Der Meister siegt im UnterlandHeilbronner Falken

Der Meister siegt im UnterlandDer Meister siegt im Unterland
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Die ersten drei Minuten gehörten klar den Gästen, direkt mit Spielbeginn waren die Mannen aus Bremerhaven hellwach und setzen die Falken entsprechend unter Druck. Das erste Ausrufezeichen auf Seiten der Unterländer setze der heutige Falken-Kapitän Sachar Blank. Ein Nachhaken des letztjährigen Heilbronners Felix Stokowski beantwortete er mit einem freundschaftlichen Klaps. Das anschließende Handgemenge der Beiden quittierte Schiedsrichter Sascha Westrich mit jeweils zwei Strafminuten. Durch diese vier gegen vier Situation fanden die Falken besser in die Partie und konnten auch bei vollzähliger Spieleranzahl durch gelungene Pässe immer wieder für Gefahr vor dem Gästetor sorgen. Mitten in dieser Drangphase musste Alexander Karachun für zwei Minuten in die Kühlbox. Die anschließende Überzahl nutze Brendan Cook zum 1:0 für die Fischtown Pinguins. Einen Abpraller von der Bande brachte er aus kurzer Distanz im Gehäuse von Philip Lehr unter. Das erste Powerplay der Falken führte direkt zum Ausgleich. Dominik Tiffels traf nach mustergültiger Vorlage von Marvin Krüger zum 1:1. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels konnten die Falken ihre Gäste phasenweise in deren Drittel einschnüren. Mehrfach musste Brett Jaeger im Tor der Norddeutschen seine vorhandene Klasse zeigen und gegen Marcel Kurth, Lennart Palausch oder Kevin Maginot aus kurzer Distanz klären.

Das zweite Drittel begannen die Falken in eigener Überzahl, konnten hieraus aber keinen Nutzen ziehen. Die anschließenden Minuten agierten die Mannen von Gästetrainer Michael Stewart sehr druckvoll und zielstrebig. So dauerte es nur bis zur 24. Spielminute, bis sie durch Jan Kopecky erneut in Führung gehen konnten. Aus sehr spitzem, fast aussichtslosem Winkel verwandelte er seinen eigenen Rebound zum 2:1. Philip Lehr hatte keine Chance diesen Puck abzuwehren, viel zu hart und platziert war er geschossen. Weniger als eine Minute später stand Brendan Cook alleine vor dem Falken-Tor, scheiterte jedoch an den Schonern von Philip Lehr. Zwei Minuten später hatte der Goalie dann keine Abwehrmöglichkeit. Erneut in einer Eins-gegen-Eins-Situation erzielte der Kapitän Marian Dejdar das 3:1 für die Gäste. Doch damit nicht genug, in der 28. Spielminute stellte Brendan Cook mit seinem zweiten Treffer am heutigen Nachmittag auf 4:1 für den Meister. Als Spiegelbild des ersten Abschnitts fanden die Falken im weiteren Verlauf immer besser zurück in die Partie. So konnten sie sich immer wieder in gute Schussposition bringen, scheiterten aber entweder an Brett Jaeger oder verzogen knapp. Immer wieder versuchten die Gäste ihrerseits mit langen Pässen ihre schnellen Stürmer ins Spiel zu bringen. Den Falken gelang es, dies mit zunehmender Spieldauer komplett zu unterbinden, indem sie die möglichen Passwege geschickt zustellten. Trotz der optischen Ausgeglichenheit endete dieses Drittel mit dem Spielstand von 4:1 für die Gäste.

Im letzten Drittel machte es die Mannschaft von Igor Pavlov besser. Diesmal ließ sie die Anfangsoffensive der Gäste nicht zu, sondern versuchte vielmehr direkt den Anschlusstreffer zu erzielen. Vermeintlich gelang dies auch. Marvin Krüger schob den Puck über die Linie, nachdem Brett Jaeger diesen durchrutschen ließ. Da jedoch der Schiedsrichter das Spiel kurz zuvor bereits unterbrochen hatte, fand dieser Treffer keine Anerkennung und es blieb beim 1:4. Einige Zuschauer reklamierten das verfrühte Abpfeiffen des Schiris nicht ganz zu Unrecht. Der weitere Verlauf des Schlussdrittels lässt sich einfach zusammenfassen: Brett Jaeger gegen Heilbronn. Puck um Puck flog auf ihn zu, doch er konnte sie alle entschärfen und somit den Sieg seiner Mannschaft festhalten. Die Bremerhavener versuchten weiterhin durch schnelle Kontor gefährlich zu werden, doch sie fanden ihren Meister in Philip Lehr, der ebenso keinen weiteren Treffer zuließ.

Statistik:

0:1       6.         Brendan Cook (Marian Dejdar, Pawel Dronia) -PP-

1:1       12.       Dominik Tiffels (Marvin Krüger, Fabian Krull) -PP-

1:2       24.       Jan Kopecky (Andrew McPherson)

1:3       27.       Marian Dejdar (Andrei Teljukin, Jan Kopecky)

1:4       28.       Brendan Cook (Pawel Dronia)

Zuschauer:       615

Schiedsrichter:  Sascha Westrich


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