Aller guten Dinge sind leider nicht dreiLandshut Cannibals

Aller guten Dinge sind leider nicht dreiAller guten Dinge sind leider nicht drei
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Zu Beginn der Partie erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten die Cannibals gehörig unter Druck. Torhüter Timo Pielmeier musste während der Anfangsphase gegen die Wild-Wings-Angreifer Dan Hacker und Pierre-Luc Sleigher zweimal in höchster Not retten und konnte so seine Farben vorerst vor dem Rückstand bewahren. Nach elf Spielminuten war es dann aber doch so weit. Matthias Forster fälschte einen Schuß von Marcel Thome unhaltbar für Goalie Pielmeier ab und die Wild-Wings-Anhänger konnten die verdiente Führung bejubeln. Der Gegentreffer riss die Cannibals förmlich aus ihrem Dornrösschen-Schlaf. Mit der ersten gelungenen Angriffsaktion gelang dann auch der Ausgleich. Martin Davidek konnte aus kurzer Distanz Heimkeeper Sinisa Martinovic überwinden (14. Min.). Nach dem Ausgleichstreffer konnten die Dreihelmenstädter die Partie ausgeglichener gestalten, offenbarten jedoch erneut unübersehbare Schwächen im Überzahlspiel als selbst ein 5 gegen 3 Powerplay nicht genutzt werden konnte.

Im zweiten Drittel konnten beide Teams zunächst keine entscheidenden Impulse setzen. Es dauerte bis zur 32. bzw. 33. Minute als die gastgebenden Wildschwäne zweimal in aussichtsreicher Position vergaben. Auf Landshuter Seite konnten Peter Abstreiter und Billy Trew gute Möglichkeiten verzeichnen, diese blieben jedoch ebenfalls ungenutzt. Kurz vor der Drittelpause konnte der heimische SERC auf 2:1 erhöhen. Der an diesem Abend starke Matthias Forster war bei einem Alleingang nur mittels Stockschlag zu stoppen. Die Unparteiischen entschieden auf Penalty und diesen verwandelte Forster eiskalt zur 2:1-Führung (39. Min.).

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den besseren Möglichkeiten auf Landshuter Seite. Diese Überlegenheit konnten die Cannibals-Cracks schließlich fünf Minuten vor Schluss in zählbares ummünzen. Markus Welz "zimmerte" die Scheibe zum 2:2 ins Kreuzeck. In der Folge hatten die Cannibals Oberwasser und versuchten noch einmal alles, um den Sieg in regulärer Spielzeit sicherzustellen. In der Restspielzeit, sowie in der Verlängerung wollte jedoch kein Treffer mehr fallen, so dass es erneut ins Penaltyschießen ging.

Wie schon beim Gastspiel in Heilbronn traf keiner der drei Cannibals-Schützen. Matthias Forster hingegen verwandelte seinen zweiten Penalty an diesem Abend und sicherte so den Wild Wings den Zusatzpunkt.

Fazit: Die Cannibals wussten bei einem starken Gegner durchaus zu überzeugen, hatten jedoch das Glück erneut nicht auf Ihrer Seite. Man darf nun den Kopf nicht in den Sand stecken, der Spielverlauf hat eindeutig gezeigt, dass die Mannschaft mit den Top-Teams der Liga mehr als nur mithalten kann.

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