Bietigheim Steelers beenden die Serie der Kassel Huskies - Ravensburg Towerstars mit dem einzigen Auswärtssieg des AbendsDEL 2 am Freitag

Brett Breitkreuz steuerte zwei Treffer beim Auswärtssieg seiner Steelers in Kaufbeuren bei. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Brett Breitkreuz steuerte zwei Treffer beim Auswärtssieg seiner Steelers in Kaufbeuren bei. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Hier alle Partien im Überblick:

EV Landshut – Bayreuth Tigers 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)

Die Landshuter zeigten gleich im ersten Spielabschnitt, wer der Herr im Haus ist und sorgten durch Arturs Kruminsch (16.) und Marcus Power (18.) für den 2:0-Pausenstand nach 20 gespielten Minuten. Im zweiten Drittel stand wieder Arturs Kruminsch auf dem Spielberichtsbogen. Dieses Mal erzielte er das Tor jedoch nicht selbst, sondern assistiere für Maximilian Brandl (37.) Die Gäste aus Franken konnten kurz vor dem zweiten Pausentee noch durch Ville Järveläinen verkürzen (40.) und stellten somit den Zwei-Tore-Rückstand aus dem ersten Drittel wieder her. Die Aufgabe der Tigers erschwerte sich nochmals als Maximilian Forster die Landshuter in Unterzahl jubeln ließ (46.) und per Short-Handed-Goal zum 4:1 traf. Die Gäste steckten aber nicht auf und gaben noch einmal alles. Wieder war es Järveläinen (54.), der den Rückstand verkürzen konnte. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Rajala kam 59 Sekunden vor Spielende jedoch zu spät. Den Deckel auf die Partie machte Zack O’Brien eine Sekunde vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal.

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken 4:2 (1:0, 3:2, 0:0)

Noch unter Woche konnten die Heilbronner Falken ihre rote Laterne an die Dresdner Eislöwen abgeben – da standen sich diese beiden am Freitagabend im Kellerduell gegenüber. Die englische Woche schien den Gästen noch etwas in den Knochen zu stecken. Die Dresdner Eislöwen fanden den besseren Start in die Partie und belohnten sich durch Roope Ranta in der achten Minute. Dieser Treffer sollte der einzige Treffer im Anfangsdrittel gewesen sein. Der Chefcoach der Falken rüttelte seine Mannschaft in der Pause auf und fand anscheinend die richtigen Worte für das zweite Drittel im Kellerduell. Die Gäste trafen zunächst durch Marcus Götz (25.) zum Ausgleich und konnten nur gute zwei Minuten später durch Bryce Gervais (27.) im Powerplay die erstmalige Führung an diesem Abend erzielen. Jordan Knackstedt (30.) brachte die Eislöwen nur knappe drei Minuten später wieder ins Spiel zurück und erzielte kurz vor dem zweiten Powerbreak den erneuten Ausgleich. Ein Powerplay auf Seiten der Hausherren sorgte für die erstmalige Gelegenheit in Überzahl die Lücken zu finden. Die Dresdner Akteure fanden sie und nutzten eine ihrer Gelegenheiten in Person von Evan Trupp (38.) zur erneuten Führung. Nur 34 Sekunden vor der letzten Pausensirene des Spiels erzielte Vladislav Filin (40.) den Treffer zum 4:2-Pausenstand. Es sollte der letzte am heutigen Abend bleiben. Nach einem torlosen letzten Spielabschnitt siegten also die Dresdner Eislöwen zu Hause mit 4:2 und gaben die rote Laterne wieder an die Heilbronner Falken ab.

ESV Kaufbeuren – Ravensburg Towerstars 1:4  (1:0,  0:1,  0:3)

In einem chancenreichen ersten Drittel in der Erdgas-Schwaben-Arena war letztendlich ein Powerplay der Hausherren ausschlaggebend für den einzigen Treffer im ersten Spielabschnitt durch Julian Eichinger (10.). Erst das dritte Powerplay der Gäste konnte Towerstars-Topscorer Andreas Driendl (37.) zum 1:1-Ausgleich nutzen. Im letzten Spielabschnitt fehlte den Jokern aus Kaufbeuren im Gegensatz zu ihren Kontrahenten die nötige Effizienz. Trotz ausgeglichenem Chancenverhältnis erzielte der ESVK null und die Towerstars drei Tore. Zu Beginn des Spielabschnitts war es wieder einmal das kongeniale Sturmduo Driendl (41.) und Czarnik (43.), das ihr Team auf die Siegerstraße brachte. In der 55. Minute machte Patrick Seifert allen Kaufbeuren-Fans einen Strich durch die Rechnung und begrub alle Hoffnungen auf ein spätes Comeback. Der Treffer zum 1:4 war auch der letzte in diesem Spiel und ließ die Ravensburg Towerstars erstmals nach zuletzt vier Niederlagen auf fremden Eis wieder auswärts jubeln.

Bietigheim Steelers – Kassel Huskies 5:4 (1:0, 1:2, 2:2, 1:0) n.V.

Der Tabellendritte empfing an diesem Abend den Tabellenführer aus Kassel: Die Partie sollte einiges mit sich bringen. Die Steelers nutzen bereits nach 1:31 gespielten Minuten ihre erste Überzahl und trafen durch Brett Breitkreuz zum 1:0 – das auch der Stand zur ersten Pause. Im zweiten Drittel dann das umgekehrtes Bild: Ein Spieler der Steelers musste auf der Strafbank Platz nehmen, doch dieses Mal trafen die Gastgeber. In Unterzahl erzielte Benjamin Zientek (27.) das 2:0. Der Rest des Mittelabschnitts gehörte aber den Gästen. Auf den 2:1-Anschlusstreffer durch Philippe Cornet in der 34. Minute folgte das Tor zum Ausgleich durch Joel Keussen in der 37.Spielminute. Die Schlittenhunde aus Hessen nahmen den gewonnenen Schwung aus dem zweiten Drittel mit in den letzten Spielabschnitt und gingen durch Oliver Granz in der 44.Minute erstmals in Führung. Trivino konnte den Vorsprung des Tabellenführers in der 47. Minute ausbauen. Die Steelers steckten aber nicht auf und zeigten Moral: Selbst eine Unterzahlsituation konnte die Akteure im grünen Trikot nicht aufhalten und so erzielten sie in Person von Alexander Preibisch (57.) den Anschlusstreffer. Der Tabellenführer brachte sich 20 Sekunden vor Schluss noch einmal selbst in die Bredouille. Diese 6gg.4-Situation nutzten die Hausherren, um durch Riley Sheen 15 Sekunden vor Ende der Partie den erlösenden Ausgleich zu erzielen. Das Momentum war nun ganz klar auf Seiten der Hausherren. Die aufgebrachte Energie machte sich in der Overtime bezahl, als Brett Breitkreuz bei noch 20 Sekunden auf der Stadionuhr mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum Matchwinner avancierte.

Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse 3:2 (2:0, 1:2, 0:0)

Den besseren Start in die Partie erwischten die Eispiraten im heimischen Eisstadion und belohnten sich durch Mathieu Lemay (4.) auf Zuspiel von Daniel Weiß mit dem 1:0-Führungstreffer. In der siebten Minute waren es dann dieselben Akteure, jedoch umgekehrte Reihenfolge, die zuschlugen: Lemay legte für Weiß auf und dieser traf zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Pausentee waren es wieder die Gastgeber, die den gegnerischen Torhüter überwinden und ihre Führung durch Demmler (23.) auf drei Tore ausbauen konnten. Die deutliche Führung schreckte die Gäste allerdings nicht ab. Sie gaben weiterhin alles und feuerten dreimal so oft aufs Tor wie die Eispiraten. Zweimal fand die Gummischeibe ihren Weg ins Netz. Zuerst war es Jonathan Martin (23.) und in der 35. Minute Rylan Schwartz, die Michael Bitzer überwanden. Vor der Pausensirene gab es nichts Erwähnenswertes mehr und so ging es mit einem 3:2 in die letzten 20 Minuten. Den knappen Vorsprung brachten die Hausherren über die Ziellinie. Die Eispiraten besiegten also die Füchse – wenn auch knapp – und zogen somit an den Gästen aus der Lausitz in der Tabelle vorbei.


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