„Das konnten wir so natürlich nicht akzeptieren“EVL Landshut Eishockey befürwortet DEL 2

„Das konnten wir so natürlich nicht akzeptieren“„Das konnten wir so natürlich nicht akzeptieren“
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Christian Donbeck, der Geschäftsführer des Zweitligisten stellte bei der Frage nach der künftigen Liga heraus: „Wir sind der DEL 2 beigetreten, das heißt, wir werden einen Anteil zeichnen. Es hat Gespräche mit dem DEB gegeben, jedoch wurden wir hier immer vertröstet bzw. wurde alles in die Länge gezogen. Wir hätten uns zum Verband bekennen sollen und erst im Nachgang erfahren, worauf wir uns einlassen. Das konnten wir so natürlich nicht akzeptieren. Die DEL 2 stellt für den Standort Landshut das beste Konstrukt dar, darum haben wir uns für diese Liga entschieden. Stand heute, wenn Garmisch und Kaufbeuren keine Anteile zeichnen, werden zwölf Mannschaften in der DEL 2 antreten. Die neu gegründete Liga soll wie die DEL einen Geschäftsführer sowie einen Aufsichtsrat erhalten. Gewählt soll hier von den Gesellschaftern werden.“

Zur Androhung, der DEB werde Spieler, die auch nur einmal in einer DEL 2 antreten, nicht mehr für die Junioren-Nationalmannschaften nominieren, sagte Donbeck: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verband zu solchen Mitteln greift. Tritt dieser Fall doch ein, verstößt der DEB gegen seine eigenen Grundsätze bzw. seinen Auftrag. Zudem schwächt man sich im sportlichen Bereich selbst.“

Helmut Barnerssoi, Vorsitzender des Stammverein EV Landshut, sagte dazu: „Es kann definitiv nicht sein, dass ein Spieler in besagtem Fall nicht mehr zur Nationalmannschaft darf. Das können wir uns in Deutschland auf keinen Fall erlauben. Ich habe es schon mehrfach erwähnt, man sollte sich das Schweizer Modell zum Beispiel nehmen. Dort wird seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit betrieben. Die positiven Ergebnisse kann man bei der A-Nationalmannschaft immer mehr verfolgen. Etwas enttäuscht bin ich diesbezüglich auch von Personen wie zum Beispiel Erich Kühnhackl beim DEB. Was das betrifft ist dies nicht nur meine private Meinung, sondern auch die Aussage des Vorstandes vom EV Landshut. Erich hat enorme Verdienste für das deutsche Eishockey. Dass er hier nicht Stellung bezieht bzw. sich im Sinne der Nachwuchsförderung stark macht, ist sehr schade. Allein mit seiner Strahlkraft und seinem guten Namen könnte er einiges bewirken.“

Außerdem erklärten Helmut Barnerssoi und Christian Donbeck, dass inzwischen der neue Kooperationsvertrag zwischen dem Stammverein und der Landshuter Eishockey Spielbetriebs-GmbH (L.E.S.) unterzeichnet wurde. „Innerhalb der letzten drei Tage haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht und gestern einen neuen Kooperationsvertag zu deutlich besseren Konditionen als noch im letzten Jahr unterzeichnet. Dies ist ein großer Verdienst von Christian Donbeck. Er hat sich hier sehr für uns eingesetzt. Dafür sind wir im sehr dankbar“, erklärte Barnerssoi. Donbeck dazu: „Wir möchten zudem an dieser Stelle herausstellen, dass wir uns bewusst sind, was wir an unserem Nachwuchs haben. Der Stammverein ist die Geburtsstätte der Profis von morgen oder übermorgen. Sie tragen das Image des Vereins nach außen und sind eine Talentschmiede die in Deutschland fast einzigartig ist.“

Für das Zweitligateam wurde inzwischen ein leicht abgewandeltes Logo präsentiert. So steht beispielsweise nicht mehr Eislaufverein im Ring des Logos. Donbeck: „Wir dürfen als GmbH die Bezeichnung Verein nicht führen.“ Die Bezeichnung des Zweitligisten heißt für die neue Saison offiziell: „EVL Landshut Eishockey“.

Auch ein neuer Nutzungsvertrag für das Stadion mit der Stadt Landshut wurde inzwischen unterzeichnet. „Wir müssen uns hier zudem mit einer empfindlichen Erhöhung der Eismiete anfreunden. Eine zusätzliche Belastung, aber wir wollen nicht jammern“, so Donbeck.


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