Auswärtsbreak! Löwen krallen sich die SerienführungLöwen Frankfurt

Foto: Löwen FrankfurtFoto: Löwen Frankfurt
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Norman Martens fehlte den Frankfurtern aufgrund einer Sperre - Clarke Breitkreuz konnte ebenfalls nicht mitwirken. Zwischen den Pfosten startete wieder der Finne Antti Ore.Verhaltener Beginn beider TeamsAnders als in den vorangegangen Partien begannen die beiden Teams verhaltener und konzentrierten sich zunächst sehr auf die Defensive. So dauerte es bis zur vierten Spielminute, bis ein Schlussmann eingreifen musste - Antti Ore hatte keine Probleme beim Schuss von Ryan Martinelli. Nach acht Minuten mussten die Löwen lange mit zwei Feldspielern weniger agieren, überstanden jedoch diese Unterzahlsituation schadlos. Anschließend kamen die Löwen ebenfalls zu ihren ersten guten Gelegenheiten, aber Benjamin Meisner wehrte die Schüsse von Dennis Reimer und Richard Mueller ab (11.). Hochkarätige Torchancen waren im ersten Drittel Mangelware, auch das Körperspiel war lange nicht so intensiv wie in den ersten beiden Spielen.Löwen übernehmen das KommandoFrankfurt kam frischer aus der Kabine und suchte nun mehr und mehr den Weg in die Offensive. Zwar musste zunächst ein weiteres Unterzahlspiel überstanden werden, aber danach folgte die "Elsner-Show".  Zunächst setzte der 23-Jährige am kurzen Pfosten entscheidend nach und drückte die Scheibe über die Linie, in der 37.Spielminute hämmerte er einen Schlagschuss im Powerplay in den Winkel. Es war gleichzeitig der erste Treffer der Frankfurter in Überzahl in dieser Serie. Zwischenzeitlich rettete Antti Ore gegen Jan Kopecky, Thomas Zuravlev und Patrick Klöpper mit glänzenden Reflexen (33., 34, 35.).David Elsner mit dem HattrickDoch der Finne war nach 27 Sekunden im Schlussabschnitt machtlos - Andrew McPherson behielt vor dem Tor die Übersicht und netzte zum ersten Mal für die Pinguins ein. Die Hausherren witterten Morgenluft und drängten nun auf den Ausgleich, aber immer wieder war Antti Ore zur Stelle. Nach gleich vier Minuten in Unterzahl, die erneut problemlos überstanden wurde, hatten die Löwen selbst die Chance in Überzahl. Und diese nutzten sie: Wieder war es David Elsner, der für die Löwen traf (50.). Bremerhaven antworte vier Minuten später durch Andrew McPherson. Antti Ore konnte einen Schuss von Marian Dejdar noch abwehren, doch beim Nachschuss konnte er nichts mehr machen. Die Löwen verteidigten wie bereits am Samstag clever in den letzten Minuten, mussten aber in den letzten Sekunden noch einmal in Unterzahl ran, als Patrik Vogl auf der Strafbank Platz nahm. Bremerhaven setzte alles auf eine Karte und nahm Meisner zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Frankfurt wehrte sich gegen den Ausgleich und traf vier Sekunden vor der Schlusssirene durch Nick Mazzolini zum 4:2-Endstand.

Fischtown Pinguins - Löwen Frankfurt 2:4 (0:0, 0:2, 2:2)
0:1 (26:42) David Elsner (Kyle Ostrow, Dennis Reimer) 
0:2 (37:29) David Elsner (Kyle Ostrow, Nick Mazzolini) PP2
1:2 (40:27) Andrew McPherson (Gabe Guentzel) SH1
1:3 (49:40) David Elsner (Kyle Ostrow, Nick Mazzolini) PP1
2:3 (53:45) Andrew McPherson (Marian Dejdar)
2:4 (59:56) Nick Mazzolini SH1/ENG

Strafminuten: Bremerhaven 18 – Frankfurt 20

Zuschauer: 4.422.

Schiedsrichter: Steffen Klau, Michael Klein – D. Ratz, G. Sochiera


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