Ausblick zum Pre-Playoff-Duell mit den Kassel HuskiesEispiraten wollen in das Playoff-Viertelfinale

Er brachte die Entscheidung am Gutenbergweg - Carl Hudson ((Foto: dpa/picture alliance))Er brachte die Entscheidung am Gutenbergweg - Carl Hudson ((Foto: dpa/picture alliance))
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Die Kassel Huskies

In 52 Hauptrundenspielen sammelten die Kassel Huskies 75 Punkte und landeten so letztlich auf Platz sieben. Dabei stellen die Schlittenhunde mit 146 Toren hinter dem EHC Freiburg die zweitschlechteste Offensive der ganzen Liga, kassierten mit 145 Gegentreffern aber die wenigsten aller 14 DEL2-Teams! Verantwortlich dafür zeichneten sich über die Saison hinweg Leon Hungerecker und Marcel Melichercik. Letzterer wurde jedoch erst kürzlich, im Tausch mit Jerry Kuhn, nach Wolfsburg in die DEL abgegeben. Die Topscorer der Hessen sind unterdessen Richie Mueller (26 Tore, 25 Vorlagen), Jens Meilleur (15 Tore, 20 Vorlagen) und Corey Trivino (14 Tore, 18 Vorlagen). Nicht zu vergessen ist aber auch Sebastien Sylvestre, der erst während der Saison nach Kassel kam und in 27 Partien 16 Tore und 13 Vorlagen verbuchen konnte.
Aus den letzten fünf DEL2-Begegnungen konnten die Kassel Huskies nur zwei Siege einfahren. Erst am letzten Spieltag, als die Huskies mit 3:2 gegen die Lausitzer Füchse in der heimischen Eissporthalle Kassel gewannen, sicherte sich das Team von Cheftrainer Tim Kehler das Heimrecht in den Pre-Playoffs.

Die Termine

1: Kassel Huskies - Eispiraten - 08.03.2019 - 19:30 Uhr - Eissporthalle Kassel
2: Eispiraten - Kassel Huskies - 10.03.2019 - 17:00 Uhr - Kunsteisstadion Crimmitschau
3*: Kassel Huskies - Eispiraten - 12.03.2019 - 19:30 Uhr - Eissporthalle Kassel
*Abhängig von Ausgang der ersten beiden Spiele (da Best-Of-Three-Serie)

Der Faktencheck

#1 Erneutes Weiterkommen in den Pre-Playoffs?

Schon in der vergangenen Saison konnten die Eispiraten kurz vor Schluss den zehnten Platz sichern und mussten in den Pre-Playoffs gegen die Ravensburg Towerstars ran. Mit 2:0 setzten sich die Mannen vom damaligen Coach Kim Collins gegen die Baden-Württemberger in der Serie durch. Im anschließenden Viertelfinale ging es dann gegen den Hauptrundenmeister Riessersee bis ins Spiel 7, wo für die Eispiraten dann letztlich Schluss war.

#2 Goldhelm Flick ist warmgelaufen

Ein Pluspunkt im Spiel der Eispiraten könnte Rob Flick sein! Der Angreifer ist mit 34 Toren und 27 Vorlagen der punktbeste Spieler der Westsachsen und präsentierte sich zuletzt in einer bärenstarken Verfassung. Gegen die Lausitzer Füchse sorgte er fast im Alleingang für den enorm wichtigen Dreier,. Auch gegen Frankfurt konnte er seine Torjägerqualitäten mit einer Energieleistung unter Beweis stellen. Flick scheint zudem auf Playoff-Spiele zu stehen. Für die South Carolina Stingrays konnte er 2016/17 in 22 Endrunden-Spielen ganze elf Tore und elf Vorlagen erzielen!

#3 Gute Statistik gegen die Huskies

„Ich würde lieber auf Kassel treffen, als auf Heilbronn“, ließ sich Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann kürzlich in den Medien zitieren. Jetzt hat er sein „Wunschlos“! Und die Statistik gegen die Schlittenhunde liest sich gar nicht so schlecht. Viermal trafen die beiden Teams aufeinander. Dreimal gingen die Westsachsen dabei als Sieger hervor. Auswärts konnten die Pleißestädter beide Spiele für sich entscheiden. Da ist es doch scheinbar egal, dass die Eispiraten kein Heimrecht haben.

#4 Harmlose Huskies?

Im Punkto Toreschießen hingen die Hessen in dieser Saison etwas hinterher. Hinter den Wölfen Freiburg sind die Huskies das Team, welches am wenigsten ins gegnerische Gehäuse traf - Nämlich nur 146 Mal. Zum Vergleich: Die Löwen Frankfurt sind mit 211 Toren das treffsicherste Team, die Eispiraten liegen mit 186 eigenen Toren im oberen Mittelfeld.

#5 Beste Defensive der Liga will Eispiraten fordern

Mit lediglich 145 Gegentoren stellen die Kassel Huskies die beste Defensive der abgelaufenen DEL2-Hauptrunde. In den vier Duellen mit den Schlittenhunden mussten sich die Eispiraten aber nur ein einziges Mal die Zähne an Leon Hungerecker ausbeißen. Am 4. Januar unterlagen die Pleißestädter mit 1:5 vor heimischer Kulisse. Sonst dominierten die Westsachsen und gaben sich auch recht treffsicher. So konnten die Eispiraten immerhin 16 Tore gegen das vermeintliche Abwehrbollwerk erzielen. Zuletzt gelangen den Schützlingen von Danny Naud acht Treffer in der Eissporthalle Kassel.



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