Center Nick Dineen komplettiert Kader Neuzugang in Bad Nauheim

Foto: EC Bad NauheimFoto: EC Bad Nauheim
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Kader des EC Bad Nauheim für die DEL2-Saison 2015/16 ist komplett: mit dem US-Amerikaner Nick Dineen wurde nun auch die letzte offene Stelle im Sturm besetzt. Der 26-jährige Center wechselt vom dänischen Meister Vojens in die Wetterau, wo er letzte Spielzeit in 51 Partien 20 Tore schoss und für 14 weitere vorlegte. "Nick ist ein sehr guter Zwei-Wege-Center, der offensiv wie defensiv Stärken hat. Er ist ein starker Bullyspieler, ist körperlich robust und hat einen strammen Schuss. In allen drei Teams, bei denen er bisher in Europa gespielt hat, war er trotz seiner noch relativ jungen Jahren ein Leadertyp und ein echter Teamplayer. Seine fast immer guten Plus-Minus-Statistiken zeigen sein variables Spiel. Obendrein ist er ein Rechtschütze, was uns weitere Optionen für unser Powerplay bringt", so Cheftrainer Petri Kujala über den letzten Neuzugang.

Seine Karriere begann Nick Dineen in der US-amerikanischen Juniorenliga USHL in Sioux Falls, wo er u.a. mit dem Ex-NHL-Profi Andreas Nödl zusammen spielte. Drei Jahre lang gehörte er stets zu den Topscorern, ehe er 2008 ans College nach Colorado Springs in die NCAA wechselte. Dort spielte er gemeinsam mit in Deutschland bekannten Akteuren wie z.B. dem Bremerhavener Gabe Guentzel, dem Bietigheimer Archie Skalbeck oder dem Rosenheimer Stephen Schultz. In seinem letzten Jahr in Colorado lief Dineen gar als Kaptän seiner Mannschaft auf, ehe er 2012 den Sprung nach Europa wagte und bei Kookoo in der zweiten finnischen Liga auf Anhieb Topscorer wurde. Dort traf Dineen u.a. auf Torhüter Mikko Rämö, mit dem er nun gemeinsam bei den Roten Teufeln spielen wird. Nach einem Jahr in Finnland wechselte der 1,78 Meter große und 88 Kilogramm schwere MIttelstürmer nach Lillehammer (Norwegen), letztes Jahr dann das Engagement im dänischen Vojens, wo er mit dem Neu-Landshuter Cory Quirk, dem Neu-Weißwasseraner Steffen Frank und dem ehemaligen Bietigheimer Patrick Asselin zusammen den Titel holte.

"Wir wollten einen Erste-Reihe-Center, der auch defensiv gut in der Lage ist, gegen die Top-Reihen dieser Liga zu bestehen. Wir sind uns sicher, dass Nick so ein Spielertyp ist und wir freuen uns, dass wir mit ihm einen kompletten Spieler gefunden haben, der aber zugleich durch sein junges Alter noch Ambitionen nach oben hat", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der gleichzeitig ankündigt, die zweite Dauerkarten-Vorverkaufswelle um 14 Tage bis zum 17. Juli zu verlängern. "Durch die zwei Wochen lange, urlaubsbedingte Schließung möchten wir allen Fans die Gelegenheit geben, noch in den Genuss der vergünstigten Saisontickets zu kommen", so der Butzbacher.