Cannibals hoffen auf ein weiteres "Schmankerl"

Cory Gustafson kehrt nach Landshut zurückCory Gustafson kehrt nach Landshut zurück
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Die Spieler der Landshut Cannibals wurden während der Trainingseinheiten in der Woche nach dem sensationellen Pokal-Erfolg gegen Titelverteidiger Adler Mannheim von Coach Bernie Englbrecht schon wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In und um Landshut freilich hat sich die Euphorie noch lange nicht gelegt: "Ganz Landshut verneigt sich vor seinen Pokalhelden", titelte etwa eine ortsansässige Zeitung und die Youngster-Truppe der Kannibalen findet nicht nur bei den hartgesottenen Eishockey-Fans lobende Erwähnung. Es scheint fast so, als hätte dieser Sieg gegen Mannheim dem Eishockeysport in Landshut neuen Glanz verliehen und manch "Abtrünniger" aus der "Nach-DEL-Zeit" sein Interesse für die schnellste Mannschaftssportart der Welt wieder gefunden. Keine Frage, dass man sich bei den Niederbayern für das Achtelfinale ein weiteres "Schmankerl" wünscht, wie etwa LES-Geschäftsführer Bernd Truntschka, der sich "die Kölner Haie mit Trainer Hans Zach" gut vorstellen könnte. Bei den Fans stehen neben den Haien die DEL-Nachbarn Ingostadt und Nürnberg ganz oben auf der Wunschliste, während Eric Dylla meint, schlimmer kann's nach dem Auftaktgegner Mannheim ohnehin nicht mehr kommen, und anfügt: "Wichtig ist auf jeden Fall das Heimrecht." Entsprechend gespannt sieht man in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt natürlich der Auslosung am kommenden Sonntag entgegen - egal, welcher der drei vorgenannten Klubs neben den Cannibals aus dem Topf gezogen wird, eine "volle Bude" am Gutenbergweg sollte gesichert sein.

Für McDonald, Toupal, Dylla und Co. kehrt am kommenden Wochenende freilich wieder der "Vorbereitungs-Alltag" ein: Am Freitag (19:15 Uhr in Wien) und Sonntag (18 Uhr am Gutenbergweg) trifft die Englbrecht-Truppe im Doppelpack auf die Vienna Capitals, die der Coach als einen sehr starken Gegner, der bei einem Turnier in Bremerhaven gegen DEL-Gegner sehr gut mitgehalten hat, ausgemacht hat. In der Tat zeigt die Formkurve des österreichischen Erstligisten nach oben. Zwar folgten einem 4:1-Erfolg über Bremerhaven Niederlagen gegen die Hamburg Freezers (3:4), die Hannover Scorpions (1:5) und ein 1:3 gegen den Fünften der slowakischen Extra Liga, Skalica, zuletzt aber konnte man beim Heimdebüt gegen den tschechischen Zweitligisten HC Vajgas einen ungefährdeten 5:0-Sieg einfahren. Vor allem in Wien sollten die Cannibals auf der Hut sein, denn zu Hause sind die Capitals, das haben sie auch in der abgelaufenen Saison des öfteren unter Beweis gestellt, eine Macht. Zudem verfügen die Wiener mit dem Finnen Marko Leinonen über einen Keeper, der sich nach seinem Wechsel während der abgelaufenen Saison von Meran zu den Capitals gleich in der Spitze der Erstliga-Goalies etablierte. Inwiefern es Trainer Kurt Harand gelungen ist, seinen Spielern mehr Disziplin einzuimpfen, wird sich zeigen müssen. Nicht nur, dass das Team in der Fair Play-Wertung mit einem Schnitt von annähernd 22 Strafminuten pro Partie den vorletzten Platz einnahm, mit Patrick Harand, Philippe und Andre Lakos hatten sich auch gleich drei Vertreter in den Top-Ten der "bösen Buben" platziert. Für die Kannibalen sollte deshalb im letzten Spiel vor dem Zweitliga-Start am 12. September beim niederbayerischen Erzrivalen Straubing Tigers Zurückhaltung angesagt sein. (gl)

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