Bayreuth Tigers überrollen den Tabellenzweiten aus FrankfurtDEL2 kompakt

Überraschend deutlich gewannen die Bayreuth Tigers gegen die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa)Überraschend deutlich gewannen die Bayreuth Tigers gegen die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa)
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Was war denn das? Mit einer überragenden Leistung feierte Neuling Bayreuth Tigers beim 7:1 (2:0, 2:0, 3:1) den höchsten Saisonsieg – und das auch noch gegen den Tabellenzweiten Löwen Frankfurt. Schon nach 58 Sekunden traf Michal Bartosch zur Führung, die Fyodor Kolupaylo per Penalty ausbaute. Ivan Kolozvary (2), Sergej Stas, David Wohlberg und Sebastian Busch erhöhten auf ein schier unglaubliches 7:0, ehe Eric Stephan der Frankfurter Ehrentreffer gelang.

Auch das Duell des Dritten mit dem Tabellenführer war eine klare Angelegenheit: Die Kassel Huskies unterlagen den Bietigheim Steelers mit 1:6 (1:2, 0:1, 0:3). Die Hausherren gingen zwar nach 82 Sekunden durch Toni Ritter in Führung, doch René Schoofs gab eineinhalb Minuten später die Antwort. Danach waren nur noch die Steelers an der Reihe: Greg Gibson, Dominic Auger, Benjamin Zientek, Marcus Sommerfeld und Michael Fink waren für die weiteren Treffer verantwortlich.

Der 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)-Erfolg der Ravensburg Towerstars gegen den EC Bad Nauheim war zunächst deutlicher, als es klingt. Denn nach überlegenem ersten Drittel mit Toren von Brian Roloff und Vincenz Mayer erhöhte Lukas Slavetinsky zu Beginn des Mitteldrittels auf 3:0, ehe Bad Nauheim immer besser ins Spiel kam. 19 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts verkürzte Dusan Frosch auf 1:3, ehe Ales Kranjc den Anschluss herstellte. Doch die Towerstars verteidigten den Sieg.

Einen verdienten 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)-Erfolg feierten die Dresdner Eislöwen gegen die Starbulls Rosenheim. Dominik Grafenthin und Teemu Rinkinen, Letzterer gar in Unterzahl, trafen zum 2:0. Joe Lewis verkürzte im Powerplay auf 1:2 (31.). In der 54. Minute entschied Brendan Cook die Partie endgültig.

Spannend war das Duell zwischen dem SC Riessersee und den Eispiraten Crimmitschau. Roope Ranta brachte Garmisch zunächst in Führung, ehe Martin Bartek und Patrick Pohl das Spiel im zweiten Drittel per Doppelschlag drehten. Doch der SCR schnappte sich noch den Sieg, weil Mattias Beck (49.) und Andreas Driendl (59.) erfolgreich waren.

Die Lausitzer Füchse setzten sich gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:1 (2:0, 0:1, 0:0) durch. Jakub Svoboda und Jens Heyer (14., 15.) trafen innerhalb von 58 Sekunden für Weißwasser. Kaufbeuren gelang nur das Überzahltor von Max Schmidle in der 36. Minute.

Das baden-württembergische Derby zwischen dem EHC Freiburg und den Heilbronner Falken wurde zur Show des Nikolas Linsenmaier, der die ersten vier Tore der Gastgeber beim 6:3 (4:2, 1:1, 1:0) markierte. Außerdem trafen Petr Haluza und Radek Duda für Freiburg sowie Patrick Kurz, Tyler Gron und Richard Gelke für Heilbronn. Die Falken vergaben in der fünften Minute einen Penalty.