Crimmitschau mit Comeback in Kassel - Bietigheim meldet sich siegreich zurückDEL 2 am Freitag

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Hier alle Partien im Überblick:

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 4:2 (0:0 / 0:2 / 4:0)

Nach einem Sieg unter der Woche im Nachholspiel gegen Landshut, zeigten sich die Bad Nauheimer zunächst etwas erschöpft von der englischen Woche. In einem torlosen ersten Drittel, indem beide Teams ihre Überzahlsituation nicht zu nutzen wussten, haperte es vor allem bei den Gästen an der Chancenverwertung. Nachdem bei 15 Schüssen nichts Zählbares herauskam, schien es eine klare Kabinenansprache in der Pause gegeben zu haben – und die fruchtete, zumindest bei den Gästen aus der Lausitz. Motiviert „stürmten“ die Gäste nahezu in den Mittelabschnitt und kassierten nach knappen vier Minuten zunächst eine Strafe wegen Behinderung. Doch wieder verhalf den Bad Nauheimern der eine Mann mehr nicht zu einem Tor. Stattdessen wurde auch Stefan Reiter – der unter der Woche noch gegen seinen Ex-Klub aus Landshut getroffen hatte – vom Referee Mischa Apel wegen Stockschlags vom Eis geschickt. Jonathon Martin konnte eine Minute später den ersten Treffer des Abends erzielen und die Überzahlsituation nutzen. Und wie man so schön sagt: Wenn’s läuft, dann läuft’s. Dieses Sprichwort bewahrheitete sich auch in diesem Spiel und so war es Brad Ross, der nach 34 Minuten zum 0:2 traf. Kurz vor Ende der Partie kassierten die Gäste eine bittere Strafe und kurz nach Beginn des Schlussdrittels kam es noch schlimmer: Nur acht Sekunden nach Wiederanpfiff gab es die nächste Strafe gegen die Gäste. Diese Chance ließen sich die Hausherren natürlich nicht entgehen und trafen zunächst beim 5-gegen-3 zum Anschlusstreffer und glichen dann in der einfachen Überzahl zum 2:2 aus. Die Teufel aus Bad Nauheim schafften es sogar noch die Partie zu ihren Gunsten zu drehen (50. Minute) und machten eine Sekunde vor Ende in Person von Cason Hohmann durch ein Empty-Net-Goal den Deckel drauf. Der positive Trend setzt sich fort und die roten Teufel setzen sich in den Top 3 der DEL2 fest.

Tore: 0:1 (27:45) Martin, 0:2 (33:58) Ross, 1:2 (40:26) Pauli, 2:2 (40:59) Hohmann, 3:2 (49:52) Körner, 4:2 (59:59) Hohmann

EV Landshut – Dresdner Eislöwen 5:2 (1:1 / 2:1 / 2:0)

Die Dresdner Eislöwen schaffen es wieder nicht zweimal in Folge zu siegen. Der EV Landshut rappelt sich nach den bitteren Pleiten gegen den Tabellenführer aus Ravensburg und dem Tabellenzweiten aus Bad Nauheim wieder auf und siegt am Schluss deutlich. Nach nur 1:52 Minuten gingen die Gäste aus Dresden mit 0:1 in Führung. Mit insgesamt elf Schüssen mehr schien es nur eine Frage der Zeit, bis die Hausherren ausgleichen. Henry Martens – Verteidiger der Dreihelmenstädter - traf knappe fünf Minuten vor der ersten Pause. Im zweiten Drittel waren es nun die Landshuter, die durch Sebastian Busch in der 28. Spielminute in Führung gingen. Doch auch die Gäste aus Sachsen waren in der Lage einen Rückstand auszugleichen und taten dies in der 30. Spielminute in Person von Vladislav Filin. Gegen Ende des Mittelabschnitts wurde Christian Neuert auf Seiten der Eislöwen jedoch wegen Stockschlags auf die Strafbank beordert und so gab es kurz vor Ende des zweiten Drittels noch einmal die Chance in Überzahl in Führung zu gehen. Die erste Reihe des EVL war zuverlässig wie immer und ließ solch eine Chance nicht verstreichen. O’Brien auf Power und dieser assistiert zum Führungstreffer durch Felix Schütz. Im letzten Drittel gab es auf beiden Seiten bei weitem nicht mehr so viele Torchancen wie im Rest der Partie. Einen von insgesamt drei Torschüssen im Schlussabschnitt auf Seiten der Hausherrren verwertete Maximilian Forster zum 4:2 und sorgte für die vermeintliche Entscheidung knappe zehn Minuten vor Schluss. Doch der Arbeitstag für Riku Helenius – Torhüter der Dresdner Eislöwen – war noch nicht beendet: Henry Martens nutzte einen weiteren der wenigen Torschüsse und erzielte den Doppelpack am heutigen Spieltag. Damit siegten die Niederbayern nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und wussten vor allem im letzten Drittel mit dem zu überzeugen, was in den letzten Partien fehlte – die Effizienz.

Tore: 0:1 (1:52) Trattner, 1:1 (15:25) Martens, 2:1 (27:55) Busch, 2:2 (29:42) Filin, 3:2 (38:42) Schütz, 4:2 (49:48) Forster, 5:2 (54:05) Martens

Kassel Huskies – Eispiraten Crimmitschau 4:5 (3:1 / 0:2 / 1:2)

Beide landeten in ihrer letzten Partie einen Sieg und wollten auch an diesem Abend einen Punktgewinn verzeichnen. Die erste große Chance, das Spiel auf ihre Seite zu lenken, bekamen die Huskies, als die Gäste aus Crimmitschau eine zweiminütige Strafe wegen Beinstellens kassierten. Das daraus resultierende Powerplay nutzten die Schlittenhunde in Person von Ryan Olsen zum 1:0-Führungstreffer. Und auch danach präsentierten sich die Kassel Huskies in guter Form und schafften es auch noch die Führung weiter auszubauen. Auf das 2:0 durch Lois Spitzner in der zwölften Spielminute folgte das 3:0 durch Clarke Breitkreuz ca. dreieinhalb Minuten später. Doch es blieben noch fünf Minuten im Anfangsdrittel. Eine Disziplinarstrafe gegen Travis Ewanyk wegen unsportlichen Verhaltens half den Gästen in Sachen Aufholjagd allerdings nicht – das Tor von Vincent Schlenker in der Schlussminute des ersten Drittels jedoch sehr wohl und so stand es zur ersten Drittelpause 3:1. Nach der Pause fanden die Gäste deutlich besser in die Partie, nahmen den Schwung aus dem ersten Drittel mit und erzielten zwei Tore binnen 62 Sekunden durch Willy Rudert und Timo Gams. Das war auch der Spielstand nach 40 Minuten und so ging es mit einem 3:3-Unentschieden in das letzte Drittel. Der Start in die entscheidenden 20 Minuten gelang dieses Mal den Hausherren aus Kassel deutlich besser und sie gingen durch Paul Kranz nach 52 Minuten wieder einmal in Führung.  Doch die Eispiraten ließen sich durch den Rückstand nicht unterkriegen und glichen nur zwei Minuten später durch Travis Ewanyk wieder aus. Wir schrieben die 48. Spielminute: Die Kassel Huskies drängten weiterhin auf den Sieg in der heimischen Eissporthalle. Doch nun mussten sie wegen Stockschlags von Ryan Olsen in den nächsten zwei Minuten in Unterzahl dagegenhalten. Das gelang allerdings nicht und so war es Mathieu Lemay nach nur 20 Sekunden Überzahl, der die erstmalige Führung der Gäste aus Crimmitschau markierte. Diese Führung retteten die Eispiraten über die Ziellinie und ergatterten drei Punkte nach einer starken Aufholjagd.

Tore: 1:0 (6:30) Olsen, 2:0 (11:15) Spitzner, 3:0 (14:57) Breitkreuz, 3:1 (19:07) Schlenker, 3:2 (27:24) Rudert, 3:3 (28:26) Gams, 4:3 (42:01) Kranz, 4:4 (44:08) Ewanyk, 4:5 (47:48) Lemay

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren 5:3 (2:1 / 1:2 / 2:0)

Die Joker aus Kaufbeuren kassierten auch die dritte Niederlage nach der Rückkehr in den Spielbetrieb nach beendeter Quarantäne. In einer guten Partie gingen die Gäste durch Branden Gracel mit 1:0 in Führung. Doch ein Powerplay nach Beinstellen von Philipp Kraus (ESVK) führte zum 1:1-Ausgleich – erzielt durch Manuel Strodel. Und die Frankfurter Löwen legten nach. Adam Mitchel war es, der für die heimische 2:1-Führung nach 16:11 Minuten sorgte. In der Drittelpause rüttelte Andreas Brockmann seine Mannen aber ordentlich auf. Die Spieler des ESVK starteten furios in das zweite Drittel: Nach zwei Minuten traf Florian Thomas zum erneuten Ausgleich und nur 80 Sekunden später Branden Gracel zur 3:2-Führung. Doch die Partie änderte sich postwendend und so war es zum zweiten Mal Adam Mitchel der den 3:3-Zwischenstand erzielen konnte. Es dauerte bis in die 49. Spielminute, bis sich an diesem Remis etwas ändern sollte – zur Freude der Hessen. Diese nutzten eine Überzahlsituation, um in Person von Sebastian Collberg zum 4:3 zu treffen. 37 Sekunden vor Schluss bewies Manuel Strodel nach Scheibengewinn Zielgenauigkeit und erzielte den 5:3-Treffer ins leere Tor, nachdem der ESVK noch einmal alles gegeben und den Torhüter vom Eis genommen hatte.

Tore: 0:1 (7:15) Gracel, 1:1 (12:57) Strodel, 2:1 (16:12) Mitchell, 2:2 (22:03) Thomas, 2:3 (23:23) Gracel, 3:3 (27:18) Mitchell, 4:3 (48:30) Collberg, 5:3 (19:23) Strodel

Bayreuth Tigers – Bietigheim Steelers 2:5 (1:2 / 0:0 / 1:3)

Frisch aus der Quarantäne zurückgekehrt nutzten die Steelers ihre neugewonnene Freiheit, um nach Oberfranken zu reisen. Die Gäste zeigten sich spielfreudig und erzielten nach nur 5:45 Minuten den ersten Treffer seit dem 22. November. Die Führung wussten die Tigers aus Bayreuth zu kontern: Maximilian Kislinger war es, der den Rückstand revidierte. Nach drei ungenutzten Überzahlsituation der Hausherren, erzielten die Steelers den 2:1-Führungstreffer – gemäß dem Motto: Wenn ihr nicht wollt, dann treffen eben wir! Der Mittelabschnitt lässt sich kurz zusammenfassen: Strafen auf Seiten der Tigers und Torchancen auf Seiten der Steelers. Tore fielen allerdings keine. Dafür kamen die Gäste aus Bietigheim stark aus der Pause und erzielten nach 28 Sekunden im Schlussabschnitt das 1:3 in Überzahl. Doch die Bayreuth Tigers zeigten sich nochmal und trafen durch Nicklas Mannes in der 47. Minute zum 2:4. 13 Minuten verblieben – noch reichlich Zeit also, um den Rückstand doch noch auszugleichen, dachten sich wohl die Bayreuther Fans. Falsch gedacht! Riley Sheen machte in der 55.Minute den Deckel drauf und erzielte den 2:5-Endstand.

Tore: 0:1 (5:45) Hauner, 1:1 (9:50) Kislinger, 1:2 (16:29) Sheen, 1:3 (40:28) Preibisch, 1:4 (41:46) Hauner, 2:4 (47:06) Mannes, 2:5 (54:11) Sheen


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