Bietigheim sagt: Danke Craig!

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Es war kurz nach 19

Uhr am vergangenen Sonntagabend als nach einem knappen halben Jahr

Abwesenheit zum letzten Mal ein Großer der Bietigheimer

Eishockeygeschichte das Eis im Ellental betrat. Vom Stadionsprecher

angekündigt skandierten 1.300 Zuschauer seinen Namen: Craig Teeple!


Ihm zu Ehren schnürten etliche ehemaliger Spieler des SC

Bietigheim-Bissingen noch einmal die Schlittschuhe für ihren alten

Verein, um gegen die aktuelle Mannschaft der Steelers anzutreten. Für

die Teeple Allstars liefen auch Markus Wieland, Robert Gratza und

Daniel Wrobel auf. Da auch Uli Liebsch im Team seines alten

Teamkollegen spielte, und sein Co-Trainer Corrado Micalef das Tor der

Steelers hütete, mussten sich die Steelers nach einem neuen Trainer

umsehen. Petr Mares übernahm diese schwere Aufgabe. Als Schiedsrichter

fungierte Thomas Frenzel, der aber dem Präsident des SC

Bietigheim-Bissingen Eddy Fehr die Ehre zuteil werden ließ, das

Eröffnungsbully durchzuführen. Dann begannen 60 spaßige Minuten mit

vielen Toren. Den Beginn des Torregens machten die „Hausherren“. Tobias

Artmeier überwand seinen Kollegen Daniel Wrobel zum 1:0. Das wollten

die Teeple Allstars natürlich nicht auf sich sitzen lassen und kamen

durch Geburtstagskind Dany Held, er wurde 44 Jahre jung, zum verdienten

Ausgleich. 4 Minuten nach diesem Treffer gerieten die Steelersfans ins

schwärmen. Tim Leahy auf Craig Teeple, der sah Darren Ritchie und der

Kanadier netzt zur Führung für die Allstars ein. Der RTL-Sturm hat nach

vier Jahren nichts an Gefährlichkeit eingebüßt. Dass aber auch die

andere Seite Eishockey spielen kann bewieß Alexandre Jacques, der nur

eine Minute später wieder ausgleichen konnte. Die Freude darüber währte

jedoch nur kurz, denn auf der anderen Seite traf Andi Naumann zur

erneuten Führung.


Kurz vor dem zweiten Drittel kam es dann zum Penaltyschießen. Relativ

unspektakulär gingen fünf der sechs Schützen zu werke. Was allerdings

Tim Leahy bei seinem Penalty zeigte, war absolut phänomenal und selbst

der Ex-NHL Goalie Micalef war mehr als überrascht von dieser Aktion.

Tim balancierte die Scheibe auf seinem Schläger und verwandelte volley.


Im zweiten Drittel konnten die Allstars ihre Führung weiter ausbauen.

Erst traf DEG-Stürmer Florian Jung zum 4:2, dann folgten zwei Minuten

für den Kapitän. In der 25. Minute kam es zu einer Premiere im

Ellental. Nicht das ein Tor von Craig Teeple eine Seltenheit wäre, aber

dass ein Treffer von Teeple auch von Teeple vorbereitet wird, ist schon

erwähnenswert. Paul auf Craig: 5:2. Zwei Minuten später war Craig

erneut zur Stelle und verwertete ein Zuspiel von Darren Ritchie zum

6:2. Nun durften aber auch die Steelers mal ein wenig mitspielen und

kamen durch Youngster Rene Schoofs wenigstens zu einem Treffer im

Mitteldrittel.


Auch vor Beginn des Schlussabschnitts gab es wieder ein

Penaltyschießen. Erwähnenswert, dass Uli Liebsch an Corrado Micalef

scheitert und Dirk Wrobel die Scheibe nicht an seinem Bruder Daniel

Wrobel vorbei brachte. Danach wurde aber wieder 5 gegen 5 auf dem Eis

gespielt. Und da gingen die Allstars deutlich konzentrierter zu Werke.

Die Steelers versiebten massig Chancen oder scheiterten an dem

mittlerweile eingewechselten Florian Führer. Craigs Team machte es

besser, denn Tim Leahy konnte das 7:3 erzielen. In der 47. Minute wurde

das Spiel dann unterbrochen, da das Team des VIP-Raums mit Freibier für

die erschöpften Akteure aufwartete. Diese Pause tat den Steelers

sichtlich gut und konnten in Person von Alexandre Jacques das Spiel

fast noch spannend machen: 7:4. Als dann auch noch Matthias Hart auf

7:5 verkürzte wackelten die Allstars, doch sie fielen nicht. Es kam

sogar noch besser. Florian Führer behielt den Überblick, spielt auf

Leahy, der sah den startenden Ritchie und spielt ihn perfekt in den

Lauf. Darren nimmt die Scheibe mit, lässt Corrado Micalef alt aussehen

und macht den 8:5-Sieg für die Allstars perfekt.


Als die Uhr 19:19 zeigte war dann auch das letzte Eishockeyspiel von

Craig Teeple in Bietigheim Geschichte. Craig bedankte sich bei all

seinen Wegbegleitern, bei den Fans und den Verantwortlichen, für viele

tolle und drehte unter Tränen seine letzten Runden im Bietigheimer

Ellental. Danach kam es zum, von vielen Fans erwarteten Moment, Craig

Teeple’s Trikot wurde unter das Hallendach gezogen. Damit ging sowohl

die Ära Teeple, als auch die des RTL-Sturms definitiv zu Ende.

(steelers.de)

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