„Das war mit eins unserer besten Spiele der Saison!“Dresdner Eislöwen

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Die Eislöwen traten zum ersten Mal mit den eigens designten Weihnachtstrikots an, was manchem Fans die Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben dürfte. Nicht wegen des Aussehens, aber Sondertrikots hatten den Dresdner in dieser Saison bislang kein Glück gebracht. Schienen die ersten Minuten diese Befürchtungen noch zu bestätigen, war bald klar, dass heute alles anders war: auch von einer dreimaligen Führung der Oberschwaben ließen sich die Eislöwen nicht aus der Ruhe bringen und zeigten über die gesamte Spielzeit eine überaus konzentrierte Leistung, die besonders im letzten Drittel die Gäste zermürbte. Ein wichtiger Faktor war zudem ein gut funktionierendes Powerplay, was nicht nur durch Effektivität, sondern auch durch Variabilität gegen das beste Unterzahlspiel der Liga erfolgreich war. Das gesamte Team zeigte vorbildliches Lauf-und Zweikampfverhalten, was kleinere Fehler kompensieren konnte und zum Ende der Partie hin auch kaum noch Chancen des Gegners zuließ. Es ist immer etwas unfair, aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen Einzelnen hervorzuheben. Trotzdem ragte Kris Sparre mit fünf Scorerpunkten (darunter der Game Winner) heraus. Damit hat der Träger des Goldhelmes bei den Eislöwen auch die Spitzenposition im ligainternen Ranking übernommen. Sein Vertrag läuft jedoch zum Ende des Jahres aus. Eine Verlängerung bis zum Saisonende steht ganz oben auf der Wunschliste der Dresdner Anhänger.

„Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass dies mit eins der besten Spiele war, was wir diese Saison gemacht haben“, bekamen die Eislöwen ein Sonderlob vom Trainer. Dem kann man sich ohne Einschränkung anschließen.

Statistik:

0:1 (2:02) Konstantin Schmidt (Maury Edwards, Thomas Botzenhardt);
1:1 (3:16) Petr Macholda (Kris Sparre, Stefan Chaput) PP1;
1:2 (15:10) Radek Krestan (Brian Roloff, Andreas Farny);
2:2 (17:15) Arturs Kruminsch (Sami Kaartinen, Lukas Slavetinsky) PP2;
2:3 (26:23) Radek Krestan (Brian Roloff, Andreas Farny);
3:3 (30:15) Stefan Chaput (Kris Sparre);
4:3 (30:36) Kris Sparre (Hugo Boisvert, Stefan Chaput);
5:3 (39:24) Hugo Boisvert (Petr Macholda, Kris Sparre);
6:3 (57:27) Kris Sparre ENG;
Schiedsrichter: Marc Iwert
Strafminuten: Dresdner Eislöwen 8  -  Ravensburg Towerstars 16 plus 10 Mximilian Brandl plus 10 Patrick Baum
Zuschauer: 2013


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