„Das war nur der erste Schritt!“Dresdner Eislöwen

Lesedauer: ca. 3 Minuten

„SIEGEN“ stand auf einem großen Banner in der Fankurve der Eislöwen und diese hatten sich eine Menge vorgenommen. Aber das „Erste von vier Endspielen“ begann denkbar ungünstig. Noch vor dem ersten Wechsel nutzte Eric Lampe (1.) einen Abwehrfehler und traf zur Crimmitschauer Führung Manchmal scheint es tatsächlich so, als ob sich verfrühte Gesänge wie: “Macht sie alle, schießt sie aus der Halle!“ postwendend rächen würden. Die Gäste konnten auch in der Folgezeit nahezu nach Belieben im Eislöwen-Drittel schalten und walten, die Hausherren bekamen die Scheibe nicht unter Kontrolle und demzufolge auch nicht aus ihrer Zone heraus. Erst nach 3:23 Minuten konnten sie den ersten ernstzunehmenden Schuss auf das von Ryan Nie gehütete Eispiraten-Gehäuse abgeben. Zwar noch ohne Erfolg, aber von nun an waren die Blau-weißen im Spiel angekommen. „Ja, unser Start war nicht optimal“, bestätigte auch Sami Kaartinen. „Aber ein Spiel dauert 60 Minuten und wir haben an uns geglaubt und einfach weiter gearbeitet. Das war heute der Unterschied. Ich hoffe, wir haben jetzt gelernt, wie wir diese engen Spiele gewinnen können.“ In der Tat betrieben die Dresdner nun viel läuferischen und kämpferischen Einsatz, allein, das Runde wollte nicht ins Eckige, was aber auch einer starken Leistung von Ryan Nie zuzuschreiben ist. „Wenn man so viele Spiele wie wir verloren hat, ist das Tore schießen noch ein bisschen schwieriger. Aber wichtiger ist für mich, dass wir nur ein Gegentor bekommen haben. Und wenn wir das so halten können, aber wir immer eine Chance, das Spiel zu gewinnen.“ Ein Grund dafür war zum einen eine mehr als solide Leistung von Kevin Nastiuk im Eislöwen-Tor, zum anderen zeigte sich die gesamte Dresdner Mannschaft defensiv deutlich verbessert. Zwar blieben die Gäste stets gefährlich, aber die ganz zwingenden Chancen waren nicht vorhanden oder wurden vereitelt. Belohnt für ihre Arbeit wurden die Blau-weißen allerdings erst in der 30. Minute, als Steven Rupprich einen Konter startete und auf den mitgelaufenen Vincent Schlenker passte, der eiskalt zum Ausgleich ein netzte. Die große Chance zur erstmaligen Führung hatte zwei Minuten später Arturs Kruminsch auf der Kelle. Er konnte aber einen Penalty wegen „Werfen des Stockes“ nicht verwandeln. So ging es mit einem Unentschieden in den letzten Abschnitt und hier setzten die Eislöwen das Gästetor sofort unter Dauerbeschuss. Das zeigte Wirkung, die Eispiraten hielten dem Druck nicht Stand und eine Überzahlsituation konnte Hugo Boisvert (43.) mit der Führung beenden. Die Vorlage zum Gamewinner gab Sami Kaartinen und der war darüber genauso glücklich, als wenn er selber getroffen hätte: „Ich freu mich über den Assist genauso. Es ist egal, wer die Tore schießt, Hauptsache, wir gewinnen. Das ist alles, was für uns zählt.“ Riesenglück hatten die Dresdner allerdings sofort im Anschluss, dass direkt vom Bully weg nicht der Ausgleich durch die Gäste fiel. Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, gab es reichlich, zumal sich die Crimmitschauer mit unnötigen Strafzeiten selber aus dem Rennen nahmen. Aber: Vorbei, Pfosten oder Ryan Nie, in der Chancenverwertung gibt es noch Luft nach oben. „Klar ist das ärgerlich, wenn man nicht trifft“, sagte Kaartinen dazu. „Aber wir können uns im Spiel nicht zu lange darauf fokussieren, wenn der Puck nicht ins Tor will. Es geht auf dem Eis weiter und wir müssen uns sofort auf das Nächste konzentrieren.“ So blieb es bis zum Schluss knapp, aber dadurch auch sehr spannend.

Für die Eislöwen waren es drei immens wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-Offs. Der Mannschaft war zwar in einigen Situationen eine gewisse Nervosität nicht abzusprechen, aber im Gegensatz zu anderen Auftritten ließen sich die Blau-Weißen nicht aus dem Konzept bringen. Das ganze Team kämpfte bis zur letzten Sekunde und das als Einheit. Alle drei Reihen waren offensiv gefährlich, auch am Bullypunkt war die Quote deutlich höher als in den letzten Spielen. „Es war nicht einfach“, fasst Sami Kaartinen zusammen und zollt dadurch auch dem Gegner Respekt. „Aber wir nehmen die drei Punkte sehr gerne. Allerdings war das nur der erste Schritt, jetzt müssen wir in den nächsten Spielen nachlegen.“

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