Bietigheim Steelers machen die 100 vollDEL2 kompakt

Die Bietigheim Steelers ließen sich von Heilbronn nicht stoppen - und sind nun "dreistellig". (Foto: dpa)Die Bietigheim Steelers ließen sich von Heilbronn nicht stoppen - und sind nun "dreistellig". (Foto: dpa)
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Die ersten Sechs sind bereits sicher in den Play-off, doch nur Bietigheim und Frankfurt haben auch mathematisch sicher vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Heilbronn und Crimmitschau müssen in die Play-downs; Rosenheims Chancen, diese noch zu vermeiden, sind wohl eher theoretisch. Kurios: Am Sonntag standen sich jeweils ein Team aus der oberen Hälfte der Tabelle und eines aus der unteren Hälfte gegenüber. Und in allen sieben Partien gewann das Team der Top sieben.

Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken 4:1 (0:0, 3:1, 1:0)

Gegen das Kellerkind brauchte der Tabellenführer zwar knapp 22 Minuten, setzte sich dann aber sicher durch. Allerdings hätte Heilbronn in der elften Minute per Penalty in Führung gehen können, die Falken jedoch vergaben diese Gelegenheit. Shawn Weller, Dominic Auger, Frédérik Cabana und Matt McKnight sorgten dafür, dass die Punktausbeute der Steelers nun dreistellig ist. Für die Falken war nur Henry Martens erfolgreich.

Löwen Frankfurt – Starbulls Rosenheim 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

Etwas eiliger hatten es die die Löwen, die vor 4199 Zuschauern schon nach 90 Sekunden durch Brett Breitkreuz in Führung gingen. Dennis Reimer erhöhte, ehe die Grün-Weißen durch Cameron Burt zum Anschluss kamen. 57 Sekunden vor dem Ende machte Eric Stephan per Empty-Net-Goal den Sack zu.

Kassel Huskies – EC Bad Nauheim 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

Die Roten Teufel hätten im Kampf um Platz zehn einen Derbysieg gut gebrauchen können, doch die 4369 Fans sahen einen Erfolg der Hausherren. Carter Profts Führungstor glich Vitalij Aab zwar noch aus, doch Braden Pimm und Thomas Merl brachten die Schlittenhunde auf die Siegerstraße. Nick Dineen verkürzte zwar in doppelter Überzahl, doch die Huskies ließen sich den Sieg nicht mehr abnehmen. Die Kasseler feierten nicht nur den Derbysieg, sondern auch den 40. „Geburtstag“ ihrer Eissporthalle.

Dresdner Eislöwen – EHC Bayreuth 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) n.V.

Auch in Dresden boten die Tigers eine engagierte Leistung und entführten vor 3130 Zuschauern so einen Punkt. Sebastian Busch hatte Bayreuth in Führung gebracht, doch im zweiten Drittel drehten Arturs Kruminsch und Ville Hämäläinen die Partie per Doppelschlag. Doch schon eine Minute später markierte Michal Bartosch den Ausgleich. Die Overtime dauerte nur 48 Sekunden, dann entschied Mirko Sacher die Partie.

EHC Freiburg – Lausitzer Füchse 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)

Freiburgs Radek Duda kassierte schon nach viereinhalb Minuten eine Fünfer samt Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks, was Elia Ostwald zur Führung für Weißwasser nutzte. Sean Fischer und Jeff Hayes erhöhten auf 3:0. In der 54. Minute setzte Patrik Parkkonen in Unterzahl den Schlusspunkt. Der Shutout ging auf das Konto von Füchse-Goalie Konstantin Kessler.

ESV Kaufbeuren – Eispiraten Crimmitschau 6:1 (1:0, 4:1, 1:0)

Die Allgäuer ließen dem Tabellenletzten keine Chance und sicherten sich durch diesen „Dreier“ die sichere Play-off-Teilnahme und schafften damit, wie es der ESVK selbst formulierte, den vorzeitigen Klassenerhalt. Max Schmidle (2), Daniel Oppolzer und Brandel Gracel hatten ein 4:0 heraus geschossen, ehe Jason Pinizzotto der Ehrentreffer gelang. Nochmal Gracel und Schmidle stellten den Endstand her.

Ravensburg Towerstars – SC Riessersee 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Als es nach knapp 27 Minuten schon 3:0 stand, war die Partie entschieden. Ivan Rachunek, Adam Lapsansky, Brian Roloff und Maximilian Brandl trafen für Ravensburg. Towerstars-Goalie Jonas Langmann freute sich über ein gegentorloses Spiel.

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