Bad Nauheim zu clever für die Tölzer Löwen

Heimpleite gegen BietigheimHeimpleite gegen Bietigheim
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Nach der Niederlage am Freitag beim Tabellenführer aus Landshut, gingen die Tölzer Löwen auch gegen den EC Bad Nauheim leer aus. Nicht weil das Team von Peter Obresa so stark war, sondern weil es seine Überzahlspiele konsequent nutzte. Möglicherweise auch deswegen, weil Löwen-Trainer Rothkirch dem noch nicht hundertprozentig gesundeten Patrick Couture noch Schonung verordnen wollte. Nach zwanzig Minuten löste der Kanadier dann aber doch den überforderten Brosi Fichtner ab, "um ein Zeichen zu setzen", wie Rothkich später erläuterte.



Während die Gäste auf Doug Murray verzichten mussten, fehlte beim ECT Sebastian Kottmaier. Der "Kottä" prallte in Landshut mit der Schulter an die Bande. Die morgige Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Eine längere Pause ist nicht ausgeschlossen.

Inzwischen ist man im Isarwinkel frühe Gegentreffer gewohnt. Auch diesmal dauerte es nur gut zwei Minuten, bis die Scheibe im Netz zappelte. Reemt Pyka konnte den zweiten Versuch der Nauheimer, die Scheibe in Überzahl gefährlich vor Brosi Fichtners Tor zu bringen, erfolgreich abschließen. Diese Führung hatte allerdings nicht lange Bestand, weil auch die Buam ihre erste Powerplay Situation nutzten. Jeff Hoads Schlenzer landete am Innenpfosten, Rod Stevens staubte ab. Dass es nach zwanzig Minuten dann aber 1:3 stand, lag an der Kaltschnäuzigkeit der Hessen in ihren Überzahlspielen. Zuerst wurde Trevor Gallant bei seinem Schuss in den Winkel nicht ausreichend gestört (8.), dann verwertete Benjamin Hecker einen Abpraller just, als Peter Kathan von der Strafbank zurück kam (18.). Die Hausherren spielten in dieser Phase mit zu wenig Einsatz und Zielstrebigkeit. Auch der Funke zum Publikum sprang nicht über.

Dies änderte sich jedoch nach der Pause. Hans Rothkirch nahm Brosi Fichtner vom Eis und schickte seinen etatmäßigen Torhüter Patrick Couture unter dem Jubel der Zuschauer ins Tor. Sicherlich ein Risiko, konnte Couture nach seiner Schulterverletzung nur einmal trainieren. Der Mannschaft schien diese Maßnahme allerdings Stabilität zu verleihen. Plötzlich fanden sie zu ihren Tugenden, begannen zu checken und schnürten die Gäste minutenlang in deren Drittel ein. Pech nur, dass aus der Überlegenheit kein Ertrag geerntet werden konnte. Nauheims Keeper Jason Elliott entschärfte alles, was auf seinen Kasten kam. Nach 31 Minuten erzielte Bad Nauheim seinen nächsten Überzahltreffer. Erneut war Reemt Pyka zur Stelle. Bei dessen Schuss war Patrick Couture die Sicht versperrt. Die an Höhepunkten arme Partie war damit augenscheinlich entschieden. Der endgültige Knackpunkt war aber letztendlich eine anderthalb minütige 5 gegen 3 Situation, in der die Löwen mehrere aussichtsreiche Schussgelegenheiten, mehr als den Pfostenkracher von Jeff Hoad aber nicht zu verzeichnen hatten. Wäre hier ein Tor gefallen, hätte die Begegnung noch einmal kippen können, zumal Rod Stevens bereits zuvor mit seinem zweiten Treffer den Anschluss herstellen konnte. So aber fuhren die Gäste das Ergebnis in den letzten Minuten nach Hause. Während sich Gästetrainer Obresa alles in allem zufrieden zeigte, erklärte Hans Rothkirch, dass man auf Tölzer Seite entweder weniger Strafen riskieren dürfe, oder einfach besseres Unterzahl spielen müsse. Von den zehn Gegentreffern am Wochenende, fielen sechs in nummerischer Unterlegenheit. (orab)

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