Brill(iante) Entscheidungen lassen Pinguine verzweifeln

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Die Stimmung beider Teams konnte vor dem Spiel nicht besser sein. Beide konnten bis zum gestrigen Abend eine Siegesserie von mehreren Spielen aufweisen, eine der beiden Serien musste allerdings beendet werden. Die Pinguine mussten auf Marian Dejdar verzichten, für ihn rückte Ales Kreuzer in die erste Sturmreihe.

Das erste Spieldrittel hatte es in sich, beide Teams erspielten sich schnelle Chancen. Mark Kosick kam frei vor Vogel zum Schuss, dieser ging allerdings genau auf den Mann (1.). Die erste Großchance für die Gäste aus Landshut hatte Markus Welz auf dem Schläger – er scheiterte im Alleingang an Sebastian Staudt (2.). Weitere Chancen durch Mrazek, Welz und Krasic (3. bis 9.) wurden ebenfalls vom starken Staudt entschärft. Der Top-Scorer der Pinguine, Jan Kopecky, lief im Alleingang auf Vogel zu, schlenzte die Scheibe rechts vorbei (12.). Es war nur ein kleiner Break der Pinguine, denn kaum war diese Chance vergeben, musste Sebastian Staudt sich wieder auszeichnen. Welz und Ostwald hatten direkt hintereinander die Chance den Führungstreffer zu erzielen (14.). Diesen Führungstreffer erzielten dann die Hausherren. Felix Thomas sah den völlig freistehenden Saurette im Slot und dieser liess dem Schlussmann der Landshuter keinerlei Chance (18.).

Im zweiten Drittel wechselte die Hauptrolle auf dem Eis. Hauptschiedsrichter Markus Brill war scheinbar nicht damit einverstanden, nur ein Nebendarsteller zu sein. Er nahm immer häufiger das Buch, allerdings nicht das Regelbuch, in die Hand und brachte die Seestädter mit seinen Entscheidungen zur Verzweiflung. Nach dem Ausgleich durch Markus Welz (24.) fiel sogar der Führungstreffer der Niederbayern. Diesen Treffer hat der Hauptschiedsrichter nicht gesehen und musste sich von seinen Linienrichtern unterrichten lassen. Der Treffer ging auf das Konto von Maximilian Brandl (28.). Mit einem Solo von Jan Kopecky lag der Ausgleich in der Luft. Die Pinguine kämpften um jeden Millimeter Eis und wurden des Öfteren mit unfairen Aktionen der Gäste benachteiligt. Als Kapitän Christopher Stanley sich beim Hauptschiedsrichter über die neuen Regeln informieren wollte, schickte dieser ihn mit einer Disziplinarstrafe in die Kühlbox. Markus Brill brachte mit seinen Entscheidungen die gesamte Halle zum Kochen. Jan Kopecky stellte dann mit einem Wunderschönen Solo den Herd wieder auf Sparflamme und beruhigte die Zuschauer mit dem Ausgleichstreffer (31.). Andrei Teljukin verpasste in der 34. Spielminute nur knapp die erneute Führung. Diese Führung holten sich dann die Niederbayern mit einem Sehenswerten Schlenzer von Bill Trew in den Winkel (39.).

Den Schlussabschnitt konnte Alexander Janzen fast im Alleingang entscheiden. Doch bei allen drei Torchancen sah er nicht gut aus und fand im Landshuter Schlussmann den Meister. Das leere Tor (51.), ein Schlenzer (57.) und ein Breakaway brachten nicht den gewünschten Erfolg. Die einzige Strafe gegen Landshut am Abend konnte ebenfalls nicht genutzt werden (48.). Somit rettete Landshut den knappen Vorsprung über die Zeit und baut die Tabellenführung um weitere drei Punkte aus. Die Pinguine müssen am Sonntag in Kaufbeuren einen Sieg einfahren um den Anschluss an den ersten Platz nicht zu verlieren.


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