Bremerhaven mit einem dicken AusrufezeichenContinental Cup

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Was für ein Spiel! Im KHL/NHL Vergleich mit der DEL führte nach dem ersten Drittel der David aus der Seestadt vor allen Dingen deswegen, weil sich die Mannschaft von Trainer Mike Stewart so richtig ins Zeug legte. Es waren noch keine 47 Sekunden gespielt, da gingen die Pinguine bereits in Führung, nachdem Jaroslav Hafenrichter trocken ins Gehäuse der Bulgaren eingenetzt hatte. Mikhail Lyubushin hatte wegen „Hakens“ zum ersten Mal die Härte der Bremerhavener Strafbank spüren dürfen. Auch danach waren die Pinguine die bessere Mannschaft, die aber bei einigen Torgelegenheit wieder einmal vom Pech verfolgt waren. Zweimal war es Brendan Cook, dem die Querlatte des Sofia Gehäuses den verdienten Scorerpunkt verwehrte. Die  Bulgaren, bestückt mit einer Menge hochrangiger Spieler,  blieben  jedoch immer gefährlich, besonders dann, wenn deren NHL Sturmreihe mit Bykov, Kvasha und Antipov auf dem Eis stand. Bis zum ersten Pausentee jedoch konnten die Pinguine die bis dahin verdiente Führung verteidigen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts ließen sich die Pinguine zunächst das Spiel der Bulgaren aufdrängen, die darauf bedacht waren, das Tempo zu verschleppen und das Spiel zu verlangsamen. Erst mit zunehmender Spieldauer konnten die Seestädter dies ändern und erzielten in der 28. Minute ein Bilderbuchtor durch Brendan Cook, der von Bombis und Mc Pherson hervorragend bedient wurden war. Der „onetimer“ von Cook schien Auftrieb zu geben, den nun erlangten die Pinguine wieder Oberwasser, leisteten sich aber kurz vor Drittelende einen fatalen Abwehrfehler, den die Gäste durch Johnsson auf Vorlage von Holubek zum Anschlusstreffer nutzen konnten. 

Im Schlussdrittel überschlugen sich die Ereignisse. Binnen zwei Minuten erhöhten die Seestädter durch Tore von Beck (42.59) und Cook (44.16) auf 4:1 aus Sicht der Bremerhavener. Die Norddeutschen dominierten nun die Partie und ließen Gegner und Scheibe laufen. Als in der 47. Minute Cook seinen „Dreierpack“ perfekt machte, bekam er „standing ovations“ von der Tribüne. Dejdars Treffer zum 6:1 sowie Antipovs zum 6:2 hatten nur noch statistischen Wert.

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