Derbyniederlage für Eispiraten

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das erste Drittel des Sachsenderbys gehörte fast ausschließlich den Gästen. Und diese begannen das Spiel gleich mit einem Paukenschlag: Marc Derlago kam unbedrängt im Crimmitschauer Drittel zum Schuss, der abgefälscht zum 0:1 noch in der ersten Minute einschlug. Damit war das Spiel der Eispiraten schlagartig durcheinander und Weißwasser erhöhte auf seiner Seite den Druck. Chris Straube erspielte sich in der siebenten Minute die nächste dicke Chance, doch die Scheibe ging am Tor vorbei. In der elften Minute scheiterte der Mann des ersten Drittels gleich noch mal vor dem Crimmitschauer Gehäuse, diesmal am Pfosten. Damit hatten die Westsachsen in den Anfangsminuten Glück, nur mit einem Tor zurück zu liegen. Vor Ende des ersten Drittels dann Powerplay für die Eispiraten, die bis dahin zwei Unterzahlsituationen überstehen mussten. Dies spielte man im gegnerischen Drittel schwach und leistete sich zudem noch Fehler. Patrick Pohl verlor im Aufbau im Mitteldrittel die Scheibe und den schnellen Gegenstoß nutzten die Füchse in Unterzahl durch Chris Straube zum 0:2, der mit seinem dritten Versuch die Scheibe versenkte.

Das zweite Drittel begann zunächst wieder mit einer Chance der Füchse. Marc Derlagos Schuss konnte Joey Vollmer im Tor parieren. Dann kamen die Westsachsen etwas besser ins Spiel. Cam Keith scheiterte in der 22. Minute nach schönem Pass von Troy Schwab am Weißwasseraner Keeper. Nur eine Minute später hatte der Crimmitschauer Sturmrecke dann mehr Erfolg. Mit viel Einsatz fuhr er im Powerplay vor den gegnerischen Torwart und fälschte so den Pass von Thomas Pielmeier zum 1:2- Anschlusstreffer ab. Damit unterstrichen die Eispiraten ihre bessere Spielphase, auch wenn erneut unnötige Aktionen auf dem Eis zum Powerplay der Gäste führten. Hannes Albrecht und Travis Martell leiteten die Serie von vier Strafen in Folge ein, die Weißwasser ins Spiel zurückkommen ließen, auch wenn die Unterzahlformation der Eispiraten lange Zeit gut stand. Doch in der 33. Minute war es dann soweit: nachdem Matt McKnight zuvor nur den Pfosten getroffen hatte nutzte Marc Derlago aus dem Gewühle vor dem Crimmitschauer Kasten heraus seine Chance zum 1:3. Damit waren die Bemühungen der Eispiraten zunächst hin, denn im Folgenden bestimmten die Weißwasseraner wieder konsequenter das Spiel.

Im letzten Drittel kamen nun endlich die Hausherren besser aus der Kabine, auch wenn man gleich zu Beginn ein Powerplay ohne größere Chancen verstreichen ließ. Doch der erhöhte Einsatz, den die fast 3.200 Zuschauer sicher gern auch in den ersten beiden Drittel gesehen hätten, wurde belohnt. Cameron Keith fuhr mit der Scheibe hinter das gegnerische Tor und passte zurück auf Troy Schwab. Der nahm die Vorlage direkt und schoss zum 2:3 ein. Damit war das Spiel wieder knapp und völlig offen, weshalb die Eispiraten nun mehr und mehr das „Heft“ in die Hand nahmen. Nachdem man in der 50. Minute eine weitere Unterzahlsituation überstanden hatte, agierte man im eigenen Powerplay in der 52. Minute besser. Jeff Tory legte diagonal auf Troy Schwab ab, dessen direkter flacher Schuss von Louis-Vincent Albrecht gehalten wurde. In der 55. Minute hätten die Füchse alles klar machen können. Nach Konter über Danny Albrecht schoss Matt McKnight nur knapp neben das Tor. Und auch Crimmitschau, die in den Schlussminuten alles noch vorn warfen, kamen noch mal zu einer Chance. Im Powerplay scheiterten Stephané Goulet und Carlo Grünn bei liegendem Torwart. Am Ende feierten die Lausitzer Füchse einen nahezu „einfachen“ Derby-Sieg im Sahnpark Crimmitschau, denn lange Zeit ließen die Westsachsen ihre Gäste gewähren. Das letzte Drittel hat gezeigt was möglich gewesen wäre, doch zu spät nahmen die Eispiraten Fahrt auf.


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