Bullard, Haas und Koch bleiben bei den Wild Wings

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Endlich ist es geschafft, die wohl wichtigste Position einer Eishockeymannschaft konnte gestern Abend besetzt werden. Nach langen Verhandlungen einigte sich der Vorstand des Schwenninger ERC 04 und Mike Bullard auf eine weitere Zusammenarbeit für die neue Saison. Dabei konnten die offenen Punkte des Arbeitsvertrages sowie Differenzen bezüglich des sportlichen Konzeptes ausgeräumt werden. 1. Vorsitzender Oliver Klein: "Wir freuen uns, dass wir mit dem Trainer einig sind. Er kennt den Verein und das Umfeld in Schwenningen, das ist ein großer Vorteil. Zudem ist Bulli sehr ehrgeizig, will und kann auch mit einem auf dem Papier weniger starken Team einiges erreichen".

Gleich danach setzte auch Torhüter Rostislav Haas seinen Schriftzug unter einen Vertrag. Somit bleibt der Tscheche eine weitere Saison am Neckarursprung. „Ich bin froh, dass Hugo bleibt“, meinte Mike Bullard. „Er hat uns die ganze Saison über viele Punkte festgehalten.“ Vergessen scheint die Aussage nach der Saison, sich nach einem neuen Stammtorhüter umzuschauen. „Da war viel Frust dabei, der aber eigentlich nichts mit Hugos Leistungen zu tun hatte. Ich war einfach enttäuscht“, so der ehemalige NHL-Star. „Bei Hugo wissen wir, was wir haben. Und das ist sehr viel wert. Natürlich gibt es bessere Torhüter auf der Welt, aber die, die besser als Hugo sind, kosten so viel, dass wir uns keine Verteidigung mehr leisten könnten.“ Ähnlich sieht es SERC-Vorstand Oliver Klein: „Wir wollen einen zweiten Torwart verpflichten, der Hugo die ganze Saison über entlasten kann. Wir sind sicher, dass Hugo dann sein Niveau auch permanent auf höchstem Level halten kann.“

Kaum war die Tinte unter dem Vertrag von Haas getrocknet, kam die nächste positive Nachricht in die Geschäftstelle: Eigengewächs und Nachwuchsnationalverteidiger Markus Koch bleibt ebenfalls dem SERC treu. „Markus hat letzte Saison viel einstecken und lernen müssen. Ich denke, dass er in der kommenden Saison einen großen Schritt nach vorne machen wird, wenn er den Sommer über gut trainiert“, meinte Mike Bullard. „Er hat Talent und er will – er wird den Durchbruch schaffen, da bin ich mir ganz sicher.“

Wenn alles glatt läuft, werden in den kommenden Tagen aber noch weitere Vertragsverlängerung eintrudeln, denn einige Gespräche mit Spielern und Agenten verliefen sehr positiv. „Natürlich haben wir auch schon Absagen bekommen, aber das waren finanzielle Dimensionen, bei denen wir einfach nicht mitgehen wollen“, sagte Schatzmeister Stephan Vogel. „Wir haben einen ganz klaren Etat und damit müssen wir auskommen. Sollten wir durch neue Sponsoren mehr Geld zur Verfügung haben, können wir immer noch nachbessern. Gute Spieler sind noch auf dem Markt und jeder Euro Sponsoring bringt uns weiter, aber die Lage der Firmen ist ebenso nicht rosig. Das Geld sitzt da nicht mehr so locker und wir müssen abwarten, was machbar sein wird.“

So müssen sich die Schwenninger Wild Wings von Gregor Thoma trennen, den es nach Regensburg zieht. Gerne hätten die Schwaben das 22-jährige Stürmertalent behalten, der sich in den letzten 2 Jahren im Team sehr gut entwickelt hat und auf den Sprung in die DEL hofft. "Wir wünschen Gregor alles Gute in Regensburg und danken ihm sehr für die gute Arbeit in den letzten 2 Jahren. Hoffentlich schafft er den Sprung nach ganz oben, es wäre diesem symphatischen Jungen zu gönnen", sagte Oliver Klein abschließend.