Cannibals erwarten Red Bulls

Cory Gustafson kehrt nach Landshut zurückCory Gustafson kehrt nach Landshut zurück
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Eine Woche nach dem 5:2-Sieg in Salzburg kommt es am morgigen Freitag, 19:30 Uhr, zur Revanche am Gutenbergweg. Die Red Bulls hatten sich bei ihrer Heimpremiere zwar nach einem frühen 0:2-Rückstand besser in Szene setzen können und waren im Mittelabschnitt dem Ausgleich nahe, scheiterten aber immer wieder an Cannibals-Goalie Nolan McDonald, der eine sehenswerte Partie lieferte. Auf der anderen Seite war die "Abteilung Attacke" der Kannibalen - mit Thomas Daffner (2), Eric Dylla, Bobby Brown und Alex Rusch trugen sich ausschließlich Angreifer in die Torschützenliste ein - recht effektiv und bescherte so Manager Bernd Truntschka, der für den bei der Nationalmannschaft weilenden Trainer Bernie Englbrecht das Kommando an der Bande übernommen hatte, einen erfolgreichen Einstand als "Interims-Coach".

Red Bulls-Cheftrainer Jorma Siitarinen nach dem ersten Vergleich in der Salzburger Eis-Arena: "Wir haben verloren, aber wir liegen weiter im Plan. Nach dem harten Training der letzten Wochen habe ich nicht mehr erwartet. Lediglich die Chancenauswertung bei uns ließ zu wünschen übrig, denn wir hatten eindeutig mehr Möglichkeiten als die Deutschen." In der Vorbereitung kann man eben auch Niederlagen gegen einen vermeintlichen Underdog locker weg stecken. Nichtsdestotrotz wird der österreichische Erstliga-Aufsteiger natürlich alles daran setzen, sich diesmal schadlos zu halten, so dass wohl mit einem vom Eröffnungsbully an hellwachen Gäste-Team zu rechnen ist. Man darf also gespannt sein auf das Auftreten der Red Bulls, denn: Nicht nur, aber eben auch Revanche-Gelüste verleihen manchmal Flügel...

Inwieweit die Dreihelmenstädter in eigener Halle dem Erstligisten Paroli bieten können, ist nicht zuletzt auch davon abhängig, wer von den zuletzt pausierenden Spielern am Wochenende in die Mannschaft zurückkehren wird. Ein Risiko wird man sicherlich nicht eingehen, selbst wenn Chris Bahen der Abwehr ebenso mehr Stabilität verleihen sollte, wie Routinier Thomas Schinko und Youngster Alex Feistl dem Angriff gut zu Gesicht stehen würden. (gl)