Bad Tölz ist wieder in der 2. Bundesliga

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Die mit Abstand beste Mannschaft der Oberliga – die Tölzer Löwen – haben gestern verdient, auch das vierte Halbfinalspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 6:4 gewonnen. Die Freiburger begannen nervös und beim ersten Löwen-Powerplay traf der überragende Dubé zum 0:1. Im zweiten Drittel gelang dann den Wölfen im Überzahlspiel durch Kadera der Ausgleich. Die Freiburger Freude währte jedoch nicht lange. Zwischen der 23. und 25. Minute schien die Freiburger Mannschaft ein kleines Nickerchen zu halten und die Tölzer trafen prompt durch Gorman, Mulock und Campbell. Die Wölfe kämpften sich zwar noch einmal durch Tore von Kottmair und Kucharcik heran, aber Gorman verpasste den nun stark spielenden Wölfen schnell wieder einen Dämpfer. Die Mannen von Peter Salmik gaben jedoch nicht auf und dann zockte noch ein Freiburger - von dem es niemand erwartet – den Tölzer Torwart Ower aus und schob die Scheibe zum 4:5 ein. Viele dachten es sei der Puckzauberer Roman Kadera, der da den Torwart geschickt verlud, aber es war Adam Spylo. Die Wende konnte dieses schöne Tor jedoch nicht mehr bringen, da der Tölzer Puckkünstler Dubé den sehr gut haltenden Mathis im Freiburger Tor zum 4:6 überwinden konnte. Die Serie war damit endgültig für die Gäste aus Bayern entschieden und deren Aufstieg in die 2. Bundesliga unter Dach und Fach. Die Spieler aus dem Isarwinkel feierten ausgelassen und wurden auch von den Freiburger Fans gefeiert.

Der Freiburger Anhang bejubelte aber auch sein eigenes Team, das in diesem Spiel auf Augenhöhe mit den Löwen war. In den Spielen zuvor war der Kräfteverschleiß aus der Serie gegen Hannover zu hoch, um gegen die Buam eine reelle Chance zu haben. Ein Wiedersehn mit den Tölzern in der 2. Bundesliga erscheint indes nicht unwahrscheinlich, da die Freiburger als Nachrücker in die höhere ESBG Liga kommen könnten. Hierzu muss Dresden am Sonntag Füssen (oder in den weiteren Spielen) bezwingen und der Meister der 2. Bundesliga (Landshut oder Kassel) in die DEL aufgenommen werden. Nun ruhen die Freiburger Hoffnungen nicht mehr auf dem Eis sondern am grünen Tisch. Und Kenner der schnellsten Mannschaftsportart der Welt in Deutschland wissen, dass im deutschen Eishockey fast nichts unmöglich ist. Nach dem desolaten Saisonstart der Breisgauer hätte dies wohl kaum jemand für möglich gehalten, dass ein Aufstieg möglich wäre. (Dirk Metzeler)


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