Der DEL2-Spieltag am SonntagDEL2 kompakt

Der SC Riessersee bejubelt Oakleys Gamewinner (Foto: Imago) Der SC Riessersee bejubelt Oakleys Gamewinner (Foto: Imago)
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Eispiraten Crimmitschau - Heilbronner Falken 5:3 (2:1 / 2:1 / 1:1)

Wenn die Heilbronner Falken mit von der Partie sind, scheinen Tore garantiert. Nach dem sechsten Spieltag sind bei Spielen mit den Falken insgesamt 53 Tore erzielt worden. Leider, aus Sicht der Falken, konnte erneut der Mitstreiter in der DEL2 häufiger das Tor treffen. Matchwinner war der Crimmitschauer Keil, der beide Eispiraten-Tore im zweiten Spielabschnitt markierte. Damit klettert Crimmitschau auf Rang neun, Heilbronn bleibt im Tabellenkeller und muss sich bis Freitag mit dem vorletzten Platz zufrieden geben. 

Dresdner Eislöwen - Kassel Huskies 1:3 (1:1 / 0:1 / 0:1)

Wichtiger Auswärtserfolg für die Kassel Huskies, die mit dem 3:1 über Dresden ihren dritten Sieg in Folge feiern. In einem umkämpften Spiel war es schließlich Downing, der das spielentscheidende Tor zu Gunsten der Huskies im zweiten Drittel erzielte. Damit stehen die Kassel Huskies nun wieder im oberen Tabellendrittel und dürfen die kommende Woche auf Rang fünf verweilen. Anders sieht es bei den Eislöwen aus, die nach der zweiten Niederlage in Folge auf dem Playout Platz Nummer elf stehen. 

Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 3:2 nach Overtime (1:1 / 0:1 / 1:0 / 0:0 / 1:0)

Das spannendste Spiel des heutigen DEL2-Spieltags fand in Weißwasser statt. Der Tabellenletzte aus Rosenheim traf auf die Lausitzer Füchse, die das vierte Mal im sechsten Spiel mit einem Unentschieden nach 60 Minuten vom Eis gingen. Nach einer torlosen Overtime ging es ins Penalty-Schießen, in dem beide Mannschaften die ersten drei Penalties verfehlt haben. Ranta, der bereits im Spiel an beiden Toren beteiligt war, verwandelte dann den entscheidenden Penalty für die Lausitzer Füchse. Starbulls Kontingentspieler Cameron Burt verschoss doppelt. 

EC Bad Nauheim - ESV Kaufbeuren 4:1 (1:0 / 2:1 / 1:0) 

Der souveränste Sieger des Abends hieß Bad Nauheim. Nach dem 6:3 Erfolg in Heilbronn konnten die Bad Nauheimer den zweiten Sieg in Serie fahren. Ketterer konnte nach 30 Spielminuten mit dem 1:2 Anschlusstreffer etwas Spannung in die Partie bringen, ehe Gerstung und Pauli den 4:1 Endstand für Bad Nauheim besorgten. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen schrauben sich die Bad Nauheimer auf Rang drei in der Tabelle. 

EHC Bayreuth - Ravensburg Towerstars 4:2 (0:0 / 1:1 / 3:1) 

Nach vier Niederlagen in Folge hieß es heute erstmal durchatmen beim Aufsteiger aus Bayreuth. Mit einem knappen Arbeitssieg schießen sich die Tigers aus dem Tabellenkeller und belegen keine Playout-Platzierung mehr. Busch brachte den Liga-Neuling in Führung, ehe Carciola den 1:1 Ausgleich markierte. Im dritten Drittel schraubten Kasten und Linden den Spielstand auf 3:1. Roloff brachte mit dem 3:2 nach Vorarbeit von Neuzugang O'Brien, der erst diese Woche verpflichtet wurde, nochmal Spannung in die Partie. Marsall traf dann eine Minute vor dem Ende ins leere Tor der Ravensburger zum 4:2 Endstand. 

EHC Freiburg - Bietigheim Steelers 1:3 (1:1 / 0:0 / 0:2) 

Die Siegesserie des DEL2-Vizemeisters geht weiter. Den sechsten Sieg im sechsten Spiel mussten sich die Bietigheim Steelers aber hart erarbeiten. Den besseren Start erwischten die Wölfe. Chris Bilich traf nach rund sechs Spielminuten nach Vorarbeit von Bruder Steven Bilich und Wittfoth zum 1:0. Die Steelers zeigten sich in der Folge wenig beeindruckt, mussten aber gegen eine starke Gegenwehr der Freiburger kämpfen. Schoofs traf Sekunden vor Ende des ersten Drittels zum 1:1 für die Steelers. Nach einem torlosen zweiten Spielabschnitt traf Cabana im Powerplay zur 2:1 Führung, ehe Weller 16 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor traf und den 3:1 Endstand aus Sicht der Bietigheim Steelers markierte. Die Steelers haben damit bereits sechs Punkte Vorsprung auf die Konkurrenten Riessersee, Frankfurt und Bad Nauheim auf zwei, drei und vier (alle zwölf Punkte) 

Riessersee - Löwen Frankfurt 4:3 (0:1 / 2:0 / 2:2)

Louke Oakley durfte sich am Ende feiern lassen, denn er erzielte 38 Sekunden vor dem Ende den Gamewinner für den SC Riessersee. In einem hart umkämpften und spannenden Spiel fielen alle Löwen Tore im Powerplay. C.J. Stretch erzielte vier Minuten vor dem Ende den 3:3 Ausgleichstreffer für die Löwen Frankfurt. Nach dem sich die meisten der Zuschauer bereits auf die Overtime eingestellt haben, traf Oakley nach Vorarbeit von Beck und Wilhelm zum spielentscheidenden 4:3 Siegtreffer. Damit überholt der SC Riessersee die Löwen Frankfurt in der Tabelle und klettert auf Rang zwei. Frankfurt fällt auf Rang drei zurück.