Aufsteiger ärgert DEL-Absteiger

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Es war ein sehr unterhaltsamer Abend am Essener Werstbahnhof, ganze drei Minuten und 43 Sekunden waren gespielt, und die 1530 Zuschauer hatten bereits vier Tore gesehen. Am Ende unterlagen die Essener dem Freiburger Wölfen knapp mit 5:6 (2:4, 3:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Rückkehrer Markus Rohde mit der Moskitos-Führung und Slavetinsky, Lipsett und Rifel für die Wölfe beendeten recht schnell den Arbeitstag von Moskitos Keeper Petter Rönnqvist. Der schwedische Goalie verließ bereits nach dem Doppelschlag der Freiburger zum 1:2 seinen Kasten und machte Dominic Lonscher Platz, doch auch der "Dominator" konnte die 3:1-Führung der Wölfe nicht verhindern. Michael Wolf für die Moskitos und Henrik Hölscher für die Freiburger sorgten noch vor der Sirene für den 2:4-Pausenstand.

"Wir sind heute schon bei einem hart kämpfenden und gut eingestellten Team angetreten. Viele haben gedacht wir nehmen die Punkte hier einfach so mit, aber das war ein ganz hartes Stück Arbeit hier überhaupt zu bestehen", so Wölfe-Coach Pavel Gross in der Pressekonferenz. Der Coach hatte es richtig gesehen denn im zweiten Drittel kamen die Moskitos immer besser ins Spiel, und die Partie begann zu kippen. Scheiterte Moritz Müller in der 24. Minute noch an Freiburgs Bronsard, so machte es Michael Wolf zwei Minuten später besser. Der flinke Stürmer setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und in seinen Querpass musste Eric Houde nur noch den Schläger halten. Wieder Michael Wolf mit seinem zweiten Treffer und Markus Rohde ebenfalls mit seinem zwiten Tor an diesem Abend ließen die Partie gegen das Schwarzwälder Spitzenteam endgültig kippen. Mit einer 5:4- Führung gingen die Moskitos in die zweite Drittelpause.

"Ich muss meinem Team den allergrößten Respekt zollen, nach dem ersten Drittel hätte niemand auch nur einen Euro auf uns gesetzt, ich glaube ein paar Zuschauer sind sogar schon wieder nach Hause gegangen, aber meine Jungs haben eine tolle Moral bewiesen und sind zurückgekommen", so Moskitos-Coach Toni Krinner in der Pressekonferenz nach dem Spiel "Die Moral in meiner Mannschaft ist absolut okay, wir haben uns gegen ein absolutes Spitzenteam der Liga wieder zurückgekämpft", meinte der Trainer weiter. "Nach den schnellen Rückständen noch in Führung zu gehen ist schon sehr gut, dass Freiburg im letzten Drittel noch mal alles probieren würde, war zu erwarten und Penaltyschießen ist halt Glücksache", so Toni Krinner.

In der Tat probierten die Wölfe im letzten Drittel noch so einiges, aber außer dem Ausgleich durch Vadim Rifel auf ein schönes Zuspiel von Henrik Hölscher sprang nichts Zählbares mehr heraus für die Breisgauer. Aber auch die Stechmücken brachten den Puck nicht mehr hinter Bronsard unter und so ging es in die Verlängerung. Chris Lipsett hätte nach zwei Minuten bereits alles klar machen können für die Wölfe, doch der Ex-Iserlohner brachte die Scheibe nicht am auf dem Rücken liegenden Lonscher vorbei und so mussten beide Teams ins Penaltyschießen, wo wiederum Chris Lipsett den entscheidenden Penalty verwandelte und damit seinem Team doch noch den zweiten Punkt sicherte.

"Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Manschaft, man muss auch mal sehen, dass wir immer mit dem siebten und achten Verteidiger spielen müssen", so Trainer Toni Krinner. "Das gibt der Abwehr auch keine Sicherheit, wenn wir ständig umbauen müssen", haderte der Coach ein wenig mit den Verletzungssorgen. "Auch in der ersten Reihe fehlt ein Audet, so gut die Reihe gespielt hat, aber wir haben nicht das Potential solche Ausfälle ständig kompensieren zu können", so der Trainer weiter. "Audet wird aber am Samstag mit trainieren und, wenn es gehen sollte, am Sonntag in Bremerhaven auflaufen, wir haben ja noch eine Rechnung mit den Pinguins offen", so der Trainer abschließend mit einem Augenzwinkern.

Tore: 1:0 (1:13) Rohde (Calce, Popiesch), 1:1 (1:40) Slavetinsky (Vasicek, Fox), 1:2 (2:39) Lipsett (Palmer, Parrish), 1:3 (3:43) Rifel (Danner, Fox), 2:3 (11:06) Wolf (McCullough, Houde), 2:4 (12:05) Hölscher (Danner, Wolf), 3:4 (25:07) Houde (Wolf, Wilhelm), 4:4 (34:17) Wolf (Houde, McCullough), 5:4 (37:10) Rohde (Popiesch, Drummond), 5:5 (47:33) Rifel (Hölscher, Danner), 5:6 (65:00) Lipsett (Entscheidender Penalty). Strafen: Essen 4, Freiburg 10. Schiedsrichter: Schlimme - Lehnertz, Reuter. Zuschauer: 1530. (treffpunkt-westbahnhof.de)

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