Bremerhaven verliert spektakuläres Spiel in der Overtime

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Das Spiel begann auf beiden Seiten mit Vorsicht. Beide Teams mussten sich erst einmal mit ihrem Gegner vertraut machen. Als das erste Abtasten beendet war, hatte Matt Kinch die erste Chance (5.). In der 7. Spielminute, als Brian Maloney auf der Strafbank saß, zog Patrick Hucko von der blauen Linie ab. Kurz danach stand Marius Garten frei im Slot und hätte die Scheibe unterbringen müssen, scheiterte aber am Ravensburger Schlussmann Lange. Das erste Tor des Abends erzählte Marian Dejdar (11.). Er stand von alleingelassen am kurzen Pfosten, konnte zweimal zum Schuss ansetzen und brachte die Scheibe mit Hilfe des Rückens von Lange in das Tor. Das Penaltykilling der Hausherren war an diesem Abend hervorragend, sie standen sehr eng und ließen den Oberschwaben keinerlei Chance. Ein Break in Unterzahl wurde von Stanley fahrlässig ausgelassen (14.). Ein Abbild vom Tor zum 1:0, Torschütze zum 2:0 war Ales Kreuzer. Auch er stand am kurzen Pfosten und brachte die Scheibe zwischen Schoner und Pfosten über die Linie. Die Ravensburger hatten keinerlei Gegenwehr geleistet, brachten nur noch verzweifelte Torschüsse (18.).

Mit einer 2:0 Führung ging es in den Mittelabschnitt. Mit diesem Rückenwind machten die Pinguine mächtig Druck vor dem Gehäuse von Mathias Lange. Etwas zählbares kam dort aber nicht Zustande, im Gegenteil. Ravensburg kam immer besser in das Drittel und hatten gute Chancen durch Slavetinsky (23.), Thomson (25.) und Matt Kinch (27.). Nach einem Abwehrfehler in der Verteidigung der Tower Stars versuchte Christopher Stanley sein Glück mit einem Backhander (30.). Die Hausherren drehten nun auf spielten effektives Eishockey, Forchecking, Zweikampfstärke und der Kampf um jeden Millimeter Eis. Felix Thomas verpasste die Möglichkeit im Slot nach einer Hereingabe von Marian Dejdar (33.). Ales Kreuzer hatte gleich zwei mal die Chance mit einem Sehenswertem Alleingang sein Treffer zu erzielen, scheitere aber knapp (34./38.).

Das letzte Drittel begann spektakulär. Als hätten die Mannschaften ihre Trikots getauscht wurden die Hausherren von den Gästen regelrecht vorgeführt. Christopher Oravec markierte nach einem Konter in Unterzahl seinen ersten Treffer (41.). Nur kurze Zeit später markierte dieser sogar seinen zweiten Treffer. Nach einem Querpass von Cabana ließ er Marko Suvelo keine Chance (43.). Ravensburg drehte mächtig auf und machte aus einem 0:2 Rückstand sogar das 3:2 (49.). Ben Thomson netzte die Scheibe im Gehäuse der Pinguine ein. Die Bremerhavener waren mächtig von der Rolle. Aufgegeben haben die Hausherren allerdings nicht und schlugen in der 55. Spielminute zurück. Der „Sputnik-Sturm“ erkämpfte sich die Scheibe in der Ecke und Sergej Janzen legte die Scheibe auf für Vitalij Janke, dieser schoss die Scheibe in den linken Winkel. Kaum war die Scheibe wieder im Spiel, schlugen die Gäste wieder zu. Marko Suvelo hat das Privatduell gegen Frederik Cabana verloren (55.). Die Fans dachten es wäre die Vorentscheidung, doch dann schlugen erneut die Pinguine zu. Steve Slaton schlenzte die Scheibe mit der Rückhand in das lange Eck (56.).  Ravensburg musste die letzten Minuten in Unterzahl beenden. Doch in Unterzahl gelang ihnen das 4:5, es wäre der zweite Unterzahltreffer an diesem Abend gewesen, doch Hauptschiedsrichter Jan Korb entschied auf Schlittschuhtor.

Die Overtime begann mit einem Powerplay für die Bremerhavener. Carsten Gosdeck hatte eine sehr gute Möglichkeit die Partie zu entscheiden. Zuerst verzog er knapp und kurz darauf war der Pfosten im Weg. Hauptschiedsrichter Jan Korb schien seine Unausgeglichenheit in Sachen Aberkanntes Tor wieder in die Waage bringen zu wollen. Einen hohen Abpraller netzte Christopher Stanley aus der Luft ein, doch Korb entschied auf hohen Stock. 14 Sekunden vor Ende war es dann Top-Scorer Alex Leavitt der Suvelo die Scheibe durch die Beine schob.

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