DEB-Pokal: Ravensburger Nebelwerfer provozieren Spielabbruch

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Eigentlich war das Spiel bereits nach 26 Sekunden mit dem 0:1 durch den 2-Zentner-Mann McLeod entschieden und die spannendste Frage des Abends war, ob das Spiel im Grafinger Stadion ein reguläres Ende finden würde. Immerhin mußten die letzten Vorbereitungsspiele jeweils wegen Nebels abgebrochen werden. Vorsichtshalber hatte man diesmal ein kleines Gebläse installiert und die feuchte, doch kalte Witterung sorgte dafür, daß keine Gefahr für dessen Einsatznotwendigkeit bestand.

Was das Wetter nicht schaffte, provozierten jedoch die ca. 40 mitgereisten Ravensburger Fans, die man besser im heimischen Tower gelassen hätte: Zu Beginn des letzten Drittels sorgten sie durch Abbrennen bengalischer Feuer für eine derartige Rauchentwicklung, daß es zeitweilig nicht mehr möglich war, das Spielgeschehen über die gesamte Eisfläche zu verfolgen.

Allerdings schien das auch kaum jemanden recht zu interessieren, so eintönig war das, was auf dem Eis geboten wurde: Die Towerstars führten zu jenem Zeitpunkt bereits durch vier „schmutzige“ Tore, für die jeweils keine Kombinationen notwendig waren. Vermutlich hatten die Grafinger ihr Defensivverhalten auf der Vortags eröffneten Münchner Wiesn vergessen. Und der Nebel im letzten Drittel trug nicht dazu bei, es wiederzufinden.

Immerhin machten sie sich nun wenigstens die schlechte Sicht zunutze, um hin und wieder unerkannt vor dem von Christian Rohde gehüteten Towerstars-Tor aufzutauchen und ihn zum Eingreifen zu verleiten. Zwei echte Chancen erspielten sie sich jedoch erst in der letzten Minute, als einmal White nach Paß von Hemmerle verpaßte und Kapitän Acker allein vor Rohde vergab.

Insgesamt verlebten die mit nur fünf Verteidigern angetretenen Ravensburger einen geruhsamen Abend. Dabei hatten sie bereits Miller zum Defenseman umfunktioniert und Kapzan war unerwartet genesen. Mindestens noch 3 Wochen wird der Meister auf Slavetinsky verzichten müssen; Vasicek wird frühestens Mitte November zurückerwartet. So könnte sich die verwegene Ravensburger Planung, mit nur 6 Verteidigern, ohne Möglichkeit, auf geeignete eigene Nachwuchsspieler zumindest zeitweise zurückgreifen zu können, schon zu Beginn der Saison jäh rächen.

Auf Grafinger Seite fehlte Kaltenhauser mit Leistenproblemen, kann zum Punktspielstart am nächsten Freitag aber wohl wieder mitwirken.

Das Problem mit dem Nebel hat sich für Klostersee aber nun vermutlich in diesem Jahr erledigt.

Tore: 0:1 (1.) McLeod (Thomson, Samendinger, 0:2 (19.) Oravec, 0:3 (32.) Kinch, 0:4 (37.) Schmidle (Samendinger, Kinch), 0:5 (47.) Schmidle (Kapzan), 0:6 (51.) Thomson (Wren), 0:7 (53.) Vogt (Kapzan, Schwarz)

Strafminuten: Klostersee 6, Ravensburg 8

SR: Aicher, LR: Boos,Kittan

Zuschauer: 480


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