„Der Frust war riesengroß“Kindertratsch mit David

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Steven, war Eishockeyprofi schon immer Dein Traumjob?

Ja, absolut. Schon mit vier Jahren, also ich war noch jünger als Du, habe ich immer bei den Großen in Mannheim zugesehen. Durch meinen Vater, der als Hobby Eishockey gespielt hat, habe ich dann auch den Weg gefunden.

Spielt sonst noch jemand aus Deiner Familie?

Nein, außer meinem Vater und mir niemand.

Wie lange spielst Du schon als Profi?

Jetzt steht meine zweite Saison hier in Heilbronn an. Zuvor war ich ein Jahr in Frankfurt. Anders als im letzten Jahr bin ich aber kein Förderlizenzspieler, sondern bin fest in Heilbronn im Kader.

Warum hast Du als Kind mit Eishockey angefangen und nicht eine andere Sportart betrieben?

Eishockey ist einfach außergewöhnlich, das spielt nicht jeder und das hat mir gefallen. Zudem macht Eishockey natürlich auch richtig Spaß.

Was war der Höhepunkt Deiner noch jungen Karriere?

Da gibt es einige: Ich durfte an zwei U20-Weltmeisterschaften für Deutschland teilnehmen. Dazu bin ich dreimal mit den Jungadlern Deutscher Meister in der DNL geworden und das erste meiner insgesamt zwölf DEL-Spiele für die Adler Mannheim war natürlich auch absolut super. Leider hab ich in der DEL noch nicht gepunktet, aber so steht ein Highlight noch aus.

Was würdest Du in Deiner Karriere gerne noch erreichen?

Zunächst einmal möchte ich verletzungsfrei bleiben, dann schauen wir weiter. Letzte Saison war ich oft verletzt und konnte daher nicht spielen. Jetzt möchte ich davon erst einmal verschont bleiben.

Wie hast Du Dich denn nach den Verletzungen an Deiner Hand gefühlt?

Der Frust war riesengroß. Ich musste zweimal operiert werden und habe daher viele Spiele verpasst. Zum Glück konnte ich am Ende der Saison doch noch mithelfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Der Sommer war für mich sehr lang und nun geht’s endlich wieder los!

Du trägst die Rückennummer 10, hat das eine besondere Bedeutung?

Eigentlich wollte ich meine Glückszahl, die #9. Hier in Heilbronn hat die aber schon Fabian Krull, also ging das nicht. Da ich in der Nationalmannschaft immer mit der #10 gespielt habe, habe ich die hier dann auch gewählt.

Letzte Saison hast Du Dein erstes Tor in der DEL2 geschossen. Wie hast Du Dich gefühlt?

Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, zumal es ja sehr spät in der Saison war. Ich war erleichtert, dass es endlich geklappt hat.

Fühlst Du Dich in der Mannschaft wohl?

Sehr sogar. Das sind alles coole Jungs. Wir haben viel Spaß zusammen und lachen täglich.

Vielen Dank für Deine Zeit Steven und eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Ich danke Dir!

Fortsetzung folgt…