Der Countdown läuft!Winterderby Dresden

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Es ist die 64.Auflage dieses Derbys, 33 Mal konnten die Lausitzer, 31 Mal die Dresdner das Eis als Sieger verlassen. Besonders ist dabei nicht nur die Tatsache, dass diese Partie vor 32.000 Zuschauern unter freiem Himmel stattfinden wird, sondern auch, dass bei beiden Mannschaften nicht mehr die Trainer vom Saisonbeginn hinter der Bande stehen werden. In beiden Standorten endete jeweils eine Ära, sowohl Dirk Rohrbach (Füchse) als auch Thomas Popiesch (Eislöwen) waren sieben Jahre für ihren Verein tätig. An ihrer Stelle stehen nun Paul Gardner (Weisswasser) und Bill Stewart (Dresden). Auch die beiden Kanadier kennen sich schon länger: „Wir sind beide in Ontario aufgewachsen, haben fast das gleiche Alter und im Nachwuchs häufig gegeneinander gespielt. Die Hockeywelt ist klein und sind uns immer wieder an verschiedenen Stationen begegnet“, sagt Weißwassers Coach Paul Gardner. Eine dieser Stationen war Hamburg, wobei sich die Trainer da eher abwechselten. Als Bill Stewart im Dezember 2008 als Cheftrainer der Hamburg Freezers entlassen wurde, wurde er durch Paul Gardner ersetzt. Beide Trainer kennen zwar die DEL2 noch nicht so genau, was von einem Derby erwartet wird, wissen sie aber ganz genau. „Ich lerne jeden Tag mehr über die Bedeutung der Begegnung Dresden gegen Weißwasser. Natürlich wollen wir uns die drei Punkte holen, deshalb sind wir doch hergekommen. Aber ich sehe es auch als ein einzigartiges Erlebnis“, meint der Füchse-Trainer Gardner. „Für uns ist derzeit jedes Spiel ein Derby. Wir wollen immer gewinnen. Ich bin unglaublich gespannt auf das Spiel. Ich habe solch eine Kulisse noch nicht erlebt. Aber ich kann allen nur ans Herz legen, den Moment zu genießen. Ich denke, am Samstag wird das Coaching nicht ausschlaggebend sein, denn wir werden uns nicht wirklich viel unterhalten können. Ich bin sicher, dass Weißwasser gut vorbereitet ist. Aber wir sind es auch“, entgegnet Eislöwen-Coach Stewart.

Betrachtet man die reine Statistik, haben die Eislöwen die Nase vorn. Offensiv sind sie mit 124 Toren deutlich erfolgreicher als die Füchse mit 82 Treffern. In den Special-Teams stellen die Dresdner das beste Powerplay und das drittbeste Unterzahlspiel der Liga. Aber: Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. So erklärt sich auch die Quote von 2,9 auf einen Sieg der Lausitzer Füchse beim Anbieter Interwetten.

Aber alle Anwesenden können sich auf ein spektakuläres Erlebnis freuen. „Ein solches Event wie das Winterderby, von dem über die nationalen Grenzen hinaus berichtet wird, ist einfach einzigartig. Wir alle – Spieler, Trainer und das gesamte Umfeld – können stolz darauf sein, ein solches Event zu erleben. Es wird eine Erinnerung, die uns unser Leben begleiten wird. Und für die Spieler ist es einfach eine großartige Gelegenheit, Werbung für sich selbst zu betreiben“, ist auch Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart überzeugt.

Spielbeginn ist 16.15 Uhr, die Partie wird in voller Länge live im MDR übertragen. Schiedsrichter der Begegnung sind Ralph Bidoul und Sascha Westrich.

Folgender Ablauf ist geplant:

13 Uhr: Einlass
14 Uhr: Legendenspiel Ost vs. West
15 Uhr: Rahmenprogramm
16:15 Uhr: Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse
ca. 19 Uhr: Veranstaltungsende
ab 22 Uhr: Offizielle Aftershowparty im Kraftwerk Mitte (Achtung: Separates Ticket notwendig!)


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