Bayreuth Tigers erkämpfen sich auswärts die SerienführungDEL2-Play-offs kompakt

Die Bayreuth Tigers haben das dritte Play-down-Spiel in Weißwasser gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance)Die Bayreuth Tigers haben das dritte Play-down-Spiel in Weißwasser gewonnen. (Foto: dpa/picture alliance)
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Play-off-Viertelfinale:

Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)

Play-off-Stand: 2:1

Nachdem die Heilbronner Falken am Freitag auf heimischem Eis die Serie ausgleichen konnten, gab es in Spiel Nummer drei wieder einen Sieg für die Bietigheim Steelers. Zwar brachte Justin Kirsch sein Team in der sechsten Spielminute mit 1:0 in Führung, jedoch konnte Frédérik Cabana nur 24 Sekunden später ausgleichen, ehe Shawn Weller rund drei Minuten später für das 2:1 zugunsten der Gastgeber sorgte. Der Ausgleich folgte zu Beginn des zweiten Drittels, in Überzahl traf Tim Bernhardt zum 2:2 (25.). Doch erneut währte die Freude nicht lange. In der 27. Minute markierte Tyler McNeely die erneute Führung der Steelers, Justin Kelly erhöhte daraufhin in der 34. Minute auf 4:2. Nach dem Anschlusstreffer durch Jordan Heywood eineinhalb Minuten nach der zweiten Pause wurde es nochmals spannend, das Empty-Net-Goal von Alexander Preibisch in der letzten Minute sicherte den Steelers jedoch die erneute Serienführung.

Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)

Play-off-Stand: 1:2

Die Löwen Frankfurt durften sich derweil über ihren ersten Sieg in der laufenden Serie freuen. Dani Bindels markierte in der vierten Spielminute den 1:0-Führungstreffer für die Löwen, weiter ging es in der 16. Minute, als Kevin Maginot für Kassel ausglich. Der dritte und letzte Treffer fiel bereits 24 Sekunden vor der ersten Drittelpause, als Matthew Pistilli eine Überzahlsituation nutzte. Da weder im zweiten, noch im dritten Drittel ein weiterer Treffer fiel, blieb es letztendlich beim 2:1-Heimsieg der Löwen.

SC Riessersee – Eispiraten Crimmitschau 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) n.V.

Play-off-Stand: 1:2

Auch der SC Riessersee konnte eine 3:0-Serienführung des gegnerischen Teams verhindern und schaffte stattdessen in Verlängerung den Anschluss. Rund zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause traf Joel Johansson zum 1:0. Der Ausgleich folgte in der 30. Spielminute durch Ivan Ciernik in Überzahl. Ein weiterer Powerplay-Treffer fiel in der 43. Minute, als Louke Oakley sein Team wieder in Führung brachte, nicht einmal drei Minuten später gelang Robin Soudek jedoch der erneute Ausgleich zum 2:2, mit dem es in die Verlängerung ging. Daraufhin dauerte es sieben Minuten und 26 Sekunden, bis Tim Richter Team und Fans des SC Riessersee erneut jubeln ließ.

ESV Kaufbeuren – EC Bad Nauheim 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Play-off-Stand: 2:1

Nach dem Overtime-Sieg in Spiel eins und der Niederlage in Spiel zwei ging der ESV Kaufbeuren nach dem dritten Aufeinandertreffen wieder als Sieger vom Eis. Stefan Vajs durfte sich zusätzlich über einen Shutout freuen. Durch Treffer von Daniel Oppolzer (12.) und Florian Thomas (18., Überzahl) gingen die Hausherren im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Nach einem torlosen Mitteldrittel traf Steven Billich 21 Sekunden nach der zweiten Pause zum 3:0 Endstand.

Play-downs, 1. Runde:

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 5:6 (2:2, 2:3, 1:0, 0:1) n.V.

Play-down-Stand: 1:2

Eine torreiche Partie sahen die Fans der Lausitzer Füchse und der Bayreuth Tigers – am Ende stand es 5:6. Den Anfang machte Michal Bartosch, der die Tigers nach nur 61 Sekunden in Führung brachte. Durch zwei schnelle Treffer von Anders Eriksson (6.) und Ryan Warttig (8.) wurde die Partie zugunsten der Füchse gedreht, knapp zwei Minuten vor der Pause konnte Jan Pavlu jedoch zum 2:2 ausgleichen. Mitte des zweiten Drittels brachte Roope Ranta die Füchse in Überzahl wieder in Führung. In Unterzahl konnte Sebastian Busch ausgleichen, ehe Ranta ein zweites Mal im Powerplay erfolgreich war (24.). 47 Sekunden später netzte Luca Gläser zum 4:4 ein, in der 39. Spielminute brachte Anthony Luciani die Tigers per Powerplay-Treffer sogar mit 5:4 in Führung. Im dritten Drittel traf lediglich David Kuchejda, der mit seinem Überzahltor in der 49. Minute die Verlängerung erzwang. In Overtime war es dann Ivan Kolozvary, der den Tigers den zweiten Overtime-Sieg der Serie bescherte.

Wölfe Freiburg – Tölzer Löwen 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Play-down-Stand: 1:2

Nach zwei Niederlagen konnten sich die Wölfe Freiburg in der heimischen Arena über den ersten Play-down-Sieg freuen. Treffer Nummer eins fiel in der siebten Spielminute, Torschütze war Nikolas Linsenmaier auf Seiten der Wölfe. Im zweiten Drittel war keines der Teams erfolgreich, somit mussten sich die Zuschauer bis zur letzten Spielminute gedulden, in der Christian Billich ein Empty-Net-Goal erzielte und so den Endstand auf 2:0 festsetzte. Miroslav Hanuljak feierte demnach ebenfalls einen Shutout. 

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