Comeback-Helden aus Landshut schlagen erneut zuDEL2: 3. Spieltag - Ravensburg steht an der Spitze

Drei Spiele, drei Siege - Können die Towerstars ihre Serie fortsetzen? (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Drei Spiele, drei Siege - Können die Towerstars ihre Serie fortsetzen? (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 4:3 (1:1, 3:0, 0:2)

Das Spiel der Füchse und der Huskies stellte das einzige Spiel dar, das nach 60 Minuten zu Ende war. Nach einem Drittel, das durch viele Strafzeiten unterbrochen und so der Spielrhythmus gestört wurde, gingen die Hausherren im Mittelabschnitt voran und beendeten dieses mit einem 4:1-Vorsprung. Doch die Gäste aus Hessen gaben sich nicht auf und erzielten kurz nach Beginn des letzten Drittels das 2:4 und in Spielminute 51 den Anschlusstreffer. Doch für die Krönung der Aufholjagd und dem Erreichen der Overtime reichte es jedoch nicht mehr und das Spiel endete mit einem knappen Sieg der Lausitzer Füchse.

Tore: 0:1 (16.04) Breitkreuz, 1:1 (18.37) Dietz, 2:1 (24.25) Pozivil, 3:1 (36.00) Farmer, 4:1 (38.20) Kerbashian, 4:2 (41.26) Spitzner, 4:3 (50.39) Müller                       

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 2:3 (0:0, 0:1, 2:1, 0:1) n.V.

Der eigentliche Titelfavorit patzt auch an Spieltag drei. Nach der verspielten Führung am letzten Sonntag gegen den EVL reichte es auch diesmal nicht für einen Sieg. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt gingen die Gäste durch Jan-Luca Schumacher mit 1:0 in Führung. Nach vier überstandenen Unterzahlsituationen, die jedoch viel Kraft kosteten, mussten die Frankfurter den 0:2-Treffer der Gäste hinnehmen. Doch die Löwen fanden wieder zurück und trafen durch einen Doppelpack von Christian Kretschmann zum 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung jedoch zeigten die Falken ihre Kaltschnäuzigkeit und trafen in Person von Bryce Gervais mit dem ersten Overtime-Schuss auf das Tor der Löwen zum 4:3-Siegtreffer.

Tore: 0:1 (25.29) Schumacher, 0:2 (27.14) Götz, 1:2 (30.55) Kretschmann, 2:2 (36.08) Kretschmann, 2:3 (62.26) Gervais

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) n.P.

Auch das Spiel zwischen den Freiburger Wölfen und den Ravensburg Towerstars endete nicht nach der regulären Spielzeit. Nachdem zuerst die Freiburger in Führung gegangen waren, glichen die Gäste aus Ravensburg nicht nur aus, sondern erzielten auch noch in Person von Mathieu Pompei den Führungstreffer. Mitte des dritten Drittel konnte Jake Ustorf jedoch für den Ausgleich sorgen und die Partie ging in die Overtime. Dort konnte kein Team den entscheidenden Siegtreffer landen und somit musste das Penaltyschießen über den zweiten Punkt entscheiden. Dort lieferten die Keeper eine wahre Glanzleistung ab. Bis zum letzten Penalty von James Bettauer konnten alle fünf Penaltys pariert werden. Die Towerstars konnten somit den dritten Sieg im dritten Spiel verbuchen und thronen mit acht Punkten und einer überragenden Tordifferenz von +10 an der Tabellenspitze.

Tore: 1:0 (14.34) George, 1:1 (26.24) Beattauer, 1:2 (37.04) Pompei, 2:2 (51.03) Ustorf, 2:3 (65.00) Bettauer

Tölzer Löwen – Bietigheim Steelers 2:3 (1:2, 1:0, 0:0, 0:1) n.V.

Mit zwei Toren von Matt McKnight gingen die Bietigheim Steelers mit 2:0 in Führung. Trotz eines klaren Chancenminus von (7:22) erzielten die Tölzer Löwen 3:27 Minuten vor der Pausensirene den Anschlusstreffer. In Drittel zwei wendete sich das Blatt und das Chnacenplus war dieses Mal klar auf Seiten der Hausherren. Schließlich erzielte Philipp Schlager mit einem von 18 Schüssen auf den Kasten von Cody Brenner den 2:2-Ausgleich. Nachdem im Schlussabschnitt keiner der insgesamt 22 Schüssen im Netz zappelte standen auch in Bad Tölz Extraminuten an. Dort schwächten sich die Gastgeber durch eine zweiminütige Strafe nach Haltens selbst. Das anschließende Powerplay nutzte Charles Stretch aus und erzielte den 3:2-Endstand.

Tore: 0:1 (6.48) McKnight, 0:2 (10.23) McKnight, 1:2 (16.33) Bires, 2:2 (31.07) Schlager, 2:3 (64.26) Stretch

ESV Kaufbeuren – EV Landshut 5:6 (0:0, 4:2, 1:3, 0:1) n.P.

Die Gäste aus Niederbayern sind bereit für das Bayern-Derby. Nach einer furiosen Aufholjagd gegen den Ligafavoriten aus Frankfurt reisten die Dreihelmstädter mit viel Euphorie in das Allgäu. Eine mitreißende Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten sorgte bei den Zuschauern vor den TV-Bildschirmen für viel Freude. Die vielen Chancen auf beiden Seiten konnten jedoch nicht genutzt werden. Erst ein Wechselfehler auf Landshuter Seite ermöglichte es den Hausherren frei auf das Tor von Dimitri Pätzold zu ziehen. John Lammers zeigte allerdings keine Blöße und verwandelte sicher zur 1:0-Führung. Nur 52 Sekunden später war die Defensivabsicherung des EVL wieder löchrig wie ein Schweizer Käse und die Scheibe zappelte zum zweiten Mal innerhalb einer Minute im Tor von Dimitri Pätzold. Ein wichtiger Zweikampf auf Höhe der Mittellinie ging in der 34. Minute aus Sicht der Gäste verloren und ESVK-Stürmer Eichinger läuft ein weiteres Mal allein auf den Goalie des EVL zu und versenkte die Kunststoffscheibe sicher im Winkel. Headcoach Leif Carlson versuchte nun seine Mannschaft im Powerbreak aufzurichten und wechselte auch nach 30 gespielten Minuten Jaroslav Hübl für Dimitri Pätzold ein, der bei den Gegentoren jedoch machtlos war. Und die Ansagen schienen zu greifen. Der EVL fand wieder ins Spiel zurück. Das 1:3 von Max Hofbauer war ein Paradebeispiel für das enorm schnelle Spiel, das sich in der Erdgas-Schwaben-Arena abspielte. Nach einem parierten Torschuss durch Jaroslav Hübl spielte Landshut schnell nach vorne und erzielte durch Max Hofbauer das 3:1. Jedoch stellte Wörle durch einen Schuss aus dem nichts den alten Drei-Tore-Vorspung wieder her. Doch die Gäste steckten nicht auf und erzielten kurz vor Ende des Mitteldrittels durch Felix Schütz das 4:2. Im letzten Spielabschnitt warf der EVL noch einmal alles in die Waagschale. Und die Comebackhelden aus der niederbayrischen Hauptstadt schlugen mal wieder zu und erzielten innerhalb von 13 Sekunden den Anschluss- und Ausgleichstreffer. Jeweils ein Treffer auf beiden änderte nichts am Endergebnis und die Partie ging in die Overtime. Dort konnte niemand den Lucky-Punch für sich verbuchen und die Partie sollte im Penaltyschießen entschieden werden. Dort düpierten die beiden EVL-Schützen 2&3 Stefan Vajs und versenkten den Penalty durch die Beinschoner des Torhüters. Der EVL bleibt somit ungeschlagen und schaffte zum dritten Mal eine wahnsinnige Aufholjagd.

Tore: 1:0 (28.09) Lammers, 2:0 (29.01) Bednar, 3:0 (30.00) Eichinger, 3:1 (33.29) Hofbauer, 4:1 (33.45) Wörle, 4:2 (38.51) Schütz, 4:3 (46.29) O’Brien, 4:4 (46.42) Baßler, 4:5 (53.30) O’Brien, 5:5 (54.05) Thiel, 5:6 (65.00) Schütz

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) n.V.

Die Abendpartie des drittenSpieltags bestritten die Eispiraten Crimmitschau und die Dresdner Eislöwen. Die torarme Partie bedeutete nicht, dass es keine Chancen gegeben hätte. So feuerten die Eispiraten elfmal auf das gegnerische Tor ab und die Eislöwen testeten zehnmal den Goalie der Gastgeber. Einmal jedoch bestand er diesen Test jedoch nicht und musste hinter sich greifen als Evan Trupp den 1:0-Führungstreffer erzielen konnte. Nach einem torlosen 2.Drittel mussten die Eispiraten im dritten Drittel Moral zeigen um die Eisfläche nicht mit einer Zu-Null-Niederlage zu verlassen. Timo Gams konnte einen der elf Schüsse im Schlussabschnitt auf Riku Helenius erfolgreich abschließen. Da sich außer einer zehnminütigen Disziplinarstrafe nach einem Check von hinten durch Ole Olleff bis Spielende nichts mehr tat, hieß es auch in dieser Partie „Extraschicht“. In der Overtime sorgte Scott Timmins  zwei Sekunden vor Ablauf der fünfminütigen Overtime für den erlösenden Siegtreffer der Eispriraten.

Tore: 0:1 (7.52) Trupp, 1:1 (46.34) Gams, 2:1 (64.58) Timmins


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