Calvin Pokorny wechselt zu den Bietigheim Steelers"Bietigheim gehört in der DEL2 zu den Top-Adressen"

Calvin Pokorny (links) im Trikot der Ravensburg Towerstars.  (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Calvin Pokorny (links) im Trikot der Ravensburg Towerstars. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Der 1.84m große und ca. 82kg schwere Rechtsschütze bringt die Erfahrung aus 72 Spielen in der DEL2 für Ravensburg und Kaufbeuren mit. 2019 gewann er mit den Towerstars die Meisterschaft in der DEL2. Für die Steelers wird er zukünftig die Nummer 69 tragen.

Calvin Pokorny wurde im unterfränkischen Haßfurt geboren und besitzt neben der Deutschen, auch die tschechische Staatsbürgerschaft. Da sein Vater Tomas, der als Spieler lange in Deutschland aktiv war, in der Schweiz als Trainer arbeitete, wurde er dort ausgebildet. Mit 14 Jahren wechselte der Stürmer in die Organisation der Adler Mannheim. In seinen vier Jahren bei den Jungadlern wurde er zweimal DNL-Meister. In seinen 83 DNL-Spielen traf er 31-mal und gab zusätzlich 26 Assists. Im Sommer 2016 ging es zurück in die Schweiz, wo er in der U20 Elite Liga (höchste Nachwuchsliga in der Schweiz) für den EV Zug aktiv war. Nach 54 Spielen mit 35 Punkten ging es über den großen Teich in die USHL, welche die wichtigste Juniorenliga der USA ist. 2018 gewann er mit den Fargo Force den „Clark Cup“, die Meisterschaft der USHL. Kurz vor Weihnachten 2018 ging es zurück in die Schweiz zum NLB-Vertreter EV Zug Academy. Nach zehn Spielen führte ihn sein Weg in die DEL2 nach Ravensburg. Im Frühjahr 2019 wurde er mit den Towerstars Meister. Im Dezember des vergangenen Jahres ging es weiter nach Kaufbeuren. Nun folgt sein nächster Schritt ins Ellental.

Geschäftsführer Volker Schoch zum Youngster: „Calvin ist ein junger Spieler, der in der DEL2 bereits gezeigt hat, was er kann. Bei unseren Recherchen haben wir nur Gutes über ihn gehört. In Bietigheim soll er seinen nächsten Schritt seiner Entwicklung gehen.“

Der Stürmer zu seinem Wechsel: „Ich bin sehr froh darüber, in Zukunft für die Steelers spielen zu dürfen. Bietigheim gehört in der DEL2 zu den Top-Adressen und wir können mit dem Team viel erreichen.“