"Clever und kaltschnäuzig gespielt"Derbysieg gegen Kassel bringt Platz vier in der Tabelle

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"Der Platz ist derzeit nicht entscheidend, wir müssen am Sonntag bereits wieder eine Topleistung abliefern. Kassel war heute wie erwartet sehr stark und bissig, sie haben viel Druck gemacht. Mein Team hat aber ab dem zweiten Drittel dagegen gehalten und da funktionierten unsere Special Teams mit zwei Powerplaytoren sehr gut. Wir haben dann clever gespielt und kaltblütig unsere Chance zum 5:2 genutzt", sagte Petri Kujala nach dem Spiel. "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und viele Torchancen gehabt, es fehlten lediglich die Tore. Bad Nauheim hat ein gutes Team und steht viel besser da als im letzten Jahr, was sicher mit ihrem Trainer zu tun hat", so Kassels Trainer Rico Rossi nach dem Schlusspfiff.

Bei den Gastgebern war Stürmer Tim May wie angekündigt wieder mit von der Partie, das Eigengewächs ordnete sich zunächst einmal in der vierten Reihe zu Dominik Lascheit und Maximilian Spöttel ein, während die übrigen drei Sturmformationen unverändert blieben. Das Spiel begann gleich mit zwei frühen Strafzeiten gegen die Hausherren, die beiden Unparteiischen schienen früh jegliche Scharmützel aus dem prestigeträchtigen Derby herausnehmen zu wollen. Die Roten Teufel überstanden die Situation aber schadlos, sie benötigten dennoch einige Zeit, um zwei Mal durch Frosch zu ihren ersten Chancen zu kommen (6.). Die Huskies wirkten gradliniger und suchten vermehrt den Torabschluss, aber auch Proft sowie Klinge kamen im Slot nicht am erneut sehr gut disponierten Mikko Rämö vorbei (8.). Mit dem ersten richtig gut vorgetragenen Angriff klingelte es dann auch gleich im Kasten von Ex-Teufel Markus Keller im Tor der Huskies: Dustin Cameron verwertete einen Querpass von Dusan Frosch zum umjubelten 1:0 (16.). Nun lief es besser bei den Gastgebern, die den zweiten Treffer nachlegen wollten, es ging jedoch mit der knappen Führung in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt begegneten sich zwei Teams auf absoluter Augenhöhe. Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft, so dass sich ein intensives Spiel entwickelte, das zwar nicht hochklassig, dafür aber umso spannender war. Dennoch entwickelte Kassel mit zunehmender Spieldauer ein klein wenig mehr Zug zum Tor, was mit dem Ausgleich durch Sturm in der 28. Minute belohnt wurde. Etwas mehr als eine Minute später, als Little auf der Kasseler Strafbank saß, packte Henri Laurila den Hammer von der blauen Linie aus: erneute Führung für die Roten Teufel. Eine Kopie des Treffers dann in der 36. Minute: Wycisk saß in der Kühlbox und wieder traf der Finne von der Linie zum 3:1. Die Referees wollten dies aber wohl nicht so einseitig stehen lassen und stellten noch vor der zweiten Sirene gleich zwei Bad Nauheimer mit Strafzeiten hinaus. Diese doppelte Überzahl verwertete Kassels Topscorer MacQueen zum 3:2-Anschlusstreffer (40.), mit diesem Resultat ging es dann auch zum zweiten Pausentee.

Die Nordhessen kamen nochmal mit aller Macht zurück auf das Eis und zu einer Riesenchance von Pimm, die Rämö in allerhöchsteer Not entschärfen konnte. Die Antwort der Gastgeber dann zur richtigen Zeit: ind er 44. Minute nutzte Andreas Pauli einen Fehlpass der Kasseler und leitete einen Konter über Joel Keussen ein, der Kyle Helms mit einem Querpass bediente. Der Schuss aus spitzem Winkel saß zum 4:2. Die Huskies drückten in den Folgeminuten, bissen sich aber immer wieder an der EC-Abwehr fest. Die Kurstädter hatten ihrerseits Konterchancen wie in der 53. Minute durch Dustin Cameron, der an Keller scheiterte. Kassel konnte nicht mehr zulegen, während Bad Nauheim mit dem 5:2 durch Hofland in der 59. Minute alles klar machte.


EC Bad Nauheim - Kassel Huskies 5:2 (1:0, 2:1, 2:0)
Tore:
1:0 (15:11) Cameron (Frosch, Laurila)
1:1 (27:53) Sturm (MacQueen, Wycisk)
2:1 (29:13) Laurila (Frosch, Dineen) PP1
3:1 (35:03) Laurila (Frosch, Dineen) PP1
3:2 (39:23) MacQueen (Little) PP2
4:2 (43:59) Helms (Keussen, Pauli)
5:2 (58:32) Hofland (Ketter, Helms)
Strafminuten: ECN 16 / ECK 8 + 10 (Proft)
Zuschauer: 3.530

Pressemitteilung EC Bad Nauheim


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