Alexej Dmitriev mit Hattrick zum 5:2 Sieg in Spiel 2Bietigheim Steelers

Alexej Dmitriev mit Hattrick zum 5:2 Sieg in Spiel 2Alexej Dmitriev mit Hattrick zum 5:2 Sieg in Spiel 2
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Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Steelers, 39 Sekunden nach dem Bully spielte Dominic Auger auf Norman Hauner und der erzielte mit dem ersten Schuss die Führung für die Starbulls. Dann kamen die Steelers, die durch die lautstarke Unterstützung der Fans nach vorne gepeitscht wurden, besser ins Spiel. Eine gute Chance hatte Marcus Sommerfeld, doch Pasi Häkkinen konnte den Schuss abwehren, der Nachschuss von Patrik Vogl wurde ins Fangnetz abgefälscht. In dieser starken Phase stürmten die Steelers auf das Tor der Rosenheimer und ließen diesen kaum Luft zum atmen. Wenn die Gäste vor das Tor von Frédéric Cloutier kamen, dann meist sehr gefährlich und meist in Person von Norman Hauner. Die Bietigheimer waren es, die nach vorne spielten und die Starbulls aber diejenigen, die jubeln durften. Kim Staal tankte sich in der 5. Minute durch die Abwehr und schlenzte den Puck ins lange Eck. Die Vorlage kam von Andrej Strakhov, Spielstand 0:2. Wenn man den Mannen von Kevin Gaudet etwas vorwerfen konnte dann die mangelnde Chancenverwertung, immer wieder spielten sich die Steelers ins Drittel der Gäste aus Bayern, aber immer wieder war Pasi Häkkinen Endstation. Im ersten Überzahlspiel des Abends lief es nicht besser für den amtierenden Meister, mit der besten Chance traf Mark Heatley nur den Pfosten. Nach einem Zusammenprall von Henry Martens und Pasi Häkkinen, für die dann beide eine 2-Minuten Strafe bekamen, war richtig Feuer in der Partie. Immer wieder gab es hitzige Zweikämpfe und kleinere Rangeleien. In der 15. Minute musste dann Rene Schoofs in die Kühlbox. die der SCB dank Andrej Strakhov, der nur kurze Zeit später auch vom Eis musste, unbeschadet überstanden. Gerade wieder komplett, und somit eine kurze Zeit in Überzahl, scheiterten Matt McKnight und Marcus Sommerfeld an Pasi Häkkinen. Doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. So ging es mit dem 0:2 in die erste Pause. 

Anfang des zweiten Drittels passierte erst mal nicht viel, beide Mannschaften neutralisierten sich mehr oder weniger. So dauerte es bis zu 24. Minuten, ehe Matt McKnight und David Wrigley gefährlich vor Pasi Häkkinen auftauchten aber es nicht schafften die kurze Unaufmerksamkeit der Rosenheimer Defensive zum Anschlusstreffer zu nutzen. Im Gegenzug war es dann wieder Norman Hauner, der nur knapp am Tor vorbeizog. Die Gastgeber hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, immer wieder gelang es massiv Druck auf das Tor von Pasi Häkkinen zu machen, aber wie im ersten Drittel auch wollte der Puck einfach nicht ins Tor. 28 Minuten waren gespielt, als sich Markus Gleich durch die Abwehr tankte, auf Greg Squires quer legte, dieser aber nicht an Pasi Häkkinen vorbei kam. Immer wieder war es der Schlussmann der Rosenheimer, der irgendwie einen Schoner oder die Fanghand zwischen Stürmer und Tor bekam. Was die Steelers nun brauchten, war der Anschlusstreffer, dafür taten sie auch viel und spielten sich stellenweiße über schöne Kombinationen in das Drittel der Starbulls, allerdings ohne das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. In der 33. Minute bekam Greg Squires den Puck bei einer 2 gegen 1 Situation in die Mitte gespielt, doch der mitgelaufene Alexej Dmitriev brachte seinen Schläger nicht mehr an den Puck. Kurz darauf fasste sich Marco Schütz ein Herz, ließ die Defensive der Bayern ziemlich alt aussehen aber traf alleine vor Pasi Häkkinen nicht ins Tor, sondern schoss knapp daran vorbei. In der 37. Minute musste dann Robin Hanselko auf die Strafbank, aber das sonst so gute Überzahlspiel der Steelers kam in diesen Minuten des Powerplays überhaupt nicht zu Stande und so lagen die Bietigheimer auch nach 40 Minuten mit 0:2 zurück.

Auch im letzten Drittel waren es die Gastgeber, die in Person von Matt McKnight die erste große Chance hatten. Doch auch dieses Mal gab es kein Vorbeikommen an Starbulls-Keeper Häkkinen. Im Gegenzug musste Frédéric Cloutier gegen Shawn Weller zwei mal zupacken, damit die Situation entschärft war. Florian Müller musste kurz darauf wegen Hakens zwei Minuten auf die Strafbank und die Steelers nutzen diese Überzahl, um aus allen Lagen Schüsse abzugeben und endlich war der Puck im Netz! 45. Minuten waren gespielt, als Mark Heatley und Greg Squires Markus Gleich so in Szene setzten, dass er den Puck nur noch ins Tor drücken musste. Es wurde wieder richtig laut in der Halle, die Mannschaft und die Fans spürten: Da ist noch mehr drin! So agierten die Bietigheimer nun deutlich aktiver und suchten ihr Heil in der Offensive. In der 49. Minute wurde der Sturmlauf der Steelers dann endgültig belohnt. Matt McKnight und David Wrigley schickten Alexej Dmitriev auf Reisen, der seinen sehenswerten Alleingang mit dem 2:2Ausgleich abschließen konnte. Dem war jedoch noch nicht genug, die Steelers mussten in Unterzahl ran, als Henry Martens wegen Beinstellen in die Kühlbox musste, Markus Gleich und Alexej Dmitriev war´s egal. Unsere #18 erkämpfte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie, passte auf Alexej Dmitriev und dieser kämpfte sich bis vor Pasi Häkkinen und ließ ihm auch diesmal keine Chance – die Führung in Unterzahl 3:2 (54.). Was dann passierte mochte niemand nach diesem schwachen ersten Drittel geahnt haben. Patrik Vogl und Mark Heatley spielten René Schoofs den Puck direkt auf den Schläger und dieser war vor dem Tor eiskalt und netzte zur 4:2 Führung ein (56.). Die 2.654 Zuschauer standen Kopf. Tyler Mc Neely und Henry Martens durften sich dann auf der Strafbank abkühlen und im anschließenden 4 gegen 4 bekam Dominic Auger auch noch eine Strafe aufgebrummt, sorgte so für ein 4 gegen 3 Powerplay der Bietigheimer. Die Steelers ließen sich nicht lange bitten und in der 59. Minute machte Alexej Dmitriev mit seinem 3. Treffer an diesem Abend alles klar. Pasi Häkkinen musste dann beim Stand von 5:2 verletzt vom Eis und für ihn kam Timo Herden ins Spiel. Die letzten 2 Spielminuten wurden nochmal richtig turbulent. 39 Strafminuten setzte es noch, davon alleine 29 gegen überaus gefrustete Gäste. Weitere Treffer wollten allerdings keine mehr fallen und so blieb es beim Sieg der Steelers und damit dem Ausgleich in der Serie!


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