DEL2: Crimmitschau gleicht Serie aus – Kassel siegt auch in Spiel zweiBietigheim ganz nah am Abstieg

Die Eispiraten Crimmitschau haben das zweite Halbfinalspiel deutlich gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance/osnapix)Die Eispiraten Crimmitschau haben das zweite Halbfinalspiel deutlich gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance/osnapix)
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ESV Kaufbeuren – Kassel Huskies 3:4 (1:2, 1:0, 2:2, 0:1) n.V.

Serienstand: 0:2

Der Anspruch der Huskies ist der DEL-Aufstieg, dafür muss man zunächst das Halbfinale gewinnen. Und die Huskies wollen auf keinen Fall wieder sieben Spiele fürs Weiterkommen benötigen. Nachdem man das Spiel am Gründonnerstag dominierte, ging es am Karsamstag deutlich enger zu. In der achten Minute legten die Huskies durch Yannik Valenti zwar vor, gut 30 Sekunden später aber markierte Thomas Heigel den Ausgleich für die Joker. Zur Drittelmitte ging Kassel durch Daniel Weiß wieder in Führung. Nun dauerte es bis zur 26. Minute, dann machte Fabian Koziol den erneuten Ausgleich. Im letzten Drittel war noch keine Minute absolviert, da hatte Sebastian Gorcik das Spiel für den ESVK gedreht, in Überzahl erzielte er das 3:2. Doch nur 18 Sekunden später folgte die Antwort der Huskies und Ryan Olsen glich aus. In der 49. Minute gelang dann Tristan Keck die erneute Führung für Kassel. Doch das war noch nicht der Siegtreffer, denn 23 Sekunden vor der Schlusssirene machte Thomas Heigl seinen zweiten Treffer an diesem Abend und damit den umjubelten Ausgleich für die Buron Jokers. So ging es in die Verlängerung. Hier hatten beide Teams einige Chancen, doch in der 70. Minute war es Yannik Valenti, der Stephen MacAulay einen Pass direkt auf den Schläger servierte, so dass der den zweiten Sieg der Serie für Kassel klarmachen konnte. Huskies-Trainer Bill Stewart war am Ende mit seiner Mannschaft zufrieden, zollte dem ESVK aber seinen Respekt für das sehr gute Spiel am heutigen Abend.

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Serienstand: 1:1

Nachdem die Crimmitschauer Aufholjagd am Donnerstag zu spät kam, wollten die Eispiraten diesmal auf heimischen Eis einiges besser machen. Und das gelang eindrucksvoll. Noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, da stand es durch Tore von Scott Feser und Henri Kanninen bereits 2:0. Danach eine Großchance für Regensburg, doch der ins Eispiraten-Tor zurückgekehrte Oleg Shilin verhinderte den Treffer mit einer Glanzparade. Im zweiten Drittel war eine gute halbe Minute gespielt, da erhöhte Dominik Walsh auf 3:0. In der 34. Minute erzielte Tobias Lindberg sogar das 4:0. Regensburg wechselte jetzt den Torwart, für Tom McCollum kam Jonas Neffin. Nur noch 25 Sekunden waren im Mittelabschnitt noch zu spielen, da gelang Corey Trivino für die Eisbären der Anschlusstreffer zum 4:1. Damit ging es in die zweite Pause. Im letzten Abschnitt wollten die Eispiraten nichts mehr anbrennen lassen. Die 45. Minute lief, da holten sich die Gastgeber den Puck an der Bande und Scott Feser erhöhte auf 5:1. Drei Minuten vor Schluss brachte Ladislav Zikmund den Puck aufs Regensburger Tor, doch war nicht klar, ob die Scheibe tatsächlich hinter der Linie war. Nach Videobeweis wurde das Tor gegeben, so stand es 6:1. Die Eispiraten gleichen damit die Eispiraten die Serie aus.

Playdowns:

Bietigheim Steelers – Selber Wölfe 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Serienstand: 0:2 (Selb bracht drei, Bietigheim vier Siege)

Selb hatte am Gründonnerstag einen weitgehend ungefährdeten ersten Sieg gegen Bietigheim eingefahren und wollte sich heute den ersten Matchpuck in der Serie holen. Die Wölfe als Tabellenzwölfter der Hauptrunde benötigen nach dem neuen Modus in der DEL2 nur drei Siege für den Klassenerhalt. Bietigheim als Tabellenletzter muss vier Spiele gewinnen. Am Karsamstag waren beide Teams darauf bedacht, hinten sicher zu stehen. Zunächst überstanden die Wölfe eine fünfminütige Strafzeit, dann gingen sie in der 13. Minute durch Rasmus Heljanko in Führung. Das 0:1 hatte bis ins letzte Drittel hinein Bestand. In der 48. Minute erhöhte Maximilian Gläßl für Selb auf 0:2. Bei den Steelers war nun die Luft raus. In der Offensive blieb man harmlos und wenn mal ein guter Schuss aufs Tor ging, war Michael Bitzer im Wölfe-Tor als Spieler des Tages zur Stelle. Ein echtes Zusammenspiel der Steelers war für die 3.586 Zuschauer nur selten erkennbar. Damit wird es jetzt richtig eng für Bietigheim. Vier Siege in Folge gegen Selb sind nun notwendig, um den Abstieg noch abzuwenden. Trainer Alexander Dück gab sich nach dem Spiel trotzdem kämpferisch will das Unmögliche noch erreichen. Ob das gelingen kann, wird sich am Ostermontag in Selb zeigen.


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