Auftakt begeistert PublikumESV Kaufbeuren

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Beide Mannschaften agierten die ersten Minuten vorsichtig. So gab es erst nach drei Minuten die erste Torchance, als Eislöwe Grafenthin Stefan Vajs bei einem Bauerntrick prüfte. Doch auch Kaufbeuren zeigte sich präsent, aber einen Querpass Schmidles verpasste Fröhlich nur knapp. Bei einem Schlagschuss Macholdas zeigte sich Stefan Vajs leicht unsicher, doch der Schlussmann ließ nichts anbrennen. Dresden hatte nun mehr Spielanteile und war einem Tor näher, doch der ESVK begann eine furiose Angriffsphase. In der siebten Minute zeigte Neuzugang Roland Mayr seine Klasse. Mit einem flachen Schuss durch die Schoner von Kevin Nastiuk netzte er zur Führung ein. Dresden zeigte sich zwar anfangs noch unbeeindruckt, doch trafen sie im Gegenzug nur das Gestänge mit Sparres Schlenzer von der Blauen.

In der zehnten Minute waren dann die Gastgeber wieder am Zug. Daniel Menge passt durch zwei gegnerische Spieler hindurch auf Michael Fröhlich, der den Puck an der gegnerischen blauen Linie geschickt mitnahm. Sein Solo auf Nastiuk schloss Fröhlich dann souverän mit der Rückhand ab. Darauf nahm Dresdens Trainer Thomas Popiesch eine Auszeit, doch die nächste Großchance hatte wiederum der ESVK. Die erste Reihe versuchte sich drei Mal im Abschluss aus dem Slot, doch diesmal blieb Nastiuk der Sieger. Die Rot-Gelben schienen nun so richtig in Spiellaune und auch im Zweikampf zeigten sie sich stark. Nach einem verlorenen Bully in der eigenen Zone, schnappte sich Max Schmidle den Puck vom gegnerischen Verteidiger Petr Macholda und war auf dem Weg zum Tor nur noch durch ein Foul zu stoppen. Das anschließende Powerplay ließ dann nicht lange auf einen Torjubel warten. Neun Sekunden waren abgelaufen, da nahm Matt Waddell maß und traf zum 3:0 in den Winkel. Den Unmut zog dann in der 15. Minute Schiedsrichter Vogl auf sich, als er nach einem Foul an Daniel Menge einen vermeintlich Penalty verwehrte. Der weitere Spielverlauf war dann sehr ausgeglichen.

Den besseren Start in das zweite Drittel erwischten die Sachsen. Auch bedingt durch eine Strafzeit gegen Mathias Müller, waren Kris Sparre nach einer sehenswerten Einzelaktion sowie Sami Kaartinen nahe am ersten Gästetreffer. Unruhig vor Vajs wurde es dann in der 26. Minute, doch er ließ sich nicht überwinden. Nur eine Zeigerumdrehung später dann die größte Chance der Gäste, als Lüsch alleine auf Vajs zulaufen konnte, doch zuerst blieb er Sieger gegen Lüsch, bevor dann Kwiet den Nachschuss von der Linie kratzen konnte. Die Eislöwen kamen nun mit immer mehr Dampf und Routinier Hugo Boisvert nutzte die nächste Chance mit ein Schuss in den rechten Winkel zum 1:3 aus Sicht der Gäste. Diese waren nun mächtig am Drücker, doch die Joker wurden mit zunehmender Spielzeit gefährlich. Zuerst tanzte Fröhlich durch die Gästedefensive, doch Waddell brachte den Schläger nicht mehr entscheidend an den Puck. In der 34. Minute setzte sich Marquardt auf der linken Seite durch. Seinen Pass setzte Mayr jedoch millimetergenau an den Innenpfosten. Durch diese Chance verunsichert, scheiterte ein Aufbaupass von Sparre gehörig und Florian Thomas fand sich frei vor Nastiuk wieder. Er ließ sich nicht lange bitten und stellte den alten Abstand wieder her. Dass es mit diesem 4:1 in die Drittelpause ging, war Stefan Vajs zu verdanken. In Unterzahl wehrte er zuerst mit einer Glanztat Boisverts Nachschuss ab, bevor er dann auch gegen den frei auf ihn zulaufenden Kaartinen die Oberhand behielt.

Viele kleine Gelegenheiten zu Beginn des Schlussabschnitts gab es dann für beide Teams. In der 46. Minute setzte dann der äußerst auffällige Kris Sparre eine Duftmarke bei seinem Lattentreffer. Auffällig bei den Allgäuern war nun immer mehr die dritte Reihe, die viel Einsatz zeigte, aber immer wieder bei guten Aktionen scheiterte. Die ausgelassenen Chancen sollten sich in der 52. Minute gegen die nicht aufgebenden Gäste rächen, als Kris Sparre seine gute Leistung mit einem Tor bestätigte. Quasi im Gegenzug verpasste es die Reihe um Marquardt, Mayr und Snetsinger auf 5:2 zu erhöhen, als sie gut nachsetzten und so den Puck im gegnerischen Drittel zurückeroberten. Vor allem der stete Unruheherd Sparre machte der Defensive der Joker immer wieder das Leben schwer. Dresden legte am Ende alles in die Waagschale, doch auch die Herausnahme von Nastiuk sollte zu keinem weiteren Treffer führen. Somit gab es gleich im ersten Spiel den ersten Dreier für den ESV Kaufbeuren.

Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Gästetrainer Thomas Popiesch enttäuscht: „Wir haben uns etwas anderes vorgenommen, aber unsere Fehlerquote war zu hoch. Es ist sehr schwierig, wenn Kaufbeuren die Chancen am Anfang nutzt. Ich bin hinten raus mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Es ist bitter, das erste Spiel so zu verlieren, aber Kaufbeuren hat es sich verdient, weil sie gerade am Anfang die Chancen genutzt haben."

Anders dagegen ESV-Trainer Uli Egen: „Wir haben am Anfang sehr gut agiert. Die Fehler mussten wir ausnutzen und das haben wir gut bewältigt. Im zweiten Drittel haben wir zu viele Zweikämpfe verloren und Dresden ist dadurch immer besser ins Spiel gekommen. Es ist toll, zu Hause mit einem Sieg vor einem tollen Publikum zu starten."


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