Bau der Multifunktionsarena am Frankfurter Kaiserlei nimmt Formen anDEL 2-Play-offs: Löwen Frankfurt holen sich umkämpften Sieg

Bekommen die Löwen Frankfurt bald eine neue Heimat? (Foto: dpa/picture alliance)Bekommen die Löwen Frankfurt bald eine neue Heimat? (Foto: dpa/picture alliance)
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In einem hitzigen Spiel führten die Löwen kurz nach dem ersten Bully, als Brett Breitkreutz die heimische Abwehr und deren Goalie überwand, doch Crimmitschau schlug zweimal zurück: Nach dem Ausgleich, den die Löwen noch mit dem 2:1 ihrerseits beantworteten, trafen die Eispiraten doppelt und führten nach dem Mitteldrittel 3:2. Kapitän Adam Mitchell, Verteidiger Kevin Maginot und Lukas Koziol drehten das Spiel zugunsten der Südhessen, der 4:5-Anschlusstreffer der Crimmitschauer zwei Sekunden vor Schluss stellte nur noch Ergebniskosmetik dar. Die Eispiraten, die mit hohem Einsatz und großem Engagement den Serienausgleich erzwingen wollten, stehen somit vor Spiel drei mit leeren Händen und einem 0:2-Rückstand da.

Derweil könnte sich das Ende einer langen Hängepartie abzeichnen. Schon mit der Meisterschaft der damaligen Frankfurt Lions 2004 wurde der Bau einer Multifunktionsarena kolportiert und als für die Frankfurter Wirtschaft sowie vor allem auch deren Sportvereine als dringlich eingestuft. Konzerte sowie weitere Veranstaltungen und die Beheimatung von Basketball und Eishockey wären Hauptträger dieser Arena – doch bis vor kurzem steckte das Kind nicht einmal in Kinderschuhen. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Wie bereits in der Öffentlichkeit und in den Frankfurter Medien erst kürzlich diskutiert, könnte die französische Sport- und Mediengruppe „Lagardère“ den Zuschlag für den Bau der Multifunktionsarena am Kaiserlei erhalten haben. Dennoch stünde auch die Anschutz Group bereit, sollte diese den Auftrag erhalten, den Bau einzuleiten.

Der Bau der Multifunktionsarena dürfte mit Prüfung der Machbarkeit seitens Lagardère immer wahrscheinlicher werden, soll das Projekt doch schleunigst – das heißt: in den nächsten Jahren – finalisiert werden, damit die Löwen die marode Frankfurter Eissporthalle verlassen können und auch die Fraport Skyliners eine neue Heimat beziehen könnten. Bis zum Spatenstich und auch dem zunächst folgendem Schritt, dem Ende der Prüfungen der Wirtschaftlichkeit, dauert es jedoch noch an, auch um Offizielles seitens der Stadt Frankfurt um den unter anderem mitverantwortlichen Sportdezernenten Markus Frank ist es still geworden – was in der Politik meist ein gutes Zeichen darstellt. 

DEL2 PlayOffs

Montag 22.04.2019
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