Bad Nauheim verliert unglücklich mit 4:5 gegen LandshutRote Teufel Bad Nauheim

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Die Gastgeber, die mit Chris Heid an der Seite von Dan Ringwald begannen, hatten durch Dorr nach 30 Sekunden zwar den ersten Torschuss, in der Folgezeit übernahmen jedoch die Gäste das Spielgeschehen. Die Bayern kombinierten schnell nach vorne und schienen immer einen Tick wacher zu sein, was zu einem Pfostenschuss von Geipel führte (5.). Es war wiederum sein Block, der zwei Minuten später das 1:0 für die Dreihelmestädter markierte. Thomas Ower konnte einen strammen Schlagschuss nur nach vorne abwehren, was Geipel mit einem platzierten Schuss in den Winkel nutzte. Die Hausherren kamen erst langsam ins Spiel - und sogleich zu einer Großchancen, nachdem Carnevale im Slot von Godfrey gefoult wurde - Penaltyschuss! Der aktuelle EC-Topscorer scheiterte jedoch am starken EVL-Goalie Stewart. Landshut blieb auch in der Folgezeit das stärkere Team und traf konsequenterweise durch den Ex-Teufel Ty Morris aus dem Gewühl heraus zum 2:0-Pausenstand (18.).

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt: urplötzlich waren die das Landshuter Tempo annehmenden Gastgeber im Spiel und machten ihrerseits Druck in Richtung des Kastens von Stewart. Lohn war der Anschlusstreffer durch Patrick Strauch, der einen Ketter-Schuss unhaltbar abfälschen konnte. Nicht einmal eine Minute später nutzte Michael Dorr einen Rebound mit seinem ersten Saisontor zum 2:2-Ausgleich, was das Stadion förmlich zum Kochen brachte. Nun war es ein echtes Spitzenspiel mit Chancen hüben wie drüben. Hin und her wog das Geschehen und beide Torhüter konnten sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Bei den Gastgebern hatte Pinizzotto in der 31.Minute die größte Chance, doch Stewart hielt mit dem Schoner sensationell auf der Linie. Auf der anderen Seite parierte Thomas Owe r gleich mehrere Male Alleingänge der Landshuter. Bad Nauheim blieb zudem von der Strafbank fern, während sich die Bayern gleich vier Strafen erlaubte. Die Powerplays der Roten Teufel blieben jedoch ungenutzt, so dass es mit einem bis dato gerechten Unentschieden in die zweite Pause ging.

Der letzte Abschnitt war ein wahrer Krimi: zunächst legten die Roten Teufel nach nur 55 Sekunden auf 3:2 vor und waren anschließend dem vierten Tor näher, als die Landshuter dem Ausgleich. Dennoch sollte dieser in der 52.Minute fallen, als die Bayern einmal zuviel Platz hatten. Als Bad Nauheim erneut in Front ging, schien mindestens ein Punkt in Schlagweite, doch der EVL spielte seine ganze Cleverness aus und drehte das Resultat in den Schlussminuten. "Wir haben in der ersten Pause richtig geärgert, denn wir können besser spielen. Das zeigten wir dann ab dem zweiten Drittel. Im letzten war es ein tolles Match, in dem es hin und her ging mit vielen Torchancen. Landshuts Goalie war dabei überragend, ein Punkt hätten wir mindestens verdient gehabt", sagte EC-Coach Frank Carnevale nach dem Spiel. Am Sonntag ist der EC spielfrei, nächste Woche Freitag geht es nach Weißwasser, zwei Tage später erwartet man den SC Riessersee zum nächsten Heimspiel.

EC Bad Nauheim - EVL Landshut 4:5 (0:2, 2:0, 2:3)
Tore:
0:1 (07:05) Geipel
0:2 (17:27) Morris (Schmidpeter, Abstreiter)
1:2 (23:32) Strauch (Ketter)
2:2 (24:28) Dorr (Oppolzer, Lavallee)
3:2 (40:55) Helms
3:3 (51:33) Thornton (Armstrong)
4:3 (54:01) Dorr (McMonagle, Pinizzotto)
4:4 (54:40) Armstrong (Daschner)
4:5 (59:19) Thornton (Trew)
Strafminuten: ECN 6 / EVL 12
Zuschauer 2.672

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