Der EV Landshut Eishockey bezwingt harmlose Füchse mit 4:1EVL Landshut Eishockey

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Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel erzielte der EVL die maximale Punktausbeute gegen die Gäste aus Weißwasser. Da auf Seiten der Landshuter Topscorer Riley Armstrong (Rückenprobleme) und Cody Thornton (Knöchelbruch) weiterhin verletzt waren, nahm der mit 46 Scorerpunkten beste aktive Scorer Lukas Vantuch das Amt des Goldhelms ein. Ihm gegenüber stand heute Scott King, mit 59 Scorerpunkten bester Spieler auf Seiten der Lausitzer Füchse.

Nach der unnötigen Pleite in Heilbronn war der EVL Landshut Eishockey auf Wiedergutmachung aus. Ein wenig übereifrig erschien Hauptschiedsrichter Bastian Haupt Martin Davidek in der 4. Spielminute, als er den Stürmer wegen Haken zum ersten Mal aufs Sünderbankerl schickte. Doch von der folgenden Powerplay Situation sollten nicht etwa die Füchse profitieren, sondern der EVL: Als sich die Lausitzer beim folgenden Bully selbst im Weg standen, schnappte sich Max Forster den Puck und bediente den mitgelaufenen Stephan Daschner, der diesen Gegenzug mit einem gekonnten Handgelenkschuss vorbei an Gästekeeper Jonathan Boutin in den Maschen zum 1:0 versenkte. In der Folge konzentrierten sich beide Mannschaften wieder auf eine geordnete Defensive. Nur selten tauchten beide Mannschaften gefährlich vor dem Tor auf und wenn, waren EVL Keeper Brian Stewart sowie Boutin zur Stelle. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatte der Landshuter Billy Trew noch eine gute Einschussmöglichkeit, die Boutin jedoch zu entschärfen wusste.

Das zweite Drittel sollte ähnlich beginnen wie das erste: Beide Mannschaften erspielten sich nur wenige Torchancen, dafür häuften sich die Strafzeiten. Zunächst aber nur auf Seiten der Landshuter, die Glück hatten, dass das Powerplay der Füchse an diesem Nachmittag weitestgehend harmlos blieb. Hingegen sorgte der EV Landshut in Überzahl für deutlich mehr Wirbel. Nachdem Defender Pavel Brendl eine zweiminütige Strafe wegen Beinstellen aufgebrummt bekam und ihm nur kurze Zeit später Thomas Götz wegen Hakens Gesellschaft leistete, nutzte EVL Verteidiger Josh Godfrey den Freiraum auf dem Eis und hämmerte die Scheibe in der 37. Spielminute humorlos von der blauen Linie ins Tor der Gäste. Mit diesem Spielstand von 2:0 verabschiedeten sich beide Mannschaften zurück in ihre Kabinen.

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag für die Gäste aus der Lausitz: Als die Füchse zunächst bei dem Versuch scheiterten, Druck im gegnerischen Drittel aufzubauen, nutzte Ty Morris die Gelegenheit und bediente den an der blauen Linie lauernden Martin Davidek, der im Duell gegen Boutin eiskalt blieb und dem Gästekeeper die Scheibe durch die Hosenträger zum 3:0 schob. Doch noch wollten sich die Lausitzer Füchse nicht geschlagen geben. Nur drei Minuten später nutzten die Gäste eine erneute numerische Überlegenheit zum 3:1 Anschlusstreffer. Nachdem Jens Heyer die Scheibe gefährlich vors Tor brachte, schaltete Mike Mieszkowski am schnellsten und stocherte die Scheibe aus dem Gewühl ins Netz. Doch auch die folgende Auszeit in der 52. Spielminute sollte die Füchse nicht mehr zurück ins Spiel bringen. Im Gegenteil: eine unnötige Strafzeit auf Seiten der Gäste nutzte der EV Landshut Eishockey in Person von Goldhelm Vantuch, um auf den 4:1 Endstand zu erhöhen.

 Gästecoach Dirk Rohrbach analysierte im Anschluss im Hinblick auf die Gegentore, Zweikampfverhalten und dem Defensivverhalten einen verdienten Sieg des EV Landshut Eishockey. EVL Coach Andi Brockmann konnte sich über eine konstant gute Leistung über 60 Minuten seiner Mannschaft freuen und blickt nun auf die zwei Derbys am kommenden Wochenende in Garmisch Patenkirchen und zu Hause gegen Rosenheim. Die Lausitzer Füchse empfangen im nächsten Spiel die Heilbronner Falken, ehe es zum letzten Spiel ebenfalls zum SC Riessersee geht.

 Tore:

1:0 (4.)   Daschner (Forster, Ostwald) 4-5;

2:0 (37.) Godfrey (Morris, Brandl) 5-3;

3:0 (44.) Davidek (Morris, Geipel)

3:1 (47.) Mieszkowski (Heyer, Brendl) 5-4;

4:1 (59.) Vantuch (Godfrey, Brandl) 5-4.

Strafen: Landshut 14, Lausitzer Füchse 8;

HSR: Haupt; LSR: Jung, Gossmann

Zuschauer: 1883


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