Bietigheim wieder in Front, drei Matchbälle für Schwenningen2. Bundesliga Play-Off-Halbfinale Spiel 3

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Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim 4:3 (2:0; 0;2; 2:1)

Nach einem spannenden Spiel konnten die Steelers erneut die Führung in der Serie übernehmen. Dabei starteten sie sehr selbstbewusst und führten nach dem ersten Drittel mit 2:0 durch die Treffer von Robin Just (7.) und Rene Schoofs (9.). Im Mittelabschnitt kamen die Starbulls jedoch zurück, Matthew Caruana (31.) verkürzte zunächst und Gregory Squires (34.) glich wenig später durch einen verwandelten Strafpenalty aus. Als Fabian Zick (41.) nach nur 24 Sekunden im Schlussdrittel das Führungstor für die Bayern erzielte, schien das Spiel gedreht. Die Ellentaler ließen sich aber nicht beeindrucken, Mark Heatley (45.) egalisierte den Spielstand und Doug Andress (50./ÜZ) machte sich mit dem Siegtreffer selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Zuschauer: 2745

Stand in der Serie: Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim 2:1

Schwenninger Wild Wings – Ravensburg Towerstars 3:1 (2:0; 1:0; 0:1)

Wie alle vorherigen Begegnungen war auch diese Partie heiß umkämpft und hart geführt. Die Gäste boten den Wild Wings ordentlich Paroli, die Tore fielen aber auf der Seite der Gastgeber. Stefan Mayer (6.) und Alex Leavitt (19.) waren die Schützen zur 2:0 Pausenführung der Schwenninger. Gegen Ende des Mittelabschnitts entluden sich die Emotionen in einem Faustkampf zwischen Frederic Cabana (Ravensburg) und Adam Borzecki (Schwenningen), was beiden eine zusätzliche Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe einbrachte. Da der Towerstars-Stürmer schon seit dem vorigen Spiel vorbelastet war, wird er den Oberschwaben im vielleicht entscheidenden Spiel nicht zur Verfügung stehen. In der Prügelei war zudem noch Sebastian Schwarz beteiligt, was somit Vorteil in Form eines Überzahlspiels für die Schwenninger bedeutete. In deren Folge fiel durch erneut Alex Leavitt (40.) das dritte Tor für die Hausherren. Ihr erstes Powerplay im Schlussabschnitt nutzten die Ravensburger, um durch Matt Kelly (42.) zu verkürzen. In einem weiteren Überzahlspiel nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Jason Pinizotto wäre nochmals die Chance gewesen, am Spielstand etwas zu verändern, diese blieb allerdings ungenutzt. Zuschauer: 5759

Stand in der Serie: Schwenninger Wild Wings - Ravensburg Towerstars 3:0