Arbeitssieg für die Wild Wings - 8:4 gegen Weiden

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Neben dem Heimdebüt von Wally Schreiber gab es noch eine Premiere beim Spiel der Schwenninger Wild Wings gegen die Blue Devils aus Weiden. Dank dem neuen Ticketsystem gab es zum ersten Mal eine offizielle Zuschauerzahl. Und vor diesen offiziell 2553 Zuschauern besiegten die Wild Wings die Gäste aus der Oberpfalz nach einigen Startschwierigkeiten – die bis ins letzte Drittel andauerten – deutlich mit 8:4.

Es war noch keine Minute im ersten Drittel gespielt, da hatten die SERC-Fans bereits Grund zum Jubeln. Doch der Jubel kam stark verzögert, da im Stadion keiner so recht wusste, was denn nun genau war. Doch der Reihe nach: Sandy Moger zog ins Drittel und wird von hinten gehakt, Schiedsrichter Trainer zeigte auch prompt die Strafe an. Im Rutschen beförderte Moger den Puck und sich selbst dann noch über die Torlinie. Und nun die große Frage: Pfiff der Schiedsrichter zuerst ab oder zählte der Treffer? Und nach kurzem Überlegen gab der Schiri den Treffer zur eben verzögerten, aber trotzdem großen Freude der Fans. Doch leider gab diese frühe Führung den Wild Wings nicht die erhoffte Sicherheit und die Blue Devils kamen dank einiger Schnitzer in der Schwenninger Hintermannschaft zu Chancen und in der 5. Minute dann auch zum Ausgleich, Conny Strömberg traf für seine Farben. Und nur zwei Minuten später gingen die Teufel dann sogar in Führung, Michal Piskor nützte einen erneuten Abwehrschnitzer der Wild Wings zum 2:1. Danach war erst einmal Konfusion pur angesagt: Die Wild Wings hatten arge Probleme im Spielaufbau, kamen aber doch zu einigen guten Chancen. Alleine Steve Rymsha vergab vier Großchancen, drei davon in einer Minute (17.).



Auch im zweiten Drittel wurde das Spiel nicht besser. Trotzdem kamen die Wild Wings durch Eric Long in der 25. Minute zum Ausgleich. Mit einem Hammer von der blauen Linie erzielte er das 2:2. Als dann Danny Pyka in der 28. Minute nach schöner Vorarbeit von Michael Müller gar das 3:2 erzielte, hofften alle, dass die Wild Wings das Spiel nun endlich in den Griff kriegen würden. Doch leider weit gefehlt: In Überzahl erzielte erneut Conny Strömberg das 3:3, was dann auch nicht zur Sicherheit im Schwenninger Spiel beitrug. In der 38. und 39. Minute handelte sich der SERC dann noch zwei dumme Strafen ein (Jason Miller, Brad Rooney). Und dieses Unterzahlspiel sollte sich dann im letzten Drittel rächen.



24 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt (die Wild Wings waren gerade wieder zu viert), da gingen die Gäste erneut in Führung. Eine unglückliche Figur machte dabei auch der ansonsten gewohnt starke Marko Suvelo, der nicht wusste, wo der Puck war. Denn der ging nicht, wie erwartet, an der Bande entlang, sondern kullerte vor das Tor, so dass Jan Penk keine Mühe hatte, den Puck ins verwaiste linke Toreck zum 4:3 einzuschreiben. Doch auch dieser Spielstand hatte nur kurz Bestand, in der 42. Minute gelang Steve Rymsha der Ausgleich aus kurzer Distanz. Und es war wieder Steve Rymsha, der seine Farben dann in der 27. Minute wieder in Führung brachte. Er erkämpfte sich den Puck hinter dem Tor, tankte sich durch und versenkte den Puck durch die Schoner des Weidener Torhüters Christian Meiler. Und dann brachen endlich alle Dämme und die Wild Wings hatten endlich kapiert, wie einfach das Tore schießen gegen den schwachen Gegner eigentlich sein könnte. Per Doppelschlag stellten Benjamin Wildgruber und Steve Rymsha in der 49. Spielminute das Ergebnis auf 7:4. Und nun war endlich die Messe gelesen, die Gäste fügten sich in ihr Schicksal und die Wild Wings hatten das Spiel nun im Griff. In der 54. Minute erzielten die Wild Wings dann das 8:4. Torschütze war Markus Zappe, der sich über sein erstes Profitor freuen konnte. (serc.de)