Bluedevils: Weitere Heimniederlage

Weiden: Zwei Schweden kommen, Blaha geht - Lang im TorWeiden: Zwei Schweden kommen, Blaha geht - Lang im Tor
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Die Weiden Blue Devils haben auch im zweiten Heimspiel der 2. Bundesliga nicht enttäuscht, aber dennoch mit 1:4 (0:0,0:2,1:2) gegen den EHC Wolfsburg den Kürzeren gezogen. Gerade in der ersten Spielhälfte hatten die Blue Devils die größeren Chancen und bis zur 30. Minute hätten sich die Wolfsburger nicht beschweren dürfen, wenn die Blue Devils in Führung gegangen wären.



Im Vergleich zu Riessersee war Wolfsburg weniger stark und es war eigentlich in einigen Situationen der fehlenden Weidener Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor oder dem sehr gut aufgelegten Torwart Marek Mastic zu verdanken, dass die Wolfsburger als Sieger nach Hause fuhren. Trainer Mikes sagte dann auch nach dem Spiel: „Wir haben durch unsere Erfahrung gewonnen, wenngleich es auch ein sehr, sehr schwerer Sieg war!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Das Spiel begann mit zwei Strafzeiten auf Weidener Seite. Zunächst mußte Schopper, dann nachdem die Devils wieder komplett waren Zellner auf die Strafbank. Wolfsburg in Überzahl nicht zwingend und zur Freude der Zuschauer überstanden die Devils diese knifflige Situation unbeschadet und kamen ihrerseits in der 8. Minute zu einem Powerplay, das aber auch keinen Torerfolg brachte. Danach wurden die Devils stärker und die Reihe mit Blaha, Piskor und Hagn machte viel Druck. Überraschend wie gut sich die beiden Tschechen auch in der 2. Bundesliga in Szene setzen. Bei einem Konter über Piskor und Blaha oder bei einer Riesenchance von Stephan Hagn nach Zuspiel von Piskor und Blaha war Mastic schon geschlagen und lag auf dem Boden, doch Hagn brachte den Puck nicht hoch.

Das Spiel setzte sich auch im zweiten Drittel so fort. Wolfsburg optisch überlegen, vor allem mit dem dritten Block, doch Weiden mit den besseren Chancen. Strömberg vergab zweimal vollkommen frei vor Mastic und es brannte auch sonst einige Male, doch es kam wie so oft, wenn man vorne nicht trifft. Wolfsburgs Kaufmann umspielte in der 30. Minute mit einer feinen Einzelleistung einen Weidener Verteidiger, schoss, Hirvonen hatte den ersten Schss noch, doch dann schob Kaufmann den Puck per Nachschuss zum 1:0 ins Netz. In der 36. Minute ein ähnliches Kullertor und schon stand es 2:0 durch Paepke. Damit war das Spiel schon gelaufen. Weiden hatte zwar noch in der 40. Minute eine 5:3-Überzahl, doch die war nicht zwingend genug. Zu allem Übel verletzte sich dabei Conny Strömberg am Bein und musste zu einer ersten Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Das 3:0 in der 44. durch Musial und das 4:0 durch Wolf in der 56. Minute fielen dann durch Konter, ehe Michal Piskor mit einem trockenen Schuss zum 1:4 Endstand erfolgreich war. (bluedevilsfan.de)

Tore:

0:1 (29:02) Andrej Kaufmann (Alexander Genze, Christoph Paepke)

0:2 (36:10) Christoph Paepke (Rainer Suchan, Boris Lingemann)

0:3 (44:39) David Musial (Ladislav Karabin)

0:4 (55:45) Rudolf Wolf (Christoph Paepke, Boris Lingemann) 6:5

1:4 (56:43) Michal Piskor (Stephan Hagn, Milan Blaha)