Der ESV Kaufbeuren schlägt die Selber WölfeDeutlicher Heimsieg der Joker

Sami Blomqvist setzte den Schlusspunkt beim deutlichen Erfolg des ESVK gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Sami Blomqvist setzte den Schlusspunkt beim deutlichen Erfolg des ESVK gegen Selb. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Die Hausherren begannen druckvoll und insbesondere Neuzugang Mikko Lehtonen wollte früh dem Heimpublikum seine Klasse zeigen. In dieser Phase fielen die Gäste vor allem durch schnell ausgespielte Konter auf, welche jedoch Maximilian Meier nicht in Bedrängnis brachten. In der siebten Spielminute durften die Fans der Joker das tun, worauf viele wahrscheinlich monatelang gewartet haben: zusammen jubeln: Phillip Krauß wurde von Simon Schütz schön in Szene gesetzt und dieser traf sehenswert über die Schulter von Michel Weidekamp zum ersten Tor des Abends. Ein paar Minuten später durfte dann auch Mikko Lehtonen in seinem Heimdebüt seinen ersten Treffer im Kaufbeurer Stadion feiern: Sami Blomqvist legt die Scheibe mustergültig zurück auf den wartenden Finnen und dieser trifft platziert über den Schoner des Selber Schlussmannes. Kurz darauf gab es dann auch die erste Strafzeit des Spieles gegen die Männer aus dem Fichtelgebirge. Der ESVK erspielte sich in dieser numerischen Überzahl gute Tormöglichkeiten, schaffte es aber nicht, den Puck im Tor unterzubringen. Nach rund 15 gespielten Minuten durften dann auch die Gäste erstmals in Überzahl agieren, nachdem Jan Pavlu wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Doch die besten Chancen hatten in diesem Powerplay nicht die Selber sondern die Hausherren aus dem Allgäu. Sami Blomqvist und Phillip Krauß verfehlten nur knapp. Zwei Minuten vor Schluss trafen die Männer von Tray Tuomie dann erneut: John Lammers mit einem gezielten Pass durch den Slot und Joey Lewis muss nur noch den Schläger reinhalten und erzielte so das dritte Tor des Abends. Mit einem 3:0 ging es dann auch in die Pause. 

Direkt nach Wiederanpfiff mussten die Joker erneut in Unterzahl agieren. Sami Blomqvist musste nach einem hohen Stock gegen Nick Miglio in die Kühlbox. Die Hausherren zeigte eine stabile Defensivleistung und überstanden die Zeit mit einem Mann weniger unbeschadet. Die bayerischen Schwaben drückten in der Folge auf den nächsten Treffer und zwangen die Gäste so zum Ziehen einer Strafzeit. Nach einem Bandenchecks gegen Simon Schütz durften die Wertachstädter erneut in Überzahl agieren. Dieses Mal war das Powerplay auch erfolgreich: Ein schnell und zielstrebig ausgeführter Spielaufbau über John Lammers und Mikko Lehtonen wurde in der 26. Spielminute von Yannik Burghart erfolgreich abgeschlossen. Rund eine Minute später konnten die Fans in der erdgas-schwaben-Arena erneut jubeln: Tyler Spurgeon mit einem harmlos anmutenden Schuss aus dem Slot, welcher Michel Weidekamp durch die Beine und über die Linie rutschte. Man merke den Selbern an, dass ihnen oftmals auch die Kondition gegen ein sehr aggressives Forechecking der Joker fehlte und so wussten sie sich oft nur mit Befreiungsschlägen zu helfen. Das Spiel fand auch bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich im Drittel des Wölfe statt. Die neue Finnen-Kombination des ESVK erzielte dann aus diesem Druck heraus auch den nächsten Treffer des Abends: Sami Blomqvist kann unbedrängt im Selber Drittel Kreise ziehen, findet den freistehenden Mikko Lehtonen und der trifft zum neuen Spielstand von 6:0. Die größte Chance in diesem Drittel für die Gäste hatte dann 200 Sekunden vor Ende Nick Miglio, welcher mit seinem Alleingang nur die Latte traf. In der darauffolgenden Szene erarbeiteten sich die Männer aus dem Fichtelgebirge erneut einen Alleingang, doch Maximilian Meier klärte per Hechtsprung. Diese Chancen waren aber begünstigt von individuellen Fehlern der Kaufbeurer Hintermannschaft. Erneut drei Tore der Joker stellten den Pausenstand auf 6:0. 

Auch zu Beginn des letzten Drittels mussten die Joker früh in Unterzahl ran, nachdem Florian Thomas sich nur mit einem Foul zu helfen gewusst hatte. Es war ein Spiegelbild des ersten Mals und nach einem Konter durch Max Oswald bekam der ESVK einen Penalty zugesprochen. Der gefoulte Max Oswald trat selbst an und verlud Michel Weidekamp. Die Joker spielten weiter auf den nächsten Treffer und ruhten sich nicht auf der komfortablen Führung aus. In der 47. Minute war es dann erneut Mikko Lehtonen, der die Übersicht behielt und den lauernden Sami Blomqvist fand. Die Hausherren spielten sich jetzt in einen Rausch und es rollte eine Angriffswelle nach der nächsten in Richtung Selber Tor. Kurz vor Ende gab es dann die nächste Hiobsbotschaft für die Gäste. Fedor Boarchinov musste nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzt vom Eis. Direkt im Gegenzug waren die bayerischen Schwaben dann im Pech. Die Schüsse von Florian Thomas und Sami Blomqvist landeten am Gestänge. Den Gästen war der Schmerz der Niederlage und der vorangegangenen Wochen anzumerken und fielen vor allem mit unfairen Aktionen auf. So gab es einen Faustkampf, welchen Max Oswald für sich entscheiden konnte und Nick Miglio wurde nach einem unfairen Check mit fünf Minuten bestraft. Das Team von Tray Tuomie ließ hier die Zeit herunterlaufen und feierte am Ende einen ungefährdeten Heimsieg.


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