David Zucker komplettiert den KaderPersonalplanungen der Pinguine sind abgeschlossen

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Mit David Zucker haben die Seestädter einen Stürmer verpflichtet, der schon in der vergangenen Saison auf dem „Einkaufszettel“ der Seestädter stand. „Sugar“, der zusammen mit dem Eisbären Petr Pohl bei Karlsbad in der Offensive wirbelte und als technisch sehr visierter Spieler gilt, belastet das Ausländerkontingent nicht und sollte bereits Mitte der abgelaufenen Saison zu einem Club in der DEL wechseln, was aber aufgrund eines Vetos seines damaligen Arbeitgebers in der slowakischen Erstliga scheiterte. 

Zucker, der wie die Eishockeylegende Kühnhackl aus dem nordböhmisch-en Falkenau (Sokolov) stammt, spielte quasi seine gesamte Karriere, von einigen Ausnahmen abgesehen, in Karlsbad. Hier wurde der Linksschütze in der Saison 2008/2009 auch erstmals Tschechischer Meister, als man sich gegen Slavia Prag für die Vorjahresniederlage im Playoff-Finale revanchieren konnte. Der am 11. Oktober 1987 geborene Stürmer soll das spielerische Element der Pinguine noch einmal besonders unterstützen. Das er auch vor dem Tor gefährlich sein kann, bewies er in der abgelaufenen Saison beim MHC Martin, als er in 23 Spielen immerhin 15 Scorerpunkte erzielen konnte. 

Der 177cm große und 80 kg schwere Linkshänder freut sich auf sein Engagement an der Unterweser. Zucker: „Bremerhaven ist eine tolle Adresse und der ideale Ausgangpunkt für einen Start in Deutschland. Selbstverständlich habe ich mich genau erkundigt aber meine Recherchen haben schnell gezeigt, dass ich mit der Wahl nichts verkehrt machen kann. Nun liegt es an mir, das Vertrauen der Offiziellen zu bestätigen.“

Zucker, der mit der Rückennummer #96 auflaufen wird, genießt auch das Vertrauen des Trainers. Ben Doucet: „David ist ein erfahrener und sehr ehrgeiziger Stürmer. Er kann bei uns zeigen was er drauf hat. Ich freue mich auf ihn.“ 

Mit der Verpflichtung Zuckers haben die Seestädter ihre Transfer-tätigkeiten zunächst abgeschossen. Wie von Wilhelm-Kaisen-Platz weiter zu hören war, sind die Planungen so ausgelegt, dass man im Laufe der Saison noch mit einer weiteren Verstärkung aufwarten könnte. Geschäftsführer Hauke Hasselbring und Teammanager Prey wollen zunächst abwarten und sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt. Danach wollen sie in Absprache mit Benoit Doucet weitere Entscheidungen treffen.