Bietigheim Steelers und Marc St. Jean gehen nach sieben Jahren getrennte WegeSteelers auf der Suche nach einem neuen Trainer

Die Bietigheim Steelers und Marc St. Jean gehen nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege. (picture alliance)Die Bietigheim Steelers und Marc St. Jean gehen nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege. (picture alliance)
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Auf Bitten vom Aufsichtsrat und der Geschäftsführung hin, hat Marc St. Jean im November des letzten Jahres die Mannschaft als Cheftrainer übernommen und sich erneut in den Dienst der Steelers gestellt. Der gebürtige Kanadier war sich für keine Aufgabe oder Arbeit zu schade und hat immer 100% gegeben. Er hat nie gefordert, sondern stets das Beste für die Steelers im Auge gehabt. Er war zu jedem Zeitpunkt ein Vollprofi und mit ganzem Herzen dabei.

Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Kaufmann: „Marc musste viel Kritik von außen einstecken und ist damit höchstprofessionell umgegangen. Wenn in der Vergangenheit andere die Erfolge gefeiert haben, hat er im Hintergrund bereits an den nächsten gearbeitet.“

Marc St. Jean: „Liebe Steelers-Fans und Sponsoren, zunächst einmal möchte ich mich bei allen, die im sportlichen Bereich beteiligt waren, für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich habe in den letzten sieben Jahren hier in Bietigheim viel Unterstützung erfahren. Die Steelers haben mir meine erste Chance gegeben außerhalb des Eises im professionellen Eishockey zu arbeiten. Dafür werde ich immer sehr dankbar sein. Ich habe die Zeit hier sehr genossen. Als Co-Trainer von Kevin Gaudet konnte ich viel lernen, spielerisch als auch menschlich. Meinen Job als sportlichen Leiter habe ich mit viel Leidenschaft ausgeübt und war immer bereit alles zu tun um die Mannschaft zu unterstützen und nicht hängen zu lassen. Letzten Endes hat mich diese Einstellung auch auf den Trainerposten gebracht. In dieser Position wurde mir von den Sponsoren als auch von den Spielern enorm viel Vertrauen geschenkt. Eine Mannschaft mitten in der Saison zu übernehmen ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe und trotzdem habe ich die Herausforderung angenommen. Ich werde meine Zeit bei den Steelers nie vergessen und bin dankbar in diesem familiären Traditionsclub meinen beruflichen Einstieg ins Eishockey gefunden zu haben.“

Steelers Geschäftsführer Volker Schoch: „Marc war bei den Steelers mein engster Vertrauter. Die Zusammenarbeit mit ihm war jederzeit hochprofessionell und hat zudem sehr viel Spaß sowie Freude gemacht. Mit ihm verlässt uns auch ein Freund mit viel Eishockeykompetenz. Wo Arbeitsverträge enden beginnen Freundschaften – ich bin sehr froh, Marc kennengelernt zu haben und wünsche ihm persönlich alles Gute.“