Bietigheim Steelers bauen ihren Vorprung ausDEL2 kompakt

Justin Kelly brachte die Bietigheim Steelers gegen den SC Riessersee in Führung. (Foto: dpa)Justin Kelly brachte die Bietigheim Steelers gegen den SC Riessersee in Führung. (Foto: dpa)
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Die Bietigheim Steelers haben sich gegen den SC Riessersee mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) durchgesetzt. Die erste Führung von Justin Kelly konnte Andreas Eder für die Gäste noch ausgleichen, doch dann sorgten Marcus Sommerfeld, Marcel Rodman und Matt McKnight für die Entscheidung. Durch diese Niederlage ist der SCR auf Rang elf und damit aus den Play-off-Rängen abgerutscht.

Die Löwen Frankfurt dagegen mussten sich den Lausitzer Füchsen mit 3:5 (1:3, 1:0, 1:2) geschlagen geben. Weißwasser führte nach Toren von Jeff Hayes, Dennis Swinnen und Elia Ostwald bei einem Gegentor von Patrick Jarrett schon mit 3:1, ehe Clarke Breitkreuz und Lukas Laub ausglichen. Doch eine doppelte Überzahl kurz vor Schluss nutzte Weißwasser durch Patrik Parkkonen und André Mücke – er in der verbliebenen 5:4-Überzahl – zum Sieg. Frankfurt ließ im Schlussabschnitt einen Penalty ungenutzt.

Markus Keller, der Torhüter der Kassel Huskies, konnte sich beim 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Starbulls Rosenheim über einen „Auswärts-Shutout“ freuen. Bis zur 39. Minute blieb die Partie torlos, dann traf Adriano Carciola zur Gästeführung, die Kevin Maginot und Jack Downing in der Anfangsphase des Schlussdrittels auf 3:0 ausbauten.

Mit dem 5:1 (2:1, 1:0, 2:1) bei den Heilbronner Falken hielten die Dresdner Eislöwen die Lausitzer Füchse auf – allerdings kurze – Distanz. Dresden bleibt Vierter vor der punktgleichen Konkurrenz aus Weißwasser. Martin Davidek war mit drei Toren der Matchwinner. Außerdem trafen Steven Rupprich und Petr Macholda. Für Heilbronn war nur Neuzugang Nik Pem erfolgreich.

Der ESV Kaufbeuren musste sich dem EHC Bayreuth mit 1:2 (0:0, 1:2, 0:0) geschlagen geben. Nathan Robinson und Andreas Geigenmüller sorgten für einen 2:0-Vorsprung der Tigers. Die Allgäuer waren nur durch Jere Laaksonen erfolgreich. Der Bayreuther Marvin Neher kassierte eine Spieldauerstrafe gegen unerlaubten Körperangriffs.

Der EC Bad Nauheim hat sich nach vorne gearbeitet und steht nun auf dem zehnten Platz – und damit auf einem Play-off-Rang. Das gelang durch ein 4:3 (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen den EHC Freiburg. Das Ganze ist mit einer Einschränkung versehen. Denn die Roten Teufel haben schon 43 Spiele bestritten, Riessersee erst 42. Als Freiburg durch die Treffer von Tobias Kunz, Márton Vas und Marc Wittfoth mit 1:0 und 3:2 vorne lag, hielt Radek Krestan sein Team mit zwei Toren im Spiel. In der 56. Minute glich Joel Johansson für Bad Nauheim aus. Im Schusswettbewerb entschied Charlie Sarault das Spiel.

Der Tabellenletzte, die Eispiraten Crimmitschau, verlor mit 3:4 (1:0, 1:3, 1:1) trotz zweimaliger Führung gegen die Ravensburg Towerstars. Lukas Pozivil und Martin Bartek trafen für die Westsachsen, ehe Ivan Rachunek (2), Adam Lapsansky und Jesse Mychan für die Entscheidung sorgten. Das zweite Bartek-Tor brachte keine Wende mehr.

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