Andreas Pauli und Radek Krestan bleiben beim EC Bad NauheimAab, Rämö, Hofland und Alanov verlassen die Roten Teufel

Bleibt auch 2017/18 ein Roter Teufel: Andreas Pauli. (Foto: EC Bad Nauheim)Bleibt auch 2017/18 ein Roter Teufel: Andreas Pauli. (Foto: EC Bad Nauheim)
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Den Club sicher verlassen werden Torhüter Mikko Rämö und die Stürmer Vitalij Aab, Diego Hofland und Eugen Alanov. Die beiden letztgenannten Spieler zieht es zukünftig in die DEL.

„Wir müssen nach der abgelaufenen Saison - wie jedes andere Team auch – jeden Deckel umdrehen und genau überlegen, wie wir den Kader aufbauen wollen. Dabei sind uns einige Entscheidungen sportlich wie menschlich sehr schwer gefallen. Ich möchte mich daher bei allen Spielern für ihren Einsatz bedanken und wünsche ihnen persönlich und sportlich alles Gute“, sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

„Mit Mikko und Vitalij verlieren wir zwei menschlich einwandfreie Charaktere und Leistungsträger der letzten Jahre. Unsere Kaderplanungen gehen bei diesen beiden Positionen aber in eine andere Richtung, so dass wir diese Entscheidungen so treffen mussten. Für Diego und Eugen freut es mich, dass sie die DEL-Chance erhalten, sie haben sich das mit harter Arbeit verdient. Und das ist ja genau der Bad Nauheimer Weg, den wir uns für junge Spieler wünschen“, so Chef-Trainer Petri Kujala.

Im Rahmen der Saisonabschlussfeier im Colonel-Knight-Stadion konnten die Vertragsverlängerungen zweier Leistungsträger der abgelaufenen Spielzeit vermeldet werden: die beiden Stürmer Andreas Pauli sowie Radek Krestan werden auch in der kommenden DEL2-Saison das Trikot des EC Bad Nauheim tragen. Während Pauli bereits in seine dritte Saison bei den Kurstädtern geht, wird es für den gebürtigen Tschechen die zweite Spielzeit bei den Roten Teufeln sein.

Der 23-jährige Andreas Pauli wechselte vor der Saison 2015/16 vom SC Riessersee zum EC Bad Nauheim, wo er in der abgelaufenen Spielzeit bis zu einer längerwierigen Verletzung sogar Topscorer war. Der gebürtige Bad Tölzer hat sich immer mehr zum Publikumsliebling aufgrund seiner Spielweise entwickelt und wurde als Doppeltorschütze im letzten Saisonspiel gegen Crimmitschau lautstark von den Fans gefeiert. Trotz DEL-Ausstiegsklausel und Angeboten aus der höchsten deutschen Liga hat sich der Angreifer für einen Verbleib in Bad Nauheim entschieden.

Ebenfalls weiterhin im Team stehen wird mit dem 35-jährigen Radek Krestan ein erfahrener Recke, der nach dem Ausfall von Pauli und dem Abgang von Juuso Rajala den goldenen Helm des Topscorers übernahm und diesen bis zum Ende der Saison nicht mehr abgab. Stolze 224 DEL- (für Wolfsburg, Frankfurt und Hannover) und 217 DEL2-Spiele (für Ravensburg, Schwenningen, Bremerhaven und Bad Nauheim) neben u.a. 108 Partien für die tschechische U20-Nationalmannschaft hat der Stürmer in seiner langen Vita vorzuweisen, in der abgelaufenen Saison war er der beste Powerplay-Torschütze der gesamten DEL2.