später scheiterte T.J. Mulock nur ganz knapp mit einem

Alleingang. Dann leistete sich Marcel Waldowsky wieder einmal einen Fauxpas der

unangenhmeren Sorte. Sein Check gegen den Kopf von David Wrigleys brachte dem

enfant terrible der Tölzer eine Spieldauerstrafe ein und seiner Mannschaft

dauerhafte Unterzahl bis zur Schlussirene. Wenn da nicht Austin Wycisk gewesen

wäre, der ebenfalls auf die Strafbank musste und den Tölzern damit den

glücklichen Punkt in gewisser Weise mitunter sicherte. In der Overtime zimmerte

Mike Kompon die Scheibe knapp am Torwinkel vorbei, ehe sich die Tölzer für eine

halbe Minute mit letzter Substanz zum letzten Überzahlspiel aufmachten. Und da

dauerte es exakt elf Sekunden, ehe das Diagonalzuspiel von T.J. Mulock den

lauernden Jean-Philipe Morin erreichte. Jochen Vollmer im Münchner Tor hatte

keine Abwehrchance gegen den gewinnbringenden Flachschuss des Frankokanadiers.

(or)  

Tölzer Löwen  vs  EHC München 2:1 n.V.

(1:0,0:1,0:0)

Tore: 1:0 (10:43) Campbell (Waldowsky,

Smith), 1:1 (22:22) Wrigley (Kompon, Wycisk), 2:1 (64:45) Morin (Mulock ,

St.Jean, 4-3)

Strafminuten:  Bad Tölz + 5/Spieldauer

(Waldowsky) + 10 (Borzecki) -  München 18 + je 10 (Schymainski,

Heatley)

Schiedsrichter: Ulpi Sicorschi

(Waldkraiburg)

Zuschauer: 3828

Spieler des Spiels: Steve

Silverthorn


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