Bietigheim Steelers und SC Riessersee bestreiten das DEL2-FinaleDer Meister ist raus: Löwen Frankfurt verlieren daheim

Justin Kelly (rechts) erzielt den Siegtreffer für die Bietigheim Steelers in Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)Justin Kelly (rechts) erzielt den Siegtreffer für die Bietigheim Steelers in Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers 2:3 (0:1, 2:1, 0:1)

Play-off-Endstand: 2:4

Vor 4528 Zuschauern schöpften die Fans der Hessen zweimal Hoffnung. Tyler McNeely hatte die Gäste aus Bietigheim in der fünften Minute im Powerplay in Führung gebracht. Tim Schüle glich zu Beginn des Mittelabschnitts aus. Auch die erneute Steelers-Führung durch René Schoofs (48.) hatte nicht dauerhaft Bestand, weil Pawel Dronia nur eine Minute später das 2:2 gelang. Dennoch wird den Löwen die Titelverteidigung nicht gelingen. Zwei Minuten und 15 Sekunden vor Ende beförderte Justin Kelly seine Steelers in die Finalserie.

ESV Kaufbeuren – SC Riessersee 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

Play-off-Endstand: 2:4

Die gute Saison der Kaufbeurer hätte vor 3100 Fans beinahe ihre Fortsetzung gefunden – immerhin brachte Joe Lewis die Hausherren nach fünfeinhalb Minuten in Front. Erst gut drei Minuten vor Ende des zweiten Abschnitts gelang Garmich durch Valentin Gschmeißner das 1:1. Ein Powerplay leitete die Entscheidung für den SCR ein: Denn Jakob Mayenschein erzielte in der 48. Minute das 2:1 für Riessersee. Sechs Sekunden vor Schluss traf Andreas Driendl ins leere Kaufbeurer Tor.