Bietigheimer Mini-Truppe schlägt ESV Kaufbeuren mit 6:3Bietigheim Steelers

Bietigheimer Mini-Truppe schlägt ESV Kaufbeuren mit 6:3Bietigheimer Mini-Truppe schlägt ESV Kaufbeuren mit 6:3
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Da zeitgleich die Starbulls Rosenheim mit 2:3 gegen Bremerhaven verloren gelang den Steelers sogar der Sprung an die Tabellenspitze, punktgleich mit den Fischtown Pinguins.

Ohne die Verletzten David Wrigley, Matt McKnight, Phillipp Quinlan und Markus Gleich gingen die Bietigheimer in die Partie gegen den ESV Kaufbeuren. Und trotz eines Mini-Kaders gelang den Steelers der bessere Start. Schnelle Angriffe aus den Bietigheimer Reihen schien die Gäste immer wieder vor Probleme zu stellen. Greg Squires, Mark Heatley, René Schoofs und auch Marco Müller mit durchaus ansehnlichen Möglichkeiten scheiterten immer wieder an Johannes Wiedemann im Tor der Joker. Diese konnten sich nur selten befreien, und damit entsprechend wenig Akzente setzen. Die wenigen Torchancen der Bayern wurden allesamt sichere Beute von Frédéric Cloutier. Die Joker wussten dem Offensivdrang der Hausherren oft nur durch Fouls Einhalt zu gebieten. Die sich bietenden Gelegenheiten in Überzahl konnten die Steelers aber nicht nutzen und so ging es nach den ersten 20 Minuten mit einem 0:0 in die Kabinen.

Die Partie war kaum wieder angepfiffen, als die Gastgeber in Überzahl in Führung gingen. Schnell kam die Scheibe über Marcus Sommerfeld und Mark Heatley zu Chris St.Jacques der mit dem Abschluss nur wenig Mühe hatte (21.). Der Meister schien nun die Lust am Tore schießen entdeckt zu haben. Die ESV Verteidigung vertändelte direkt vor dem Tor den Puck, Patrick Asselin bedankte sich und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (23.). Doch der Tabellenletzte hielt dagegen. Nach Strafe gegen Mark Heatley kamen die Kaufbeurer zum Anschluss. Einen eigentlich harmlosen Distanzschuss von Maury Edwards ließ Frédéric Cloutier passieren (25.). Die Steelers ließen sich davon kaum beeindrucken, spielten weiter munter nach vorne und legten den dritten Treffer nach. Chris St.Jacques passte auf der Grundlinie stehend quer durch den Torraum auf Alexej Dmitriev der nur noch einschieben musste (30.). Didi Hegens Mannschaft nun völlig nervös, ließ sich zusehends zu Fehlern verleiten und offenbarte große Lücken in der Verteidigung. Doch diese Chancen ließ man teils fahrlässig liegen. Erst ein schöner Angriff über Mark Heatley der klasse verzögerte und auf Robin Just passte, Just zog ab und der Kaufbeurer Keeper ließ den Puck unter sich hindurch rutschen. Alexej Ditriev stand goldrichtig und musste die Hartgummischeibe nur noch über die Linie drücken (39.). Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend stellte unsere #42 auch den 4:1 Pausenstand her.

Mit dem Anpfiff zum letzten Drittel folgte ein Lebenszeichen der Joker. Diese waren besser aus der Kabine gekommen und verkürzten durch einen Treffer von Sami Ryhänen zunächst auf 2:4 (43.). Und dann ging es Schlag auf Schlag. In Überzahl markierte Chris St.Jacques in Überzahl auf Zuspiel von Mark Heatley das 5:2 (44.). Nach Strafen gegen beide Mannschaften agierten die Joker mit 4 gegen 3 und konnten erneut verkürzen. Nach Vorarbeit von Alexander Thiel hieß der Torschütze wieder Maury Edwards (45.). Die Antwort der Bietigheimer Kufencracks folgte nur 22 Sekunden später. Robin Just traf, wunderbar in Szene gesetzt von Chris St.Jacques und Alexej Dmitriev, zum 6:3 (46.). Und den Steelers schien die Puste lange noch nicht ausgegangen zu sein. Patrick Asselin, der Kaufbeurer Verteidigung schon fast enteilt, wurde regelwidrig zu Fall gebracht. Das Schiedsrichtergespann entschied folgerichtig auf Penalty. Patrick Asselin trat an und scheiterte am jungen Keeper der Gäste. Die Gäste gaben sich nun vollends auf und die Steelers hätten den Spielstand durchaus noch höher schrauben können. Es blieb aber nach 60 Minuten und neun Treffern beim 6:3.

"Erstmal muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Ohne unsere Leistungsträger haben wir in den letzten Spielen immer stark gekämpft. Und auch heute haben wir nicht aufgegeben und verdient gewonnen. Es macht wirklich Spass mit dieser Mannschaft", freute sich Steelers-Coach Kevin Gaudet über die starke Leistung seiner Mannschaft.


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