C.J. Stretch entscheidet Hessen-Derby vor 6770 FansDEL2 kompakt

C.J. Stretch traf dreimal für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)C.J. Stretch traf dreimal für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 5:4 (0:2, 4:0, 1:2)

Was für ein Derby in Hessen! Neun Tore, wechselnde Führung – und dann werden auch noch drei Tore in Unterzahl erzielt. Das erste Drittel ging an die Schlittenhunde: Toni Ritter brachte Kassel in Führung; knapp zwei Minuten später erhöhte Braden Pimm in Unterzahl auf 2:0. Doch im zweiten Abschnitt legte Frankfurt den Grundstein für den Erfolg. C.J. Stretch stellte den Anschluss her, ehe Eric Stephan in Unterzahl das 2:2 gelang. Stretch und Wade MacLeod sorgten jeweils in Überzahl für das 4:2. Adriano Carciola brachte Kassel 79 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels heran, doch Stretch mit seinem dritten Tor – und diesmal in Unterzahl – entschied die Partie endgültig. Die Huskies kamen nur noch zum 4:5 durch James Wisniewski. 6770 Fans sahen die Partie in der ausverkauften Frankfurter Eissporthalle.

Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 2:3 (1:2, 1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Spannend war es auch beim Sachsen-Derby. Vor 2668 Zuschauern legten die Gäste vor, die in der 13. und 14. Minute innerhalb von 62 Sekunden durch Steven Rupprich und Nick Huard ein 2:0 erzielten. Doch nur 57 Sekunden später stelle Marius Stöber den Anschluss her. Bereits in der 24. Minute markierte André Mücke das 2:2. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit sowie der Verlängerung. Im Schusswettbewerb erzielte Martin Davidek, der gleich zweimal antrat, den entscheidenden Treffer für Dresden.

ESV Kaufbeuren – SC Riessersee 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)

Drei Tore – und allen fielen im ersten Drittel. Richard Mueller (14.) und Lubor Dibelka (16.) trafen innerhalb von 120 Sekunden für Garmisch. Die Allgäuer trafen 55 Sekunden vor der Pause zum 1:2 – weitere Treffer kamen nicht mehr hinzu. Und das trotz eines deutlichen Schuss-Übergewichts der Hausherren.

EHC Freiburg – EC Bad Nauheim 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Zweimal gingen die Breisgauer durch Enrico Saccomani und Jannik Herm in Führung, weil den Roten Teufeln aber zweimal der Ausgleich – beim 1:1 nur sieben Sekunden vor der ersten Pause in doppelter Überzahl – gelang, konnten sich die Wölfe nicht die vollen drei Punkte sichern. Cody Sylvester und James Livingston trafen für die Gäste. Die Verlängerung wurde nur 42 Sekunden alt, dann traf Radek Duda für die Gastgeber.

Tölzer Löwen – Ravensburg Towerstars 1:5 (1:0, 0:1, 0:4)

Eine letztlich deutliche Niederlage für den Aufsteiger, der aber durch Manuel Edfelder im 5:3-Powerplay in Führung ging. Jakub Svoboda wurde mit drei Treffern zum Matchwinner für die Gäste. Außerdem trafen Robin Just und Ondrej Pozivil. Die letzten beiden Tore fielen erst in der Schlussphase, wobei das 4:1 (57.) ein Empty-Net-Goal war.

Heilbronner Falken – Bayreuth Tigers 5:4 (1:3, 2:1, 1:0, 1:0) n.P.

Wer mit 4:1 führt, sollte auf einem guten Weg zu einem Sieg zu sein. Doch die Bayreuth Tigers brachten diesen Vorsprung nach Toren von Sebastian Busch, Andreas Geigenmüller, Sergej Stas und Michal Bartosch nicht über die Ziellinie. Zuvor hatte Jordan Heywood nach nur 32 Sekunden für Heilbronn getroffen. Justin Maylan und zweimal Brad Roos glichen die Partie aus. Die ersten sechs Schützen im Penaltyschießen auf beiden Seiten brachten den Puck nicht in den Maschen unter. Erst im siebten Paar fiel die Entscheidung – für Heilbronn, weil der 19-jährige Christoph Eckl  erfolgreich war.

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau 7:3 (1:1, 5:1, 1:1)

Zweimal lag Crimmitschau durch André Schietzold und Jordan Knackstedt vorne – kassierten aber noch eine deutliche Niederlage. Tyler McNeely (2), Matt McKnight, Norman Hauner, Max Lukes, Benjamin Zientek und Robert Brown trafen für die Gastgeber – gleich zwei Tore fielen in Unterzahl. Das dritte Tor für die Westsachsen ging auf das Konto von Bernhard Keil.

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