Das war ärgerlich - Punkte bleiben in WestsachsenFischtown Pinguins Bremerhaven

Das war ärgerlich - Punkte bleiben in WestsachsenDas war ärgerlich - Punkte bleiben in Westsachsen
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„Wir haben eigentlich ordentlich gespielt, aber das reicht nicht immer zum Sieg“, sagte Pinguins-Trainer Mike Stewart. Er räumte aber auch ein: „Wir haben im Laufe des Spiels ein Strafzeiten-Problem bekommen.“ Seine Mannschaft war nur ein einziges Mal im Powerplay, die Eispiraten sechs Mal. Zwei Überzahlsituationen nutzten sie zu Toren.

Das Offensivspiel der Pinguins kam im ersten Drittel gut ins Laufen, sie erspielten sich einige Chancen. Eispiraten-Torhüter Ryan Nie hatte zu Beginn viel zu tun. Wie aus heiterem Himmel erzhielten die Gastgeber im ersten Durchgang das 1:0, der mit der Rückhand über die Schulter von Torhüter Brett Jaeger zum 1:0 (11.) ins Pinguins-Tor traf. Vom Bully weg hatte Andrew McPherson den Ausgleich auf dem Schläger, auch Jaroslav Hafenrichter vergab noch eine Top-Chance. Der nächste Aufreger im Spiel aber war eine Schlägerei. Nach der ersten Strafzeit gegen Brock Hooton gingen sich Marc Kohl und Marvin Tepper sowie Felix Stokowski und Nico Oprée an die Wäsche. Beide Crimmitschauer bekamen das Trikot über den Kopf gezogen, auf die Strafbank mussten natürlich alle vier. Stokowski und Oprée bekamen sogar Spieldauerdisziplinarstrafen, weil sie für die Schlägerei von der Auswechselbank aufs Eis gekommen waren. Hierbei übersah HSR Plitz aber, dass er auf Seiten der Gastgeber einen falschen Spieler vom Eis stellte - Übeltäter war nämlich Alexander Hutchings, der von der Bank kommend sich in das Geschehen eingemischt hatte. In Unterzahl hatten die Pinguins Glück, dass sie nicht noch das 0:2 kassierten. Dominic Walsh scheiterte an Jaeger, Matthias Forster zielte daneben.

Die Pinguins versuchten im Mitteldrittel, den Druck zu erhöhen, doch eine gut stehende Crimmitschauer Abwehr und drei Strafzeiten machten ihnen das Leben schwer. In diesen befreiten sich die Eispiraten immer wieder, und eine davon nutzten sie zum 2:0 (32.). Nach einem schönen Spielzug traf Matt Mac Kay unhaltbar für Jaeger. Drei Minuten vor Drittelende schlug es erstmals im Tor der Gastgeber ein. Mit toller Übersicht legte Brock Hooton für Jan Kopecky auf, der Nie beim 2:1 (37.) keine Chance ließ.

Die nächste Unterzahl nach einer Strafe gegen Ryan Martinelli brachte die Pinguins 1:3 in Rückstand (43.). André Schietzold traf mit einem Schuss von der blauen Linie, der unter der Latte einschlug. Nur gut eine Minute später fiel auch noch das 1:4 durch Alex Hutchings. Jetzt wurde es richtig schwer für die Pinguins, die noch einmal alles nach vorne warfen. Marc Kohl verkürzte auf 2:4 (52.). Kurz darauf waren die Pinguins erstmals in diesem Spiel in Überzahl. Jetzt ein Tor und alles wäre wieder drin. Doch Eispiraten-Torhüter Nie parierte zweimal stark gegen Cook. Letzte Hoffnung für die Pinguins war die Schlussoffensive mit dem sechsten Feldspieler, doch die wurde gebremst, als sich Andrew McPherson im Gerangel vor dem gegnerischen Tor eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte. Damit war die zweite Saisonniederlage der Pinguins besiegelt.

Crimmitschau - Pinguins 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)

Pinguins Tor: Jaeger (Langmann); Abwehr: Teljukin, Martinelli - Dronia, Slaton - Schmidt, Kohl - Stokowski; Angriff: Hafenrichter, Hooton, Kopecky - Bombis, McPherson, Cook - Dejdar, Beck, Garten - Rinke, Zuravlev, Klöpper - Schaludek.

Tore: 1:0 (13.) Oprée; 2:0 (32.) MacKay (5/4); 2:1 (37.) Kopecky; 3:1 (43.) Schietzold bei 5/4; 4:1 (44.) Hutchings; 4:2 (52.) Kohl.

Strafminuten: Eispiraten: 6 + 20 Oprée - Pinguins: 19 + 20 Stokowki + 20 McPherson

Schiedsrichter: Maximilian Plitz

Zuschauer: 1546 


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